45. Poesiefest im Heinehaus

Ein großes Treffen der Dichter soll es werden, das dreitägige Poesiefest im Düsseldorfer Geburtshaus Heinrich Heines an der Bolkerstraße vom 23. bis zum 25. September: Durs Grünbein und Michael Krüger werden unter anderem kommen und lesen, auch Cees Nooteboom, Lutz Seiler und Oswald Egger. Das Motto aber hat – als eine Art Schirmherrin der Poesie – die Grande Dame der deutschsprachigen Dichtkunst ersonnen, die Wiener Lyrikerin Friederike Mayröcker (86): „also war mir als flöge eine weiße Taube vorüber. . .“

Die Rheinische Post sprach mit Friederike Mayröcker:

Hilft Ihnen beim Schreiben irgendein Ritual, ein besonderer Ort oder eine besondere Zeit?

Mayröcker Das ist der frühe Morgen, um vier oder fünf Uhr; und dann fange ich gleich an zu schreiben – also noch im Bett. Meine Stimmung und meine Verfassung ist in dieser frühen Stunde dann meist eine wehmütige.

Wird die Dichtung für Sie auch zu einem Selbstgespräch?

Mayröcker Eigentlich nicht. Es braucht immer eine Ansprache, immer ein Du. Für mich ist alles Dichten vielmehr ein langer Versuch, etwas festzuhalten; und oft gelingt genau das leider nicht.



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