1&1: Politik behindert Wettbewerb bei 5G-Mobilfunk

1&1: Politik behindert Wettbewerb bei 5G-MobilfunkDer Konzern United Internet (1&1) denkt darüber nach, mit für die neuen 5G-Mobilfunklizenzen zu bieten. Damit würde der Konzern dann zum Neueinsteiger, fühlt sich als solcher aber dabei von der Politik benachteiligt.

Der „Clubdeal“ der Politiker mit den Etablierten

Nach Ansicht von United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hat der Mobilfunkgipfel Anfang Juli zu einem „Clubdeal“ geführt, nämlich zu einer Abmachung zwischen dem zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und den aktuellen drei Mobilfunkbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland , den Markt unter den bestehenden Anbietern aufzuteilen.

„Der Markt für Neueinsteiger bleibt faktisch verschlossen, um die Oligolpolerträge der Netzbetreiber weiter abzusichern“, sagte Dommermuth dazu der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).

Scheuer mit Telekom, Vodafone und Versatel zu Lasten der Kunden

„Aus Sicht der Netzbetreiber führt ein weiteres Mobilfunknetz zu harter Konkurrenz, und diese soll ihnen die Politik vom Halse halten“, erläuterte das Dommermuth weiter. Die Mobilfunk-Kunden haben nach Ansicht Dommermuths gleich den doppelten Schaden: Sie müssen weiter mit den Funklöchern leben und zahlen dafür im internationalen Vergleich stark überhöhte Preise für die Nutzung ihrer Handys und Smartphones. „Wenn die Politik jetzt die drei Netzbetreiber schützt, dann werden wir in ein paar Jahren wieder Funklöcher haben.“

Dommermuth will nur dann für eine 5G-Lizenz bieten, wenn ihm auch ein „Nationales Roaming“ zu „fairen Konditionen“ zugesichert wird: „Damit es fairen Wettbewerb gibt, müssen Neueinsteiger die früheren Netzgenerationen bei Bedarf automatisch nutzen können, um so in der Aufbauphase 5G-Funklöcher zu überbrücken.“


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