4 Dinge, die die Musikindustrie für Musikblogger tun sollte

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Artikel mit Listen sind hier sehr rar. Gibt es ja auch genug von im Internet. Leider habe ich mich in den letzten Tage über einige Punkte so aufregen müssen, dass ich eine Liste geschrieben habe. Dann werde ich sie eben auch raustun:

1. Niemand mag Flash und wir wollen barrierefreie Musikvideos

Die Schuldfrage, warum Musikvideos in Deutschland nicht verfügbar gemacht werden dürfen, soll hier nicht erörtert werden. Die Hintergründe und etwaige fehlende Kooperationsbereitschaft der GEMA oder YouTube kann ich nicht beurteilen. Labels, die GEMA und YouTube sollten letzten Endes aber ein gemeinsames Ziel erreichen wollen: Mehr Reichweite.

Vorschlag: Wenn Plattformen wie YouTube keine außerordentlichen Aufführungsrechte erhalten sollen, muss eine eigene Plattform her. Musikvideo als Stream ohne lästige, längst überholte Plugins. Dateien im .mp4-Format funktionieren prima in fast allen Browsern. Musikblogger werden sich bedanken!

2. Niemand mag Geosperren bei der Veröffentlichung von Musik

Entschuldigung, leider ist diese Musik in deinem Land nicht verfügbar. In Zeiten des Internets halte ich diese Aussage nicht nur für äußerst skurril (Beweis), sondern frage mich welche Interessen Musiker daran haben, dass Musik nur in bestimmten Ländern verfügbar sein soll.

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Vorschlag: 

Musikblogger können das Internet international nutzen, sich am Austausch über Musik unterhalten und bei interessierten Käufern, könnte sogar der schnelle Klick auf eine illegale Downloadbörse vermieden werden. Wir reden ja nicht über Drogen.

3. Niemand mag 90 Sekunden Snippets

Es ist wieder Promozeit. Ein kommendes Album will beworben werden. Bestimmt erreichen wir ganz viele Fans, in dem wir kurze Ausschnitte zwischen 30-90 Sekunden auf eine Plattform laden oder schicken diese per “Privat-Link” wahllos an Musikblogger. Welcher Künstler möchte sein Werk aufgrund eines kleinen Ausschnittes eingeschätzt wissen? Auch bei digitalen Käufen halte ich diese Ausschnitte nicht für kauffördernd.

4 Dinge, die die Musikindustrie für Musikblogger tun sollte

Vorschlag: Einzelne Songs als Appetithäppchen, ein gut geschnittener Teaser mit Hintergrundinfos zur Entstehung des Albums und schon bin ich als Musikblogger interessiert. Klingt doch gar nicht so schwer, oder?

4. Niemand mag exklusive Veröffentlichungen auf Streaming-Diensten

Geht dieser Vorwurf an die Industrie, oder einzelne Künstler? Kanye West veröffentlichte The Life Of Pablo exklusiv auf Tidal, dem Streaming-Dienst von Jay-Z. Ehrlich gesagt, hat das eher etwas von einer Pizza Spezial, die es nur bei einer lokalen Pizzeria gibt und die vor lauter unnötiger Zutaten nicht schmeckt. Rosenkohl-Ei-Spinat z.B.

4 Dinge, die die Musikindustrie für Musikblogger tun sollte

Vorschlag: Wenn ein Album zum Release nur als Stream verfügbar ist, bitte nicht wundern wenn die Zahl der illegalen Downloads ansteigt. Kleiner Tipp: Musiknerds lieben es selbige zu kaufen. Vinyl soll ganz gut laufen im Moment.

Liebe Musikblogger, worüber hätte ich mich noch aufregen müssen?

4 Dinge, die die Musikindustrie für Musikblogger tun sollte erschien auf Progolog.de. Verfolgt Progolog auch auf Twitter und Facebook.


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