3 Beziehungskiller für den emotionalen Todesstoß

Obwohl die Beziehung gar nicht so übel läuft, driftet ihr emotional immer weiter auseinander? Liegen die Gefühle erst einmal auf Eis, häufen sich Streitigkeiten und der gemeinsame Alltag wird immer härter. Dabei findet sich die Ursache der Misere gar nicht in der fehlenden Liebe - nein - eher durchtrennen Beziehungskiller leise und langsam die Fäden eures Zusammenhaltes. Es wird Zeit, etwas zu verändern.

In diesem Beitrag findest Du:

Aller Beziehungsanfang ist einfach...

...und dann kommt die Ernüchterung. Nach dem ersten Verliebt sein, schlagen viele Paare auf dem harten Boden der Realität auf. Manchmal liegt das Beziehungsende daran, dass die Beziehungs-Chemie nur aufgrund der rosa Brille und einem Gefühlscocktail aus Aufregung genährt wurde. Bei anderen Paaren hingegen, schleichen sich mit der Zeit Beziehungskiller ein, welche lautlos die letzten Gefühle meucheln.

1. Die schlechte Laune am Partner aus lassen

Klar, Dein Lebenspartner sollte für Dich in schlechten Zeiten da sein. Aber was, wenn nur mehr Zeiten der Nörgeleien oder ständigen Kritik den Alltag dominieren? Was ist, wenn Jammern an der Tagesordnung steht und all die schönen Momente im Sumpf des Job-Frusts versinken?

Den meisten fällte es gar nicht mehr auf, mit wie viele negative Signale sie eigentlich ihre Liebste beschallen.

  • Gerade über die Türschwelle schon berichtet der Mann vom miesen Tag, den anstrengenden Arbeitskollegen oder vom inkompetenten Chef...
  • Die Frau kontert mit endlosen Haushaltsaufgaben, Problemen mit den Kindern oder ihren eigenen beruflichen Problemen...

In Wahrheit geht es schon lange nicht mehr darum, Lösungen im Gespräch zu finden, sondern einfach seinem Frust freien Lauf zu lassen. Die Liebe ist zwar noch da, aber irgendwie gewinnt der Beziehungskiller schlechte Laune die Oberhand.

Und hier beginnt das Problem. Die Beziehung wirkt grau. Höhepunkte bleiben aus. Der Spaß an der Beziehung - ja gar im Leben - verfliegt. Es kommt erst gar nicht mehr zu diesen Fotoalbum-Momenten. In Härtefällen können sich die Partner nicht mehr in die Augen sehen und die Negativspirale an schlechten Gefühlen hat bereits die Schlinge um die Beziehung gelegt.

WICHTIG: Mit jedem tiefgreifenden Streit oder schlechtem Erlebnis, kann ein Teil der Liebe absterben! Die negativen Momente hinterlassen tiefe Wunden. Auch der treueste Mensch kann (und muss) den seelischen Schmerz nicht für immer ertragen.

1. Lösung: Bleib positiv!

Ja, so sehr dich das Leben beutelt, konzentriere Dich auf die positiven Aspekte im Leben. Und mögen es auch wenige sein, hebe die schönen Perspektiven hervor.

  • Was ist die schönste Eigenschaft an Deiner Partnerin? Denke an diesen Aspekt und lächle, während Du ihr in die Augen blickst.
  • Erzählt euch am Abend etwas positives am Tag. (Auch banale Dinge, wie ein gutes Essen sind möglich.)
  • Wenn der Frust schon von der Seele muss, schreib ein es in einem Tagebuch nieder. Danach wirst Du befreiter mit dem Partner sprechen können.
  • Sprich Deine Wünsche aus und warte nicht erst bis sie sich in aufgestauten negativen Frust verwandeln.
  • Und bitte keine Lügen oder Fantasiegeschichten, bleib bei der Wahrheit - immer!

2. Keine gemeinsame Zeit

Eigentlich funktioniert Deine Beziehung recht gut?
Warum nur eigentlich?
Soll eine Beziehung überhaupt "funktionieren"?

Ihr bewältigt zusammen die Aufgaben des Alltags, habt euch gerne und ein Urlaub im Jahr hält euch bei Laune. Nur das Feuer bleibt irgendwie aus. Warum das so kritisch ist? Weil mit der Zeit einfach die Aufregung fehlt. Fehlende Spannung kann zum Beziehungskiller werden. Plötzlich wird die hübsche Arbeitskollegin interessant oder andere erfolgreiche Männer rücken ins Rampenlicht.

Wir wollen nicht gleich vom Fremdgehen sprechen. Aber Kommunikation kann als unsichtbares Band gesehen werden, welches Euch zusammen hält. Ein flüchtiger aber bewusster Körperkontakt kann Bände sprechen. Außerdem wer nicht spricht, erkennt auch keine Probleme frühzeitig.

Und ohne die gemeinsame Zeit, werden alle möglichen schönen Dinge schlichtweg niemals passieren.

WICHTIG: Menschen können sich auch ohne Worte austauschen. Stille Momente genießen, Kuscheleinheiten oder bewusste Blicke lassen den Partner spüren, dass er/sie euch wichtig ist!

Keine Produkte gefunden.

3 Beziehungskiller für den emotionalen TodesstoßNur so als Idee: Zweisamkeit beim Frühstück (oder nur einem Kaffee) im Bett genießen.

Phubbing: Beziehungskiller Smartphone

Finger da wo sie hingehören - nämlich weg vom Smartphone und hin zum Partner. Die ständige Erreichbarkeit und Unterbrechungen verunsichern Deine Partnerin. Ungestörte Aufmerksamkeit zu schenken, zeugt von ehrlicher Zuneigung. Außerdem, wer kann sich schon auf zwei Dinge zugleich konzentrieren?

Wer sich leicht ablenken lässt, beweist im Grunde nur, dass ihm der Moment weniger wichtig ist, wie eine neue Nachricht auf der leuchtenden Scheibe. Daraus resultieren schlechte Kommunikation sowie unzufriedene Beziehungen. 1 Außerdem fördert der ständige Kontrollblick auf das Smartphone die Eifersucht in der Beziehung. 2

Also: Gemeinsame Zeit JA - aber weg mit dem Smartphone. 1CHOTPITAYASUNONDH, Varoth; DOUGLAS, Karen M. The effects of "phubbing" on social interaction. Journal of Applied Social Psychology, 2018, 48. Jg., Nr. 6, S. 304-316. 2KRASNOVA, Hanna, et al. Why phubbing is toxic for your relationship: Understanding the role of smartphone jealousy among "Generation Y" users. 2016.

2. Lösung: Date Deine Partnerin!

  • Vereinbare Dates, Ausflüge oder gemeinsame Zeit wie Termine auf der Arbeit, damit sie fix stattfinden. (Oder simpler: Betrachte den Abend auf der Couch als Date. Du bist wegen ihr hier, die Serie ist Nebensache.)
  • In dieser Zeit wird das Smartphone bestenfalls ausgeschalten!
  • Hobbys sind gut, aber beschränke die Zeit auf ein verträgliches Niveau. (Lass nicht zu, dass der Beziehungskiller Zocken überhandnimmt)
  • Kein Smartphone im Schlafzimmer! Du lässt Deine Partnerin mit einem süßen Satz in den Schlaf gleiten.
  • Generell gilt: Raus aus der digitalen Welt. Wer zu hohem Internetkonsum tendiert, neigt auch zu FOMO oder Phubbing.3
  • In dieser Zeit nicht Beziehungskiller Nr. 1 nicht vergessen - nicht nur über Probleme sprechen.
3CHOTPITAYASUNONDH, Varoth; DOUGLAS, Karen M. How "phubbing" becomes the norm: The antecedents and consequences of snubbing via smartphone. Computers in Human Behavior, 2016, 63. Jg., S. 9-18. Beziehungskiller emotionalen Todesstoß

3. Die böse Veränderung

Veränderung darf es nicht geben und der Partner muss immer so bleiben wie Du ihn kennengelernt hast!

Falsch! Verrenne Dich nicht in der Illusion, dass alles bleibt wie es ist. Aber es muss ja nicht immer schlechter werden. Auch eine positive Entwicklung ist möglich.

Mit der Zeit werden Dir Verhaltensweisen beim Partner auffallen, welche zunächst von der rosa Brille verdeckt wurden. Hier hat sich nur eines verändert: nämlich Deine Sichtweise. Hier zeigt sich, ob Du Dich von Äußerlichkeiten blenden hast lassen oder Dich in den wahren Charakterkern des Partners verliebt hast.

WICHTIG: Alles entwickelt sich. Aber schätzt Du einen Menschen aufgrund seiner Werte, kann er ruhig sein Äußeres, Hobbys oder den Job verändern.

3. Lösung: Sich täglich neu verlieben

  • Sprich täglich aus, was Du an ihr toll findest.
  • Entwickle auch Du Dich weiter! (Und nicht zurück! Lass Dich auf keinen Fall gehen.)
  • Klammere nicht nur an der Vergangenheit. Genieße neue Lebensabschnitte.
  • Steckt Euch gemeinsame Ziele. (kurz-, mittel-, langfristig)

Geheimer Beziehungskiller: Die bereits tote Beziehung

Manche Beziehungen haben die Schwelle bereits überschritten und erleben noch Horror Jahre, nur weil sich niemand eingestehen will, gescheitert zu sein. Es stellt keine Schande dar, frühzeitig Schluss zu machen.

Allerdings sehen wir es als kritisch an: Eine Hochzeit zu planen, Kinder in die Welt zu setzen oder ein frustriertes Leben zu führen, nur vor der Angst, Alleine zu sein. Eine gemeinsame Zukunft braucht Liebe, sonst verfolgt sie Dich als Zombie-Beziehung.

3 Beziehungskiller für den emotionalen TodesstoßKreisen die Gedanken nur mehr um das Beziehungsende, gilt es dringend etwas zu ändern!

Fazit - Beziehungskiller aktiv ansprechen

Falls Du nun Beziehungskiller wie Haushalt, Kinder oder Lügen erwartet hast - Fehlanzeige! All diese Dinge lassen sich mit großer Wahrscheinlichkeit lösen, wenn die Basis stimmt. Unserer Meinung nach kommt es weniger auf das WAS (das Problem) an, sondern auf das WIE (löse ich es).

Zudem wird alles was sich aufstaut, irgendwann in einem Knall freigelassen. Frust oder sogar bewusster Verzicht, der Partnerin zu liebe, kann langfristig ein Loch in Deine Brust fressen. Deshalb:

  • Gönnt Euch Momente zu zweit,
  • Sprecht in dieser Zeit miteinander und
  • helft Euch, euch gemeinsam weiterzuentwickeln!
Was war Dein letzter Beziehungskiller in der Partnerschaft? Oder habt Ihr gar noch die Kurve gekratzt? Lass es uns am besten gleich unten in den Kommentaren wissen!

Deine Meinung ist uns wichtig!


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