2016 – Am Ende warst Du sehr turbulent!

Jaja,

ich weiß. Es ist schon 2017. genauer gesagt, das Jahr ist bereits 18 Tage alt. Ich habe noch nichts geschafft. Keinen Artikel geschrieben, geschweige den eine Rezension. Ein paar Bücher habe ich gelesen – aber kann man Kochbücher lesen nennen?

Das Ende von 2016 war sehr turbulent. Ich war in Weihnachtsstimmung, habe meine Dekorationswut ausgelebt, wir waren ein bisschen krank, es gab viel Arbeit und wenig Zeit zum Lesen. Dauermüde war ein Wort, das ich in großen Lettern am liebsten auf mein T-Shirt gedruckt hätte.

Jetzt nimmt man sich in der Silvesternacht etwas vor. Weniger wütend sein, mehr trinken, weniger Essen, wieder mehr lesen. Ich wusste, dass ich es nicht schaffe, wenn ich mir etwas vornehme. Das Jahr ist 18 Tage alt und mein Bücherkonsum beschränkt sich auf ein Minimum. Ich liege lieber ermattet auf dem Sofa, döse vor mich hin, male ein bisschen… Das Buch kommt nur noch mit in die Bahn. Wenn ich mich allerdings zwinge, wird es sowieso nichts. Deswegen: Scheiß drauf! Wer will zu etwas gezwungen werden? Blog hin oder her – wenn ich mich zwinge werden auch die Rezensionen, die noch offen sind, nicht gut. Will das irgendwer? Der Autor, der Verlag, ich selbst? Nein, dass wollen wir sicher nicht und deswegen gibt es erst mal einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016 – denn der sieht noch gut aus.

2016 – Am Ende warst Du sehr turbulent!

117 Bücher waren es, die Goodreads gezählt hat. In meiner Leseliste sind es sogar 135, da Goodreads manche Bücher zum Zeitpunkt des Lesens noch nicht in seiner Datenbank hatte. Am  meisten gefällt mir der unterschiedliche Büchergeschmack, den ich hatte: von „Eleanor&Park“ bis „Übeltäter Kiefergelenk“ war einiges dabei.

Und dann war da noch ein Buch, das ich bedingungslos weiterempfehlen kann. Es berührt, es spricht ein unglaublich wichtiges Thema an und das mit klaren Worten: 2016 – Am Ende warst Du sehr turbulent!

Die Thematik des Holocausts wird immer wieder in meinem Leseleben zu finden sein. Und wem es auch so geht oder ein Buch zum Einstieg sucht, der ist dem „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“ wirklich gut beraten.


Ich hoffe, dass Eurer Lesejahr erfolgreicher war. Dass Ihr Euch keinen Druck produziert, um einen Blog zu haben oder eine Quote zu erfüllen. Lesen ist Leidenschaft, die Liebe zum Wort und einfach ein Hobby für die Seele und das Herz! Ich wünsche Euch ein tolles, neues Lesejahr 2017!


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