30. Januar 2011, Die Thriller-Königin, 9.00 Uhr

Kaffee, Zigarette. Die Seraphe und ich waren im Kino. Ausverkauft. Die Leute pressten sich mit ihren Jacken in die Sitze. Werbung. Vorschau auf kommende Filme. Jeff Bridges mit Colt. Das Ganze unterlegt mit einem Song von Cash.
„In den müssen wir unbedingt rein“, flüsterte ich.
Dann der Hauptfilm. Black Swan. Ich mag die Filme von Aronofsky. Sein „Wrestler“ war großartig. „Black Swan“ lebt hauptsächlich von einer grandiosen Natalie Portman, die den Oscar mehr als verdient hätte. Sie muss ihn einfach für diese Rolle bekommen. Das steht außer Zweifel.
Die Kamera fegt wie ein Derwisch um sie herum. Klebt an den Gesichtern der Darsteller.
Und der Film? Keine Frage, es gibt ihn eigentlich schon: Polanski drehte quasi mit „Ekel“ das Original, ein Original zumal, mit dem sich „Black Swan“ leider nicht messen kann. So verließen wir das Kino mit einem mulmigen Gefühl noch unentschiedener Empfindungen. Wir eilten zum Auto. Die Kälte nahm uns voll und ganz in Beschlag. Nach Hause. Aufwärmen. Und dann ab ins Bett. Ich las noch ein wenig in Woodrells „Zum Leben verdammt“.
Und nun ist Sonntag, die Seraphe sitzt in altbekannter Pose in der Küche, einen Cappuccino vor sich und die Nase in einem Thriller. Sie ist eben die Thriller-Königin. Der Vogel versucht sich in einigen Kunststücken, vielleicht ahnt er etwas von unserem Besuch, kommt doch heute Melusine Barby zu Besuch, nicht nur sie, nein, auch Morel wird dabei sein. Die Kuchen sind gebacken. Ich werde jetzt noch ein wenig am Roman arbeiten, nein, aber nein, erst werde ich meinen Kaffee trinken und dann …



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