3 erprobte Tricks, die dich fürs neue Jahr motivieren

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Du weißt, was zu tun ist: Die Vorsätze stehen, der neue Home-Workout-Plan ist ausgedruckt und die Zutaten für den Protein-Shake stehen bereit.

Aber jetzt kommt die Schwelle, an der wir alle hadern:  Ein schlimmer Fall von ich habe aber keine Lust – und alle neuen Vorsätze drohen zu scheitern. Was fehlt: Ganz klar, die Motivation!

ratloses-rentierDas ratlose Rentier sagt:

Ich kann mich einfach nicht motivieren!

Motivation ist für uns die größte Hürde, die zwischen dem Status quo und unseren Zielen steht. Es scheitert am Ende meist nicht daran, dass wir uns unsere neue Ernährung nicht leisten können, dass uns das Essen nicht gut genug schmeckt oder wir nicht wissen, wie genau wir trainieren sollen. Sondern daran, dass wir irgendwann einfach aufhören.

Diese drei Tricks helfen mir, in diesen Situationen durchzuhalten.

1. Gib deinem Vorhaben Bedeutung

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Weißt du, in welchen Situationen das Thema Motivation praktisch nie aufkommt? Ich höre es immer bei Fitness und Ernährung, auch bei Schule, Studium und Arbeit – selten jedoch im Privatleben und in der Familie.

Wie kannst du dich nur dazu motivieren, deinem Baby immer die Windeln zu wechseln?

habe ich noch nie jemanden fragen hören. Denn es ist klar: Auch wenn es keinen Spaß macht, man wird sein Kind nicht in seinen benutzten Windeln liegen lassen, weil man zu „unmotiviert“ ist, sie zu wechseln – selbst wenn man nicht bezahlt wird und im Gegensatz zum grünen Smoothie auch keine likes dafür auf Instagram bekommt.

Die Tätigkeit muss also nicht unbedingt angenehm sein, damit wir sie machen. Sie muss nur Bedeutung haben.

Ein wichtiges Projekt beenden; eine Abschlussarbeit abgeben; stolz sein, wenn man in den Spiegel schaut: Das sind Dinge, die uns langfristig glücklich machen und damit wichtiger sind als der Moment, in dem wir daran arbeiten. Doch trotzdem überlegen wir oft, ob uns der Moment genau jetzt glücklich macht und nicht an die Bedeutung, die der Moment eigentlich hat.

Die altkluge Amsel sagt:amsel_02

Wir müssen uns also nicht für Dinge motivieren, die für uns eine große Bedeutung haben. Aber was, wenn das bei meinem Ziel nicht so ist? Ich will einfach etwas fitter sein!

Das ist vor allem bei unserer Gesundheit eine häufige Ansicht: Wir wollen zwar gerne fit und gesund sein, die Bedeutung, ob wir jetzt ein Training mehr oder weniger machen wird uns nicht so eindeutig bewusst wie dies bei dem Aufbringen unserer Kindern oder dem Abschluss eines wichtigen Kapitels in unserer Karriere der Fall ist.

In diesem Fall können wir versuchen, die Tätigkeit aus einer anderen Perspektive zu sehen:

Nicht

Ich muss jetzt schon wieder mein Home-Workout machen…

Sondern

Ich bin ein Mensch auf dem Weg zu meinem fitten Körper. Ein Training ist die Zeit, in der ich das voll ausleben kann.

In der zweiten Variante klingt die überliegende Bedeutung viel schöner als in ersterer und motiviert, das Vorhaben auch durchzusetzen.

2. Bringe deine Individualität mit ein

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Ich finde es toll, dass es so viele gute Trainingspläne online gibt, die man nur noch ausdrucken muss. Sie erleichtern gerade die ersten Schritte sehr und auch in meinem E-Book gehe ich nach diesem Prinzip vor.

Trotzdem poste ich selbst nicht viele fertige Pläne, sondern bleibe lieber bei Tipps, in denen ich die besten Grundübungen vorstelle, damit du dir deinen eigenen Trainingsplan erstellen kannst. Das geschieht nicht ohne Grund!

Für mich persönlich bestand darin ein großer Schritt, Spaß an meinem Training zu finden: Ich habe irgendwann angefangen, mir meine Pläne nicht mehr komplett von einem Trainer vorgeben zu lassen, sondern sie um meine persönlichen Vorlieben, Ansätze und Ziele herum anzupassen.

Hast du schon einmal eine Backmischung gekauft?

In dieser ist der komplette Kuchen enthalten, du musst nur noch etwas Milch und ein Ei hinzufügen. Eigentlich seltsam – Milch und Eier lassen sich genau so in Pulverform bringen wie alle anderen Zutaten eines Kuchens. Tatsächlich musste in den ersten Backmischungen auch nur Wasser hinzugegeben werden, doch niemand wollte sie kaufen. Das fühlte sich billig an und man kann auch gleich einen fertigen Kuchen kaufen. Die Idee, eine Backmischung also bewusst komplizierter zu machen, führt dazu, dass wir den Kuchen beim Backen zu unserem Kuchen machen.

Genau so geht es mir beim Training und der Ernährung. Fertige Trainingspläne und Rezepte sind schön und gut, doch es motiviert mich und macht mir mehr Spaß, wenn ich das Gefühl habe, etwas eigenes zu verwirklichen.

Also: Stecke ein paar Gedanken in dein Training und deine Ernährung und probiere etwas aus, das nur von dir kommt. Es ist vielleicht nicht 100% perfekt und so wissenschaftlich wie der Plan des Profis. Dafür ist es auf dich zugeschnitten und deins. Mich motiviert das sehr dabei, den Plan auch wirklich in die Tat umzusetzen.

 3. Betrachte die Tätigkeit von Innen

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Hast du schon einmal jemandem von einen Urlaubserlebnis erzählt und gemerkt, dass trotz all deiner Erklärungen nicht das bei deinem Gegenüber ankommt, das du gerne vermitteln würdest?

Manchmal muss man eben dabei gewesen sein, um die Erlebnisse wirklich so zu verstehen – sie sind dir vorbehalten.

Dies ist der Unterschied zwischen der Perspektive von außen, etwa das Betrachten von fremden Fotos, und der Perspektive von innen – wenn man eigene Fotos sieht und genau weiß, welche Emotionen, Erlebnisse und Eindrücke mit dem Bild verbunden sind.

Wir nehmen diese äußere Perspektive oft ein, wenn wir vor einer Aufgabe stehen, die Motivation verlangt.

ratloses-rentierDas ratlose Rentier sagt:

Trainieren gehen? Da muss ich ja erst meine Tasche packen, dort hinfahren, mich zweimal umziehen und duschen… Das lohnt sich nicht.

Obwohl sportliche Aktivität uns glücklich macht, müssen wir uns überwinden, weil wir uns wie das Rentier auf den eher unerfreulichen Anfang konzentrieren. Dabei vergessen wir, wie viel Spaß uns das Training eigentlich macht, wenn wir mal dabei sind, wenn der erste Schweiß läuft und wir abschalten können und uns in der körperlichen Aktivität verlieren.

Während des Trainings fühlt es sich meist schon nicht mehr so schlimm an wie wir es uns ausmalen – und die großen Glücksgefühle kommen sogar erst danach.

Denke schon vor dem Training an das tolle Gefühl, das du hast, wenn du es geschafft hast. Du kannst dich körperlich ausgepowert anderen Tätigkeiten widmen – mit dem schönen Gefühl, deine Aufgabe erfüllt zu haben.

Um dich für deine Vorsätze zu motivieren, wende diese drei Tricks an:

  1. Gib‘ deinem Vorhaben Bedeutung. Du bist ein fitter Mensch auf dem Weg zu deiner zufriedensten Version. Ein Training und ein gesundes Essen ist die Zeit, in der du diesen Teil von dir perfekt ausleben kannst.
  2. Bringe deine Individualität mit ein. Mache dir Gedanken zu deinem Alltag und versuche, in deine Vorsätze ein Stück deiner Selbst mit einzubringen. Kannst du aus diesen gesunden Zutaten etwas Individuelles machen? Welche Übungen tun deinem Körper gut? Kannst du dir darum einen Trainingsplan schneidern?
  3. Betrachte die Tätigkeit von innen. Es klingt nicht reizvoll, gleich mit dem Training anzufangen sobald man nach Hause kommt. Konzentriere dich nicht darauf, was du zu Beginn machst, sondern darauf, wie es dir währenddessen oder danach geht.

Motivation ist eine Frage unserer Perspektive. Auf die Aufgaben, die anstehen haben wir meist keinen Einfluss. Willst du fit und muskulös sein, dann musst du jemand sein, der regelmäßig trainiert.

Sehe ich meinen Vorsatz das nicht als Ballast, sondern als bedeutende Aufgabe, die ich mir selbst gestellt und entworfen habe und konzentriere ich mich auf die inneren, positiven Aspekte des Vorsatzes, so motiviert mich das total – und ich schaffe es, am Ball zu bleiben.

Meine Frage an dich:

  • Wie motivierst du dich für anstehende Aufgaben?

Unterschrift

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Bildquellen:
Just do it, Baby Stormtrooper, Individuum, Lift


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