17 entzündungshemmende Heilpflanzen, um die Abwehrkräfte zu steigern

In der Natur gibt es gegen Erkrankungen und Beschwerden meist eine passende Pflanze. Es gibt einige entzündungshemmende Heilpflanzen, die Beschwerden lindern können. Bei vielen Menschen können die pflanzlichen Mittel statt Antibiotika eingesetzt werden. Dadurch werden nicht nur Schmerzen gelindert, auch der Heilungsprozess kann beschleunigt werden. Es gibt auch Kräuter, die sogar in der Lage sind, Entzündungen vorzubeugen.

Wichtig bei Kräutern ist jedoch, diese über einen längeren Zeitpunkt einzunehmen. Zusätzlich haben Kräuter oftmals noch zusätzliche positive Wirkungen auf den menschlichen Körper und können auch für andere Beschwerden eingesetzt werden.

Arnika

Eines der bekanntesten Heilkräuter ist Arnika.

Diese Pflanze wächst im Gebirge und ist daher recht selten. Normalerweise wird Arnika als Tinktur eingesetzt und kann sowohl innerlich wie äußerlich eingesetzt werden. Die Tinktur ist in der Apotheke erhältlich. Die Pflanze darf nicht selbst gepflückt werden, da die Pflanze unter Naturschutz steht. Eingesetzt wird Arnika bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen. 

Schafgarbe

Schafgarbe

Eine recht unbekannte Pflanze ist die Schafgarbe. Sie ist sehr nützlich bei Magen- und Darmproblemen, doch sie enthält auch entzündungshemmende Stoffe. Diese können Krämpfe lösen und haben eine blutstillende Wirkung. Sehr gut eingesetzt werden kann Schafgarbe als Tee oder Sitzbad. 

Salbei

Salbei

Bei Erkältungskrankheiten und auch bei Halsschmerzen wird Salbei gerne eingenommen. Es hat nicht nur eine entzündungshemmende, sondern auch eine antibakterielle Wirkung. Die Durchblutung wird angeregt und Bakterien werden vom Salbei abgetötet und beseitigt. Salbei eignet sich am besten als Tee. Dazu müssen 1 TL getrockneter oder 2 TL frischer Salbei mit heißem Wasser übergossen werden. 

Ingwer

Ingwer

Entzündungshemmende Heilpflanzen können auch im Essen vorkommen. So auch der Ingwer. Die Knollenpflanze Ingwer wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt und wird in Asien schon seit vielen Jahrzehnten als Heilpflanze eingesetzt. Im Essen oder im Smoothie oder auch als Tee aufgegossen sorgt Ingwer für eine bessere Verdauung und regt den Stoffwechsel an.

Kurkuma

Kurkuma

Kurkuma ist ein Gewürz mit einem unverwechselbaren Geschmack und hat zudem eine stark entzündungshemmende Wirkung. Dadurch lässt sich Kurkuma schnell im täglichen Essen wie Suppen, Rührei oder auch Eintöpfen integrieren. 

Thymian

Thymian

In der Naturheilkunde wird Thymian schon lange gegen alle Formen von Entzündungen eingesetzt. Er hat zudem eine schleimlösende Wirkung und ist in der Erkältungszeit ein sehr gutes, wirksames Mittel. Zudem unterstützt und stärkt die Pflanze das Immunsystem. 

Brennnessel

Brennnessel

Viele Menschen wissen nicht, dass dieses vermeintliche Unkraut eine entzündungshemmende Wirkung hat und sich sehr positiv auf den Körper auswirkt. Brennnessel wirken entgiftend, blutreinigend und auch entwässernd. Sie kann im Salat verarbeitet oder auch als Tee aufgegossen werden.

Zimt

Zimt

Oftmals wird Zimt nur für die Küche in Getränken und Speisen eingesetzt. Viele Menschen kennen die gesundheitlichen Wirkungen des Gewürzes nicht. Zimt ist entzündungshemmend. Somit können Sie morgens in Ihren Tee eine Zimtstange geben und von seiner Wirkung profitieren.

Bärlauch

Bärlauch

Die Bärlauchpflanze ist artverwandt mit dem Knoblauch und in Europa fast überall im März und April zu finden. Die entzündungshemmende Heilpflanze wird auch von vielen Menschen gern in der Küche eingesetzt, doch sie hat auch heilende Kräfte. Werden die Blätter klein geschnitten und sind im rohen Zustand oxidieren sie und setzen den schwefelhaltigen Stoff Alliin frei. Medizinisch wird er als Allicin bezeichnet und ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann. Doch ebenso wird die Pflanze gern bei Verdauungsbeschwerden, Magen-Darm-Problemen und bei Blähungen eingesetzt. 

Majoran

Majoran

Diese Pflanze ist in den Mittelmeerländern Zuhause und wird gern bei kräftigen Fleischgerichten und Suppen mit Bohnen, Erbsen oder Linsen eingesetzt. Doch nicht nur in der Küche wird diese Pflanze gern eingesetzt, sondern auch bei Husten, Bronchitis oder Asthma. Doch das Kraut wirkt auch zur Stärkung des Magen- und Darmtraktes eingesetzt, entspannt verspannte Muskeln und wirkt sich gut auf Herz und Blutdruck aus. 

Basilikum

Basilikum

Entzündungshemmende Heilpflanzen finden sich auch in der Küche wieder. Basilikum wird auch als Königskraut oder Königsbalsam bezeichnet und kam im 12. Jahrhundert nach Mitteleuropa. Es wird gern bei Verdauungsproblemen, Migräne, Schlaflosigkeit und Nervosität eingesetzt. Doch auch bei Husten, Entzündungen im Darmbereich und Beschwerden der oberen Atemwege eingesetzt.

Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel ist hierzulande mittlerweile ein sehr beliebtes Lebensmittel. Es wird vielseitig eingesetzt: Saft, Samen, Öl, Schale und Rinde. Der weiterverarbeitet Saft (fermentiert) soll sich in Zusammenhang mit Krebs positiv auswirken. Die Samen regen den Stoffwechsel an und wirken sich positiv dem Darm gegenüber aus. Das Öl wird gern in Kosmetika eingesetzt, dadurch wird die Hautalterung verzögert und somit bei Hauterkrankungen wie trockene Haut, Schuppenflechte und Ekzeme eingesetzt. Doch auch bei Akne und Pickel wirkt dies sehr gut. Der Granatapfel ist entzündungshemmend.

Gewürznelken

Gewürznelke

In Speisen sind entzündungshemmende Heilpflanzen wie die Gewürznelken ein gern gesehener Gast. Doch sie ist auch ein nützlicher Helfer gegen Bakterien, wird schmerzstillend und entzündungshemmend. Zugleich kann sie jedoch auch den Appetit und die Verdauung anregen. 

Es kann auch als Öl eingesetzt werden und so auch in Zahncremes und als Mundwasser eingesetzt werden. Dort hat die Nelke eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Doch auch bei Zahnschmerzen wirkt die Nelke sehr gut und wird auch von Zahnärzten eingesetzt. 

Kardamom

Kardamom

Es gibt grünen, weißen und schwarzen Kardamom. Viele Menschen kennen dieses Gewürz überwiegend aus der Weihnachtsbäckerei. Kardamom wurde bei den alten Ägyptern als eine Art Zahncreme genutzt wurde. Die Antike setzte das Gewürz schon gegen Verdauungsstörungen, Blähungen und Magenschmerzen ein. Indien setzte es gegen Asthma Erkrankungen, chronische Bronchitis und Nierensteine ein. Es wirkt beruhigend und entzündungshemmend.

Grüntee

Grüntee

Grünem Tee wird ebenfalls eine heilende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Er hilft gegen Husten, Erkältung, Kopfschmerzen, Benommenheit und Magen-Darm-Probleme. Auch die Körpertemperatur und der Blutzucker werden von grünem Tee reguliert. Grüner Tee wird in der indischen Medizin auch bei Asthma, Angina Pectoris, arteriellen Verschlusskrankheiten und koronaren Herzkrankheiten eingesetzt. 

Kamille

Kamille

Die Kamillenpflanze ist auch ein sehr beliebtes Hausmittel, denn sie kann bei vielen Beschwerden eingesetzt werden. Sie wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Übergießen Sie einen TL getrocknete Kamille mit 200 ml Wasser oder nehmen Sie handelsübliche Teebeutel. Diese sollten Sie nach Gebrauch aber nicht wegwerfen, sondern im Kühlschrank aufbewahren. Diese sind ein tolles Hausmittel gegen Augenringe.

Beinwell

Beinwell

Die Pflanze Beinwell ist vermutlich sehr unbekannt, doch sie kann bei der Wundheilung unterstützen. Es wirkt äußerlich angewendet entzündungshemmend. Die Pflanze eignet sich jedoch nicht zum Verzehr, da die Leber geschädigt wird und aufgrund dessen Krebs begünstigen kann. Äußerlich angewendet ist die Pflanze jedoch unbedenklich.


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