20 km bis nach Heimbach – jetzt GPS-Daten downloaden

Wenn man das so liest, stellen sich direkt zwei Fragen. 1. Warum dauert das so lange, bis Heimbach sind es immerhin nur 12 km von Nideggen aus und 2. Was ist so besonders daran?

Nun, 12 km sind es, wenn man die Straße benutzt aber wer will das schon mit einem Mountainbike? Genau, niemand, denn als ambitionierter Biker will man schon etwas mehr Anspruch an Mensch und Maschine und damit lässt sich auch die zweite Frage beantworten. Das besondere ist die Strecke, die wir dieses Mal gefahren sind. Völlig ungeplant und nur vom Gefühl und Navi geleitet, haben wir uns einen Weg gesucht, der wirklich für jeden etwas bietet. Angefangen bei Teerwegen, Wald- und Forstwegen bis hin zu Singletrails haben wir eine gelungene Mischung gefahren. Dazu kommt das zum Teil sehr anspruchsvolle Gelände mit Anstiegen, die mangels Grip nur schiebend zu bewältigen waren und Abfahrten, an denen wir an zwei Stellen auch lieber ein Stück abgestiegen sind.

Jetzt kennen wir nun wirklich schon eine ganze Menge an Wegen und Tourmöglichkeiten rund um Nideggen und dem Rursee aber diese hier hat uns mal wieder eine Menge Neues gezeigt.

Die ersten 20 km führten uns in vielen Kehren durch den Wald von Nideggen über Abenden und Hausen nach Heimbach und an den verschiedenen Aussichtspunkten hat man einen tollen Blick ins Tal – dieses Teilstück kostet richtig Schweiß.

Von Heimbach führt der Weg über den Berg in Richtung Hasenfeld und dort oben im Hang blickt man runter auf das Jugendstil – Kraftwerk.

Blick auf des Kraftwerk Von hier aus geht es runter zur Staumauer “Schwammenauel” und natürlich hoch zu den Anlegestellen am Rursee. Ab hier wird es wieder etwas lockerer, entlang des Ufers in Richtung Schmidt bis der Weg in einer unscheinbaren Linkskurve dann doch extrem steil rechts hoch führt. Diese Stück ist hart aber eines der schönsten, denn man fährt über schmale Pfade permanent auf dem kleinen Ritzel bis hoch zur Hubertushöhe, einem der “Eifelblicke”. Hat man das geschafft, wird man mit einem wirklich tollen Blick auf den Rursee belohnt.

Von der Hubertushöhe aus geht es relativ locker weiter bis und durch Schmidt hindurch und wir verlassen den Ort in Richtung Nideggen. Was uns jetzt wieder erwartet ist eine sensationelle Abfahrt auf dem letzten Teilstück des Wildnistrails und wie immer, wenn wir hier runter kommen, rollen wir voller Adrenalin in Zerkall aus.

Die letzten Kilometer rollen easy über den Rur-Ufer-Radweg bis zum Schüdderfeld, denn ab hier gibt es noch mal richtig was auf die Beine. Beginnend mit einer leichten Steigung bis zum “Teufelstritt” sind die ersten 500 m noch einfach, das kurze Stück danach bis hoch zum Zülpicher Tor beinhaltet fast den kompletten Höhenunterschied von 100 m. Hier noch das gesamte Höhenprofil.

Höhenprofil

Wer Lust hat, kann hier die GPS-Daten im GPX-Format runterladen. Für andere Formate, wie Trackmaker oder Google-Earth, bitte hier klicken.



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