16 katzenfreundliche Pflanzen für Ihr Zuhause

Pflanzen, ob grün oder blühend, tragen viel dazu bei, dass ein Zuhause so richtig gemütlich und behaglich wird. Doch was tun, wenn eine Katze im Haus ist? Schließlich ist bekannt, dass viele Pflanzen für Stubentiger giftig sind. Doch nicht alle, denn es gibt durchaus katzenfreundliche Pflanzen Arten für Balkon oder Wohnung, die keine Gefahr für Vierbeiner darstellen.

1. Zyperngras (cyperus involucratus)

Zyperngras im Freien.Cyperus involucratus wird auch Katzengras genannt.

Das Zyperngras, das umgangssprachlich auch einfach als Katzengras bekannt ist, gibt es nicht nur in Gärtnereien, sondern auch im Zoofachhandel. Beachten Sie bei der individuellen Auswahl allerdings, dass die Pflanze zwar ungiftig ist, allerdings scharfe Kanten an den Gräsern haben kann. Manche Ränder verfügen auch über Widerhaken, was die Katze beim Fressen durchaus verletzen kann.

Damit sich das Zyperngras wohlfühlt, braucht es einen sonnigen Standort, durchaus auch mit direkter Sonneneinstrahlung.

2. Kentia-Palme (Howea forsteriana)

Kentia-Palme im Topf.Die Kentia-Palme kann zwischen 30 cm und 2 Meter hoch werden.

Die Kentia-Palme stammt ursprünglich aus Australien und gilt für Wohnungen als beliebte Zimmerpflanze. Sie ist sehr pflegeleicht und punktet optisch mit ihren ansprechend langen und grünen Blättern. Sie kann zwischen 30 Zentimeter und 2 Meter hoch werden und mag es sonnig.

3. Korbmarante (Calathea)

Calathea im Topf.Calathea stammt aus den tropischen Regenwäldern.

Aus den tropischen Regenwäldern stammend, hat die Korbmarante auch hierzulande die Wohnzimmer erobert. Die Blätter sind oval und mit hellen Streifen oder Tupfen versehen, womit sie auch optisch überzeugt und nicht nur, weil sie für Mensch und Tier absolut ungiftig ist. Die Calathea kann zwischen 30 Zentimeter und 50 Zentimeter hoch werden, stellt allerdings einige Ansprüche an die Pflege. Sie mag es nämlich halbhell, allerdings keine direkte Sonneneinstrahlung und muss vor der Mittagshitze geschützt werden. Zudem benötigt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent und darf nicht im Wasser stehen, weil die Korbmarante Staunässe absolut nicht verträgt.

4. Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Chlorophytum comosum im Topf.Die Grünlilie fühlt sich bei einer durchschnittlichen Zimmertemperatur von 20 Grad wohl.

Grünlilien gelten als Klassiker bei den katzenfreundlichen Pflanzen. Quasi Markenzeichen sind die typisch langen Blätter, die entweder komplett grün oder grün-weiß bzw. grün-gelb gestreift sind. Die Pflanze gilt als pflegeleicht und mag einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Sie sollten Sie nicht zu viel gießen und darauf achten, dass die Grünlilie es immer durchschnittlich bei 20 Grad Zimmertemperatur warm hat. Die langen Blätter sind echte Anziehungspunkte für verspielte Katzen und auch ungiftig, doch sollten Sie einen Blick darauf haben, dass ihr Vierbeiner nicht endlos daran knabbert, da er sonst Magenbeschwerden haben kann. Die Samen der Grünlilie sollten Katzen ebenso nicht fressen.

5. Katzenminze (Nepeta cataria)

Eine Katze riecht Katzenminze.Die Katzenminze wird bis zu 50 cm hoch.

Katzenminze oder auch Katzenmelisse genannt ist eigentlich keine Zimmerpflanze. Sie wächst normalerweise im Freien, also entweder im Garten oder auf Balkonen. Sie riecht leicht nach Zitrone und hat eine aphrodisierende bzw. auch eine euphorisierende Wirkung auf Katzen, ist aber völlig ungiftig. Die Katzenminze kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden und braucht keinen Pflegeaufwand. Sie mag es sonnig, stellt aber weder an den Boden oder die Versorgung mit Wasser besondere Ansprüche und gilt als winterhart. Neben der eindrucksvollen Wirkung auf Ihren Stubentiger kommen Sie bei dieser Pflanze auch durch herrliche blaue kleine Blüten optisch auf Ihre Kosten.

6. Baldrian (Valeriana officinalis)

Valeriana officinalis im Freien.Baldrian mag sonnige und feuchte Standorte.

In Baldrian ist Actinidin enthalten, damit liebt ihn Ihre Katze. Sie können diese Pflanze sowohl in einem Gartenbeet haben als auch als Topfpflanze für Ihr Wohnzimmer. Vielleicht kennen Sie die beruhigende Wirkung von Baldrian auf Menschen, bei Katzen ist es genau umgekehrt. Er verführt die Stubentiger dazu, sich an ihm zu reiben und an ihm zu knabbern. In der Folge wirken sie fast berauscht und tollen durch die Wohnung.

Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und ebenso breit und mag einen sonnigen feuchten Standort. Sie wächst eher krautig und entwickelt während der warmen Jahreszeit kleine weiße Blüten.

7. Farne (Tracheophyta)

Tracheophyta im Freien.Tracheophyta benötigt hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Familie der Echten Farne ist für Katzen absolut ungiftig und begeistern durch ihre immergrünen Blätter. Vor allem der Frauenhaarfarn (Adiantum), der Streifenfarn (Asplenium) sowie der Geweihfarn (Platycerium) und der Schwertfarn (Nephrolepsis exaltata) sind für Haushalte mit Stubentigern besonders geeignet. Letzterer zählt zu den schönsten Zimmerpflanzen und mag es gerne hell und schattig. Er stellt an die Pflege ebenso geringe Ansprüche wie die Streifenfarne, während der Geweihfarn eher hohe Ansprüche stellt. Allen Farnsorten ist gemeinsam, dass sie eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen.

8. Dickblätter (Crassula)

Crassula im Freien.Die bekannteste Crassula-Art ist der Geldbaum (Crassula ovata).

Dickblätter beeindrucken optisch durch ihre besondere Blattgestaltung und sind für Katzen absolut ungiftig. Die bekannteste Art ist der Geldbaum (Crassula ovata), der einen hellen Standort mag und sehr pflegeleicht ist. Vollkommen unempfindlich ist diese auch als Glücksbringerpflanze bekannte Sorte in Sachen Trockenheit, das heißt, Sie müssen sich nicht sorgen, wenn Sie das Gießen einmal vergessen.

9. Margeriten (Leucanthemum)

Leucanthemum im Freien.Die Pflanze kann bis zu 100 cm hoch werden.

Ist Ihnen eine reine Grünpflanze für Ihr Zuhause langweilig, finden Sie auch blühende Sorten, die für Ihre Katze verträglich sind. Unter anderem gehören Margeriten dazu. Diese Riesengänseblümchen haben keinerlei Giftstoffe und können sowohl im Zimmer als auch im Freien gepflanzt werden. Die Margerite kann bis zu 100 Zentimeter hoch werden und mag es gerne sonnig. Sie ist nur bedingt frosthart, das bedeutet, dass Sie sie rechtzeitig vor dem ersten Frost vom Balkon ins Zimmer holen sollten.

Auch wenn die Margerite grundsätzlich nicht giftig ist, sollten Sie dennoch darauf achten, dass Ihre Fellnase nicht zu viel davon frisst, da der Saft der Pflanze Magenprobleme und Hautreizungen verursachen kann.

10. Hibiskus (Hibiscus)

Hibiskus im Freien.Hibiskus stammt ursprünglich aus den Regenwäldern Asiens.

Sie möchten eine richtig auffällige Zimmerpflanze, die für Ihre Katze gut verträglich ist? Dann sollte Ihre Wahl auf den Hibiskus, der hierzulande auch als Eibisch bekannt ist, fallen. Die Pflanze, die eigentlich aus den Regenwäldern Asiens stammt, gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Arten. Sie können sie entweder als Strauch oder als Baum in den Garten setzen oder aber als Blumenstock im Zimmer haben. Zwischen Juli und Oktober ist der Hibiskus ein echter Hingucker und zeigt seine prächtigen Blüten in den Farben blauviolett, rosa, gelb oder weiß.

Diese für Katzen ungiftige Pflanze mag es gerne sonnig und mit nährstoffreichem Boden, ist ansonsten aber pflegeleicht.

11. Tagetes (Tagetes)

Tagetes im Topf.Die Tagetes-Pflanze wird auch Studentenblume genannt.

Die Tagetes wird auch oft als Studentenblume bezeichnet und zeigt eine echte Blütenpracht. Damit ist die für Katzenhaushalte unbedenkliche Pflanze mit orangen oder gelben Blüten auch optisch ein Hingucker, punktet aber ebenso mit ihrem geringen Pflegeaufwand.

Die Tagetes sollte an einem sonnigen Standort und mit feuchtem Boden, der nur mäßig nährstoffreich sein muss, stehen. Dann kann sie bis zu 60 Zentimeter hoch werden und zwischen Juni und Oktober herrlich blühen.

12. Schiefteller (Achimenes longiflora)

Achimenes longiflora im Freien.Der Schiefteller wird bis zu 50 cm hoch.

Ein ebenso prächtiger Hingucker ist der Schiefteller, der große Blütenteller in leuchtenden Farben bildet. Für Stubentiger ist diese Pflanze, die bis zu 50 Zentimeter hoch werden kann, absolut ungiftig. Sie können den Schiefteller entweder am Balkon oder in einem Zimmer aufstellen, er mag es nur gerne hell. Am besten geeignet ist ein Ost- oder Westfenster, die direkte Mittagssonne sollten Sie vermeiden. Ebenso verträgt er keine Zugluft und nur mäßig Wasser. In Sachen Erdqualität stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche.

13. Losbaum (Clerodendrum tomsoniae)

Clerodendrum tomsonia.Clerodendrum tomsoniae ist für Katzen absolut ungiftig.

Der Losbaum bildet mit seinen roten Blüten, die aus weißen Kelchen hervorschauen, einen wunderbaren Kontrast zu seinen dunkelgrünen Blättern. Für die Ranken des Strauchs sollten Sie ein Spalier verwenden, da sie sehr lange werden können. Die Pflanze, die für Katzen absolut ungiftig ist, sollten Sie einen hellen Standort, der aber nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. In Sachen Boden- bzw. Erdbeschaffenheit ist der Losbaum eher anspruchslos, den er ist auch mit einem sandigen oder lehmigen Boden zufrieden und muss nur mäßig gegossen werden.

14. Schamblumen (Aeschynanthus)

Aeschynanthus im Topf.Schamblumen bevorzugen halbsonnige Standorte.

Die Schamblumen, von denen Sie im Fachhandel unterschiedliche Sorten finden, sind hierzulande als Zimmerpflanzen dank ihrer außergewöhnlichen Blüten sehr beliebt. Sie mögen einen halbsonnigen Standort, allerdings keine pralle Sonne und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dann entwickeln sie sich prächtig, wobei sie für Katzen absolut ungiftig sind.

15. Schönmalve (Abutilon)

Abutilon im Topf.Abutilon wird auch Zimmerahorn genannt.

Die Schönmalve, die auch als Zimmerahorn bekannt ist, gilt als immergrüner und sehr pflegeleichter Strauch, der für Katzen absolut unbedenklich ist. Er besticht mit seinen glockenförmigen Blüten und dem bunten Laub. Stellen Sie die Schönmalve an einen sonnigen Standort, der allerdings nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Die Erdqualität sollte nährstoffreich und eher sandig sein.

16. Tapirblume (Crossandra)

Crossandra im Topf.Die Tapirblume stellt in Sachen Pflege keine besonderen Ansprüche.

Dank ihrer herrlichen orangen oder lachsfarbenen Blüten begeistert die Tapirblume als ungiftige Zimmerpflanze für Katzenhaushalte. Sie wächst strauchartig und hat glänzende Blätter. In Sachen Pflege stellt sie keine besonderen Ansprüche, sondern bevorzugt einfach nur einen hellen Standort, eine Zimmertemperatur von ca. 18 Grad und einen humusreichen Boden.


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