2. Weltkrieg wer hat gegen wen gekämpft?

Die Bezeichnung „Weltkrieg“ ist leider für den Zweiten ebenso wie für den Ersten kein überzogener Terminus, es war tatsächlich fast die ganze Welt involviert. Wer dabei wem feindlich gegenüberstand, hat sich im Kriegsverlauf verändert.

2. Weltkrieg wer hat gegen wen gekämpft?

Es gab zwei große Blöcke, die so genannten „Achsenmächte“ und die „Alliierten“. Nicht jeder hat direkt gegen jeden gekämpft, einige Staaten hatten ihre eigenen, blutigen Scharmützel. Die Achse bestand aus Deutschland (mit Österreich als angeschlossenem Staat), Japan, Slowakei, Italien (wechselte 1943 die Seiten, abgesehen von einem norditalienischen Teil, der kurzzeitig als Italienische Sozialrepublik bestand), Finnland (wechselte 1945 die Seiten), Ungarn (wechselte 1944 die Seiten), Bulgarien (wechselte 1944 die Seiten), Kroatien, Rumänien (wechselte 1944 die Seiten) und Thailand.

Zu den Alliierten zählten Großbritannien, USA, Russland, Frankreich, Australien, Polen, Indien, Neuseeland, Südafrika, Kanada, Norwegen, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Jugoslawien, Griechenland, Mexiko, Brasilien, Äthiopien, Irak, Iran, Ägypten, Syrien, Libanon, Mongolei und Saudi-Arabien.

Daneben gab es weitere Verbündete der Alliierten, die aber nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren: Dominikanische Republik, El Salvador, Haiti, Honduras, Nicaragua, Bolivien, Kolumbien, Liberia, Ecuador, Peru, Chile, Venezuela, Türkei, Uruguay und Argentinien.

Inoffiziell in Form von freiwilligen Soldaten und Helfern sowie Material unterstützt wurden die Achsenmächte von den neutralen Staaten Schweden, Liechenstein, Spanien und Portugal; die Alliierten von Nepal und Irland.


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