20 Tatsachen über Mama on the Rocks und Homeoffice mit Kindern

Von Dani W.

Ja ist denn schon wieder ein Monat vergangen seit meiner letzten 20 Tatsachen über. Die Zeit rennt und schwupp die wupps ist Weihnachten. Naja ganz so schnell gehts dann auch nicht.

Heute habe ich wieder eine meiner liebsten Bloggerkolleginnen zu Gast. Sie bringt mich sooooo oft zum lachen und Severine ist einfach die Beste wenn es darum geht diese 20 Tatsachen über Homeoffice mit Kindern zu präsentieren. Ich wünsche euch viel Spass und schmunzeln nicht vergessen.

20 Tatsachen über das Homeoffice mit Kindern

1.Im Homeoffice kannst Du nie abschalten, weil die Arbeit keine örtliche Abgrenzung zum Haus/zum privaten Leben hat. Du bist also unter Dauerdruck. 2.Im Homeoffice überlebst Du nur durch Egoismus und Disziplin. Ansonsten würdest Du den Tag damit verbringen, „noch schnell" die Wäsche zu waschen, die Küche aufzuräumen, das Bett frisch zu beziehen, einzukaufen, geschweige denn in die Flimmerkiste zu glotzen. Letzteres geht gar nicht. Klar räume ich zwischendurch mal schnell die Küche auf, wenn ich mir einen Tee mache, aber der Fokus liegt ganz klar auf der Arbeit. Eigentlich bin ich dann nicht zuhause. Das weiss mittlerweile auch mein Mann.
3.War die Aufteilung von Zuständigkeiten in der Ehe schon vorher eher ungerecht verteilt, wird es mit dem Homeoffice noch schlimmer. Der Partner, der im Homeoffice arbeitet, „nimmt frei", wenn eines der Kinder krank ist. Und das ist bei zwei Kindern leider oft der Fall. Es gilt das Gesetz des geringsten Widerstandes - kein externer Chef verlangt Rechenschaft über eine Absenz. Also muss der Homeoffice-Elter ran. Wenn ich allerdings Kundentermine habe und ein Kind krank ist, muss mein Mann in die Bresche springen.
4.Wenn ein Kind zu einem Termin muss, ist derjenige der Chauffeur, der eh im Homeoffice arbeitet (siehe auch Punkt 3). Das wird so nebenbei gemacht, man ist ja eh zuhause. Merkste was, ne?
5.Wer im Homeoffice arbeitet, zählt keine Ferientage, die er noch zugute hat. Man nimmt einfach dann Urlaub, wenn man Lust hat bzw. es sich ergibt (z.B. für Bloggertreffen...). Ein tolles Gefühl! Allerdings: Alles, was man im Urlaub beruflich verpasst, muss man nachholen. Das war als Angestellte aber irgendwie ähnlich.

6.Schulferien sind der blanke Horror. Der Mann arbeitet ja trotzdem! Es ist also wiederum automatisch der Partner für die Kinder zuständig, der im Homeoffice arbeitet. Zwangsurlaub als plötzlich Alleinerziehende sozusagen. Aber die Kunden warten nicht. Im Schulurlaub lebe und arbeite ich von Tag zu Tag und kann es kaum abwarten, dass die Schule wieder anfängt. 7. 15.Ich nerve mich wirklich nur noch sehr sehr wenig über meinen Chef. 17.Wenn ich keine Lust zum Arbeiten habe bzw. zwischen zwei Aufträgen stehe, schreibe ich einfach mal einen Blogbeitrag. Mitten am Tag, für Stunden. So wie diesen aktuellen Beitrag, den ihr gerade bei der

Geschäftlich telefonieren mit Kindern im Haus gerät regelmässig zum Fiasko. Mein Sohn hat aktuell das Telefonieren für sich entdeckt. Wenn er merkt, dass ich am Telefon bin, will er sofort den Hörer. SOFORT! Und wenn er das nicht darf, geht das Gebrüll los. Telefonieren kann ich also nur noch zu fixen, kinderlosen Zeiten - aber auch nur zwischen nine to five, weil die Kunden ja vorher und nachher zuhause sind. Oh und montags haben sie Sitzungen. Und vor 10 geht eh nicht, und nach 16 Uhr ist eh schon Feierabendstimmung. Viele arbeiten am Freitag nicht, Donnerstag ist Weiterbildung. Ach, das Zeitfenster ist gefühlt immer enger, seit ich im Homeoffice tätig bin.
8.Dennoch telefoniere ich manchmal, wenn die Kinder zuhause sind. Weil es wichtige Telefonate sind, bei denen es um Kohle geht. Ich darf dann erklären: „Bitte entschuldigen Sie den Lärm, ich bin im Homeoffice und das ist mein Sohn, der da gerade brüllt, weil er ans Telefon will."
9.Wenn ich müde bin, mache ich nach dem Mittagessen einfach eine Siesta. Oder am Morgen. Ach, dann wann ich will.
10.Wenn ich eine Pause brauche, gehe ich einfach mal eine Runde schwimmen - egal zu welcher Tageszeit. Ich setze mich auch mal aufs Sofa und twittere für eine halbe Stunde. Aber ehrlich gesagt ist das alles eher selten der Fall. Meistens stehe ich unter Starkstrom, wenn ich im Homeoffice bin, weil ich die kinderlose Zeit nutzen will und muss. Und die Kita jeden Moment anrufen kann, um mir mitzuteilen, dass eines der Kinder krank ist.
11.Mein Feierabend ist meistens um 22 Uhr, manchmal auch erst um Mitternacht. Wenn die Kinder um acht im Bett sind, lege ich fast jeden Abend noch eine Schicht am PC ein, um Interviews abzutippen oder Mails zu schreiben.
12.Homeoffice macht vieles im Alltag leichter, die Familie funktioniert besser, weil man spontaner agieren kann. Ich kann auch spontan mal einen Ausflug mit den Kids machen.
13.Für das Homeoffice braucht es eine Tür, die man zuziehen kann, wenn die Kinder im Haus sind und mit dem Papa herumtollen (gilt auch für Punkt 8).
14.Im Homeoffice habe ich kein festes Gehalt. Wir sind deshalb darauf angewiesen, dass mein Mann ein fixes Einkommen hat, mit dem wir rechnen können. Überhaupt ist Geld irgendwie immer Mangelware, seit ich selbständig bin.
16.Man hört oft, dass man im Homeoffice vereinsamt. Mir geht das nicht so. Ich habe per Mail und per Telefon viel Kontakt zur Aussenwelt und habe auch regelmässig Kundentermine.
Alles, was ich erreiche, habe ich nur mir selber zu verdanken. Keiner streicht meine Lorbeeren ein!
18.Ich habe viel mehr von meinen Kindern und sie von mir. Als Angestellte habe ich zuletzt 80% ausser Haus gearbeitet. Glucke lest.

19.Heute arbeite ich viel nachts, wenn die Kinder schlafen, oder wenn sie in der Kita sind. Insgesamt aber sehen wir uns mehr als vorher. Darüber bin ich sehr froh.
20.Ganz ehrlich: Ich war so unglücklich als Angestellte. Jetzt bin ich richtig happy bei der Arbeit, weil ich das tue, was ich beruflich wirklich liebe - so wie es mir gefällt, in meinem Rhythmus, zu meinen Konditionen. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig!

Meine liebe Mama on the Rocks, das klingt eigentlich ganz ausgeglichen. Die Telefonate mit Kind stelle ich mir wirklich schweißtreibend vor. Du lebst den Traum, den sich viele wünschen aber man sollte wirklich nie vergessen, dass man trotz alledem arbeitet und Geld verdienen muss und auch meist freiberuflich ist und somit selbst und ständig arbeitet.

Es ist ein anderer Lebensrhythmus und ich danke Dir für die schonungslosen Einblicke in deinen Alltag.

Wie seht ihr das, Homeoffice eher Traum oder Alptraum? Ich wünsche es mir zumindest zu 50%, um etwas flexibler zu sein. Einige Büropräsenztage sind aber auch gut, um mal aus seiner Komfortzone rauszukommen. Pros und Kontos wird es immer geben.

In 14 Tagen gehts wieder bei Jessi weiter.

Eure Glucke


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Ich bin Dani, in den Dreißigern, also den besten Jahren des Lebens. Ich bin Mama vom Prinzen, Ehefrau vom Liebsten und Schreiberin von diesem, meinem Schatz Glucke und So. Hier findet ihr eigentlich recht viel von mir und meinem Leben. Authentizität und Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig und ich hoffe das spürt man auch. Viel Spaß beim Stöbern und schön das Du vorbeigeschaut hast.