45. Czesław Miłosz vertont

Um das „Alleinsein der Sterbenden“ ging es dem polnischen Dichter, als er 1943 in Warschau sein Gedicht „Campo de Fiori“ schrieb. Um Menschen, denen an der Schwelle zum Tod die Sprache fremd geworden ist. Milosz verknüpft darin die Geschehnisse im Warschauer Ghetto mit dem Schicksal des Philosophen Giordano Bruno, der im Jahr 1600 an der Schwelle zur Neuzeit als letzter großer Denker auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde – auf dem Campo de Fiori in Rom. Rom und Warschau sind dem Dichter gleichermaßen Orte, an denen banales Alltagsleben und das Unfassbare nebeneinander stattfindet, und an denen Sprache versagt. / Märkische Oderzeitung



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
UISCOM Digitalpiano | 88 halbgewichtete Tasten für Anfänger
wallpaper-1019588
Packliste Radtour 1 Woche oder mehr in Thailand
wallpaper-1019588
Mit dem Fahrrad am Flughafen Bangkok: So geht es nach der Landung weiter
wallpaper-1019588
Wird man im Herbst schneller krank?