#246 Bücherregal - Savage Moon(Kurzrezension)

#246 Bücherregal - Savage Moon(Kurzrezension)

Titel(Englisch)Savage Moon

AutorChris Simms

VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform

GenreMystery

Seiten416 Seiten

Meine Bewertung#246 Bücherregal Savage Moon(Kurzrezension)3/5


 Inhalt
In der Nähe vom Moor in Manchester wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Zur gleichen Zeit wird immer öfter eine große schwarze Katze in der Gegend gesichtet. Neben den Verletzungen weisen auch die Haare in den Händen der Toten daraufhin, dass ein Panther die Frau tötete. DI Spicer stößt auf diesen Fall, als er die Leitung eines anderen Mordfalles übernimmt. Bei diesem Fall handelt es sich um einen Mann, der tot in einem Parkhaus gefunden wurde. Er begibt sich auf die Jagd nach dem Monster aus dem Moor, der die Leute in Angst und Schrecken versetzt.
Review
Die Grundstimmung ist durchgehend düster und bedrohlich und man wartet die ganze Zeit darauf, dass irgendetwas passiert. Durch die ganzen Beschreibungen kann man sich vor allem das Moor gut vorstellen.
Mich hat der Handlungsstrang rund um Alice gestört, da er nichts zum Handlungsverlauf an sich beigetragen hatte und sich viele Dinge wiederholt haben. Zudem hat sie gefühlt nur gemeckert und sich total auf den Irakkrieg fixiert, obwohl sie offenbar sehr belastet hat. Zudem nimmt dieser Strang dem Ganzen die Spannung, denn es passiert gefühlt nichts.
Zwischendurch hatte mir der rote Faden gefehlt und ich hatte deshalb auch komplett den Überblick verloren. Es gibt einfach zu viele Charaktere. Und der Fokus liegt oft auf allem, aber nicht dem Haupthandlungsstrang, was zusätzlich ablenkt.
Am Ende bleiben viele Fragen offen und es ist einfach zu abrupt.
Fazit
Das Buch ist ein typischer britischer Mystery-Thriller und dementsprechend langsam ist auch das Tempo. Es ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, den neben den brutalen Morden wird auch gegen Ende der Handlung das Verhalten der Briten zur Kolonialzeit in Kenia thematisiert. Und an dieser Stelle wird nichts geschönt. Auch wenn mich die Verknüpfung mit der Story an sich etwas irritiert hat, denn das alles klingt doch sehr weit hergeholt.
Es ist der dritte Teil einer Buchreihe und obwohl ich die vorigen nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl als würde mir Wissen fehlen.
Hier wurde britisches Englisch verwendet und viele Begriffe entstammen dem Dialekt, den man in der "Great Manchester"-Region spricht. Das hat dem Ganzen natürlich Authentizität gegeben, aber beim Lesen war ich echt froh es als eBook vor mir zu haben und die Wörter nachgucken zu können.
Alles in allem hat mich das Buch trotz der vielen Kritikpunkte gut unterhalten.