25hours Hotel Bikini Berlin – hip und urban

Nachdem uns bereits die beiden 25hours Hotels in Hamburg und jenes in Zürich begeistert haben, wurde es höchste Zeit, auch das 25hours Bikini in Berlin zu besuchen - nicht nur wegen seines Namens...

Soviel vorweg; wer im 25hours Bikini Hotel leicht bekleidete Badenixen erwartet, den müssen wir enttäuschen. Denn das Hotel verdankt seinen Namen dem denkmalgeschützten "Bikini Haus", das zwischen dem Berliner Zoo und dem Breitscheidplatz thront.

Der Name des Hauses bezieht sich zum einen auf die ursprüngliche Nutzung als Produktionsstätte von Damen-Oberbekleidung (DOB) und zum anderen leitet sich der Spitzname vom Luftgeschoss ab, das damals die Verkaufsetagen von den Produktionsstätten in den Obergeschossen trennte und dem Gebäude so, einem Bikini ähnlich, eine zweiteilige Struktur gab.

Alles klar soweit?

Im April 2014 wurde das rekonstruierte Bikini-Haus als Einkaufszentrum und Hotel wiedereröffnet. Die grundlegende Idee dieses architektonischen Konzepts umfasst eine Kombination aus Shopping, Arbeiten, Relaxen, Kino und eben, dem Hotel 25hours, in einer urbanen Umgebung.

Sehr gelungen, wie wir finden!

Das 25hours Bikini Hotel

Cool, bunt, hip, nostalgisch, urban und mit Industrie-Chic - so präsentieren sich die verschiedenen 25hours Hotels in Hamburg, Frankfurt, Wien und Zürich. In Berlin spielt das Team um Designer Werner Aisslinger mit den Gegensätzen von Natur und Urbanität und nennt das Konzept " Urban Jungle ". So sind auch die insgesamt 149 Zimmer zur Hälfte in die Kategorien "Urban" und "Jungle" eingeteilt.

Die Jungle-Zimmer blicken auf den Berliner Zoo. Daher findet man darin auch natürliche Materialien und Farben und in den grösseren (XL) Zimmern gar eine Hängematte. Die Urban-Zimmer bieten Aussicht auf eines der Wahrzeichen Berlins, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz. Die Gestaltung dieser Räume ist urbaner und dadurch etwas rauer.

Der Bereich um die Rezeption lädt zum Verweilen ein; so findet man nebst Hängematten weitere witzige Elemente, um es sich gemütlich zu machen. Dazu nimmt man noch einen feinen Smoothie oder ein Stück Kuchen aus der haus-eigenen Bakery und geniesst das städtische Dasein mit Aussicht auf den Zoo. Passenderweise schaut man aus den Hängematten den Orang-Utans zu, wie sie sich mit ihren langen Armen graziös durch ihre eigene Seillandschaft hangeln.

Die witzigen Beschriftungen und Zeichnungen an den Wänden sind übrigens vom japanischen Künstler Yoshi Sislay.

Vielen Dank an den jungen, gutaussehenden Kalle (wie ihn die Kolleginnen nennen) für die sympathische Hotelführung! Mit "gutaussehend" - müssen wir der Vollständigkeit halber ergänzen - hat er sich selber betitelt, als es an der Rezeption darum ging, den für die Hotelführung zuständigen Mitarbeiter zu eruieren. Das wiederum brachte ihm nicht wenig Protest von den Kolleginnen ein, die Hotelführung hat er aber anstandslos hingebracht. Der Rest ergibt sich wohl im Auge der Betrachterin ;-)

Das Restaurant NENI und die Monkeybar

Ein grosser Anziehungspunkt, nicht nur für Hotelgäste, sind Restaurant und Monkeybar im Dachgeschoss mit einem fulminanten Ausblick über den Zoo und die Stadt.

Das Restaurant NENI lebt das Konzept der österreichischen Szene-Gastronomin Haya Molcho, wonach die Gerichte gemeinsam geteilt und erlebt werden - "en Famille" sozusagen. Die Küche ist ein kulinarisches Mosaik aus israelischen, marokkanischen, spanischen, deutschen und österreichischen Einflüssen. Lecker! Und Kellner Nino war äusserst aufmerksam und erklärte uns das Konzept im Detail.

Vielen Dank, Nino, gut gemacht!

Und zur Ambiance - lassen wir die Bilder sprechen. Ist einfacher so...

Unser Dank geht an...

... das 25hours Berlin und Christian Tänzler von VisitBerlin für die Einladung! Besten Dank auch an Oliver Sefrin von der Deutschen Zentrale für Tourismus für die Organisation dieser Reise.

Und natürlich auch ein grosses Dankeschön an Air Berlin, die ab Zürich fünf mal täglich(!) in die Deutsche Metropole fliegt. Ausserdem bietet Air Berlin neu am Wochenende auch Direktflüge nach Sylt - von wo schon bald unser nächster Bericht folgen wird...


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