38. Nora Gomringer macht ein Gedicht

Dabei kann Nora Gomringer keinesfalls nachgesagt werden, dass sie sich nur mit Banalitäten befasse. Nein, neben dem Froschkönig in ihr, der sich „immer grüner“ wünscht (Selbstironie: „Ein toller Effekt!“), ist auch die hellwache Zeitzeugin präsent. Die kann präzise beobachten, macht sich Gedanken über Thomas Mann, Lion Feuchtwanger und Ernst Jandl, über Auschwitz und die Gegenwart. Einige witzig gemeinte Possen etwa zu Hundeliebe oder zu „Mutter und Stil“ gehen jedoch über seichtes Illustriertenniveau nicht hinaus, so sprachsicher sie auch formuliert sind. Das ficht die von sich überzeugte Vortragskünstlerin aber nicht an: „Nora Gomringer macht ein Gedicht. Aus!“ / Michael Ernst, Sächsische Zeitung 10.2.

Tipp: Nora Gomringer, Mein Gedicht fragt nicht lange. Verlag Voland & Quist, 332 Seiten, 24,90 Euro (Buch + CD)



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