[31 Wochen - 31 Filme]

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Mulholland Drive

mit Naomi Watts

Regie: David Lynch

Kinostart: 03. Januar 2002

Genre: Thriller, Drama

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‘Mulholland Drive’ gehört zu den Filmen, die meiner Meinung nach unberechtigterweise eine hohe Bewertung bei IMDb haben. Mit acht von zehn Sternen ist es sicher nicht der bestbewerteste Film auf dieser Internetseite, doch hat er gleichzeitig über 155.000 Bewertungen. Das mag schon was heißen. Dementsprechend hoch waren sicher auch meine Erwartungen, als ich den Film eines Abends gemeinsam mit meinem Freund ansah. Ich wünschte, ich könnte diese 2,5 Stunden, die ich mit diesem Film verschwendet habe, wieder zurückbekommen…
Der ‘Mulholland Drive’ ist die Straße, auf der eine Frau beinahe ermordet wurde. Völlig benommen streift sie anschließend durch die Straßen von L.A., bist sie plötzlich ein unbewohntes Apartment findet und dort übernachtet. Doch schon am nächsten Tag tritt Betty als neue Mieterin in die Wohnung, die noch vor wenigen Wochen ihrer Tante gehörte. Zunächst glaubt Betty, die unbekannte Frau sei eine alte Freundin ihrer Tante, doch schnell stellt sich heraus, dass die Frau, die sich Rita nennt, keine Ahnung hat, wer sie wirklich ist, da sie ihr Gedächtnis verloren hat.
Anfangs war ich sogar noch recht angetan vom Film. Die Story war noch sehr spannend und auch die Schauspielerinnen haben eine sehr überzeugende Leistung abgegeben. Doch ‘Mulholland Drive’ entpuppte sich für mich als Film, den man entweder hassen oder lieben kann. Die Thrillerhandlung wird nämlich ab der Hälfte der Laufzeit von unheimlich verworrenen und merkwürdigen Szenen abgelöst, mit denen ich nicht gerechnet habe. Es kam mir beinahe so vor, als sei der Regisseur auf Drogen gewesen, als dieser Film gedreht wurde. Für mich hat nichts mehr Sinn ergeben und ich war einfach nur noch genervt. Viel mehr kann ich über den Film gar nicht erzählen, ohne dabei zu viel zu verraten. Seht euch den Film an, bildet euch eine eigene Meinung.
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The Science of Sleep – Anleitung zum Träumen

mit Gael García Bernal, Charlotte Gainsbourg

Regie: Michel Gondry

Kinostart: 28. September 2006

Genre: Komödie, Drama

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Zu Weihnachten vor einigen Jahren hatte ich mir einen Film gewünscht, der sich in seiner Beschreibung genauso anhörte wie ‘Die fabelhafte Welt der Amelie’, einer meiner damaligen und vielleicht auch noch heutigen Lieblingsfilme. Dieser war verträumt, nachdenklich und mit einer guten Portion Melancholie genau das Richtige für einen schönen Filmabend. Als ich dann tatsächlich ‘The Science of Sleep’ zu Weihnachten bekam, in den DVD-Player schub und einen schönen Filmabend erwartete, wurde ich auf dem falschen Fuß erwischt: der Film ist absolut langatmig, strotzt nur so von Pseudotiefsinnigkeit und verfügt über Hauptcharaktere, die vor Unsympathie nur so überlaufen. Die Handlung des Films war wahrlich nicht eindeutig zu erkennen für mich, es ging um irgendwas mit Liebe. Nach 30 Minuten war ich eigentlich kurz davor, den Film auszuschalten, weil mir das arrogante, tiefsinnige Gehabe der Charaktere tierisch auf den Senkel ging. Überall in jeder Tätigkeit des Alltags etwas Tiefes zu entdecken und sehr nachdenklich zu sein, finde ich wirklich eine gute Eigenschaft. Aber dabei so selbstverliebt zu sein wie die beiden Liebenden Stephane und Stephanie (was für ein Zufall, die beiden Namen!), ist wirklich kaum auszuhalten. Auch als Metapher für Träume taugt der Film – obwohl der Titel dies eigentlich vorgibt – nichts. Klar, Träume sind oftmals verrückt und verwirrend, aber ‘The Science of Sleep’ ist leider kein Traum, sondern die vielleicht größte Filmenttäuschung, die ich bisher erleben durfte. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu groß, andere Filmfans mögen dem Film wahrscheinlich mehr abgewinnen können. Naja, trotzdem hatte dieser Film zur Folge, dass ich seitdem grundsätzlich mit Vorsicht an französische Filme herangehe und auch meist von ihnen enttäuscht werde. Schade.

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The Dark Knight

mit Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Michael Cane, Gary Oldman, Maggie Gyllenhaal

Regie: Christopher Nolan

Kinostart: 21. August 2008

Genre: Actionthriller

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Es war im Jahr 2008, als ich sehr widerwillig mit meinem Freund ins Kino ging. Auf eine Comicverfilmung hatte ich wirklich keine Lust und die Namen Christian Bale und Christopher Nolan waren mir bis dato auch kein Begriff (ja, Schande über mein Haupt!). Heath Ledger kannte ich bisher nur aus Filmen wie ‘Ritter aus Leidenschaft’ oder ’10 Dinge, die ich an dir hasse’ und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie er in einen Actionthriller passen sollte. Niemals hätte ich erwartet, dass ich einmal zu einem riesen Batman Fan werden könnte. Doch ‘The Dark Knight’ hatte es geschafft.
Im zweiten Teil der Batman Trilogie muss sich Bruce Wayne einer neuen Aufgabe stellen. Während der neue Staatsanwalt von Gotham City gemeinsam mit der Polizei versucht, den Verbrechen in der Stadt endlich ein Ende zu setzen, lauert schon die nächste Gefahr. Doch mit einer Bedrohung solchen Ausmaßes hätte niemand gerechnet. Der Joker die Staatsanwaltschaft und Polizei Gothams bis an ihre Grenzen und auch Batman sieht sich einem Gegner gegenüber, der einen unvorhersehbaren Feldzug nach dem anderen vollzieht.
An ‘The Dark Knight’ hat mich schlichtweg alles begeistert. Angefangen bei der grandiosen musikalischen Untermalung, die die Bedrohung des Jokers, aber gleichzeitig den Kämpfergeist Batmans perfekt wiederspiegelt.
Die Schauspieler sind ein Traum und haben mich mit ihrer Performance völlig in den Bann gezogen. Ohne Zweifel ist es Heath Ledger als Joker, der alle übertroffen hat. In meinen Augen wird es niemals einen Schauspieler geben, der nur ansatzweise eine ebenso dramatische wie überzeugende Leistung als Joker abgeben könnte, wie es Heath Ledger geschafft hat. ‘The Dark Knight’ überzeugt natürlich mit rasanten Actionszenen, doch lässt er gleichzeitig emotionale und gefühlvolle Momente zu. Wenn man glaubt, der Film könnte gar nicht mehr spannender werden bzw. er hätte sein großes Finale erreicht, setzt Christopher Nolan noch einen oben drauf.
‘The Dark Knight’ ist mit Abstand mein liebster Actionthriller, den ich mir immer wieder aufs Neue ansehen kann.
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Gran Torino

mit Clint Eastwood, John Carroll Lynch

Regie: Clint Eastwood

Kinostart: 05. März 2009

Genre: Drama

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Eigentlich bin ich nicht der große Fan von Actionfilmen, Thrillern oder Verbrecherfilmen. Ich mache meist einen großen Bogen um sie und so war es anfänglich auch bei ‘Gran Torino’. Erst auf eine Empfehlung meiner Schwester Lena hin, habe ich mir den Film an einem langweiligen Mittwochabend angesehen. Und gottseidank habe ich auf sie gehört…
In ‘Gran Torino’ spielt Clint Eastwood einen alten, verbitterten Kriegsveteran namens Walt Kowalski. Seine Frau ist gerade verstorben und der amerikanische Patriot Walt lebt in einer Nachbarschaft, in die immer mehr ostasiatische Migranten ziehen. Sein größter Stolz ist ein alter Ford Gran Torino. Als ein asiatischer Junge der Nachbarsfamilie versucht diesen zu stehlen, beginnt sich Walt mit der Problematik der Einwanderer und ihren kriminellen Jugendbanden auseinander zu setzen.
‘Gran Torino’ ist wahrscheinlich eines der knallhärtesten und bewegendsten Sozialdramen, das ich bisher gesehen habe. Der knorrige, böswillige Walt ist ein Choleriker, der trotz seiner Kleinbürgerlichkeit mit seinem soldatischen Auftreten jeden in Angst versetzen kann. So wird er durch den Nachbarsjungen Thao in die Auseinandersetzungen der Bandenkriege hineingezogen. Thao und seine Familie werden von diesen Banden bedroht und trotz (oder gerade wegen) seines Hasses auf diese Einwanderer setzt er sich dennoch für sie ein. Noch kein Film hat es geschafft ein so ambivalentes Sympathiegefühl für seine Hauptperson aufzubringen. Dies ist vor allem dem Hauptdarsteller Clint Eastwood zu verdanken. Auf der einen Seite ist Walt ein Rassist, aber auf der anderen hilft er seinen bedrohten ausländischen Nachbarn. Der Film gipfelt in einem furiosen Finale, das in seiner Konsequenz zwar überrascht, aber absolut nachvollziehbar ist. ‘Gran Torino’ ist ein hervorragender Film und eigentlich jedem Filmfan zu empfehlen, egal welches Genre er bevorzugt.

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