3D-Druck von Spaghetti serienreif

3D-Druck von Spaghetti serienreifMit fallenden Preisen setzen sich die 3D-Drucker immer mehr durch, teilweise für recht skurrile Zwecke. Kein Wunder, denn die Tausendsassas sind ja nicht nur zur Produktion von Skulpturen oder Ersatzteilen oder für schnelles Prototyping inzwischen die erste Wahl.

Fast jede Woche wird von einer neuen Anwendung für die flexiblen Alleskönner berichtet. Das reicht von Mode und Design über Nahrungsmittel bis hin zu ganzen Häusern, die aus dem 3D-Drucker kommen.

Spaghetti aus dem 3D-Drucker

Über die 3D-Drucker des Startups „Foodprint“ aus Münster hatten wir schon im Dezember berichtet. Hauptproblem beim Spaghetti-Druck war bislang die Beschaffung und der Preis des Rohteiges für die Pasta:

3D-Druck von Spaghetti serienreifEs gibt bisher nur einen Hersteller, die Firma PolyMaker mit ihrem Produkt PastaFlex in 1,75 mm, das pro Rolle á 50 Meter immerhin noch 6,50 € (inklusive 2,50 € Trägerrollen-Pfand) kostet und damit noch keinen marktgerechten Preis für gedruckte Spaghetti erlaubt.

Neuer Druckkopf verarbeitet Flüssigpasta

Jetzt hat das Münsteraner Startup einen neuen Druckkopf angekündigt, für den aufgewickelte Rohnudeln nicht mehr nötig sind.

Sein Vorratsbehälter fasst 500 Milliliter Nudelteig und ist auch ganz leicht abnehm- und austauschbar, so dass man damit normale Spaghetti und beispielsweise aufgeraute Artigianale portionsweise nacheinander ausdrucken kann.


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