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2015_12_04

Am Barbaratag
Geh in den Garten am Barbaratag.
Geh zum kahlen Kirschbaum und sag:
„ Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest wie im Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir!
Ist er auch kahl, ich nehm´ ihn mit mir.
Und er wird blühen in leuchtender Pracht
Mitten im Winter in der Heiligen Nacht.“
Josef Guggenmos

Ein alter Brauch:

Den Barbarazweig – manchmal auch Barbarabaum genannt – gibt es mindestens seit dem

13. Jahrhundert. Schriftliche Aufzeichnungen konnten dies belegen.

Gleichzeitig heißt es, dass der Barbarazweig möglicherweise der ursprüngliche Weihnachtsbaum gewesen sein könnte oder zumindest den Grundstein für die heute bekannte Christbaumtanne gelegt hat.

Barbarazweige werden die Zweige genannt, die man laut Brauch am 4. Dezember je nach Belieben unter anderem von Kirsch- und Apfelbäumen sowie Haselnuss-, Kastanien, Rotdorn oder auch Holunderbüschen pflückt, um sie anschließend in der Wohnung dekorativ aufzustellen. Am häufigsten werden Kirschzweige als solche Barbarazweige verwendet, weil die Kirschblüten besonders schön sind.

(Quelle: Gartenwelt.de)


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