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Blühende Zweige an Weihnachten verheißen nicht nur Glück im neuen Jahr, sondern bringen auch einen Hauch von Frühling in die winterliche Zeit. Ein schöner Brauch, den uns die Heilige Barbara in der Adventszeit beschert hat.

Barbarazweig

Einer der schönsten Bräuche, die sich um Heilige ranken, ist das Schneiden von Obstbaumzweigen am 4. Dezember. Es ist der Namenstag der Heilige Barbara, die sich als Christin bekannte und deshalb von ihrem Vater hingerichtet wurde. Das jedenfalls besagt die Legende. Auf dem Weg zum Gefängnis soll sich ihr Kleid in einem Kirschzweig verfangen haben, den sie abpflückte und mitnahm. Barbara wurde zum Tode verurteilt und am selben Tag erblühte der Zweig. Frühlingshafte Obstbaumblüten im Winter – das ist etwas ganz Besonderes. Gerade deshalb freuen wir uns so sehr darüber, in der dunklen Zeit vor Weihnachten mit zarten Farben eine Ahnung von dem erwachenden Leben im neuen Jahr zu bekommen. Und das ist wohl auch der Sinn dieses Brauchs, der in ganz Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz bekannt ist. Die Zweige verheißen Lebensfreude und Hoffnung.

Blühendes Orakel

Welche Zweige verwendet werden, ist regional unterschiedlich, aber eigentlich ist es ganz gleich, ob Kirsch-, Apfel-, Birken, Haselnuss-, Kastanien-, Pflaumen- oder Forsythienzweige erblühen. Die Symbolik steht im Vordergrund, und nach altem Volksglauben verheißen die Blüten vor allem Glück und Segen für das neue Jahr. Eine Art Orakel sollten die Zweige auch darstellen, denn je nachdem, wie viele Blüten sich entwickelten, so glaubten die Bauern früher, so viel Nachwuchs würde es auch bei den Tieren auf dem Hof geben. In manchen Gegenden wurden früher mit den Barbarazweigen aber auch noch andere schöne Gepflogenheiten verbunden. Junge Mädchen gaben jedem Zweig den Namen eines Verehrers. Der junge Mann, dessen Zweig zuerst erblühte, sollte der spätere Bräutigam werden. Und in Niederösterreich werden noch heute an Kirschzweige Namenszettel gehängt. Derjenige, dessen Zweig zuerst Blüten trägt, wird im kommenden Jahr besonders viel Glück haben.

Damit es an Weihnachten blüht

Barbarazweige werden am 4. Dezember geschnitten. Es ist natürlich schön, einen Strauß aus dem eigenen Garten zusammenzustellen, aber auch viele Gärtnereien und Blumenläden halten für diesen Tag verschiedene Zweige bereit. Dass sie genau an Weihnachten erblühen, muss nicht dem Glück oder Schicksal überlassen werden. Am besten legt man die frisch geschnittenen Zweige über Nacht in lauwarmes Wasser und stellt sie am nächsten Tag in eine Vase. Ein heller Platz eignet sich gut, an dem es weder zu kalt noch zu warm ist. Das Wasser wechselt man am besten alle zwei bis drei Tage. Es sollte nicht zu viel Wasser in der Vase stehen, das ist eigentlich wie bei allen Blumensträußen, denn sonst faulen die Stängel.

(Quelle: gartenzauber.com)

Hier seht ihr nun meinen geschnittenen Zweig. Mal sehen ober er erblüht.

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