15 essbare Blumen zur Verzierung von Speisen

Blumen machen nicht nur in Kübeln, Beeten und Sträußen eine gute Figur: Auch auf dem Teller oder im Glas können sie ein dekoratives Highlight darstellen. Doch nicht nur das: Sie können auch schmackhaft sein, denn auch Blumen enthalten leckere Aromen. Im Folgenden möchten wir Ihnen 15 essbare Blumen vorstellen, die Sie in Ihrem Speiseplan für mehr Vielfalt integrieren können. Doch seien Sie vorsichtig beim Essen von Blumen: Nicht jede Blüte ist auch essbar. Unsere Tipps sorgen jedoch bereits für viel Abwechslung auf dem Esstisch.

1. Gänseblümchen (Bellis perennis)

Nahaufnahme der Gänseblümchen Die Blütezeit der Gänseblümchen beginnt im März und endet erst im November.

Gänseblümchen erblühen klassisch in Weiß, können jedoch auch rosafarbene Pigmente enthalten. Die Blütezeit der Gänseblümchen beginnt im März und endet erst im November. In den milden Monaten des Jahres finden wir Gänseblümchen immer wieder im Wildwuchs auf Wiesen oder in Gärten als Kübelanpflanzung. Die Blumen sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch essbar. Besonders gut machen sie sich als Beilage für Salate. Geschmacklich erinnern sie an Kamille und sind nussig sowie mild im Geschmack.

2. Hornveilchen (Viola cornuta)

Nahaufnahme der Blüten des HornveilchensHornveilchen blühen in den milden Monaten zwischen März und Oktober.

Auch Hornveilchen begleiten uns durch das Jahr. Ihre mehrfarbigen Blüten schmücken Gärten, Gräber und Wiesen hierzulande in den milden Monaten zwischen März und Oktober. Mit ihrem buschigen Wuchs und der einzigartigen Form zählen sie zudem zu den beliebtesten Balkonbepflanzungen in Deutschland. Mögen Sie es besonders bunt, können Sie Hornveilchen in Obstsalat als Zutat hinzufügen. Das Aroma ist sehr mild. Wer möchte, kann Hornveilchen sogar kandieren. Das verstärkt das Aroma und macht den Genuss noch bekömmlicher.

3. Sauerkleeblüte (Oxalis acetosella)

Nahaufnahme der Blätter und Blüte der SauerkleeblüteDie Sauerkleeblüte hat einen leicht scharfen Geschmack.

Wildsauerklee befindet sich in den meisten Gärten im Kräuterbeet. Doch nicht nur die Blätter sind geschmacklich ein Genuss, auch die Blüten sind essbar. Mit ihrem leicht scharfen Geschmack können sie unter anderem als Topping in Currys Anwendung finden. Alternativ schmecken sie auch gut in Salaten, die mit essighaltigem Dressing gewürzt werden.

4. Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Nahaufnahme der Blüten der großen KapuzinerkresseDie große Kapuzinerkresse hat einen sehr würzigen und scharfen Geschmack.

Ebenfalls im Kräuterbeet anzufinden ist die Kapuzinerkresse. Meist gehen Hobbygärtner irrtümlich davon aus, dass die Kresse, sobald diese blüht, nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Tatsächlich können Sie die Blüten sogar ernten und verzehren. Wie die Kresse auch, überzeugt sie mit einem sehr würzigen und scharfen Geschmack. Als Arzneipflanze findet sie obendrein Anwendung. Veredeln tut sie unter anderem sommerliche Salate und Speisen.

5. Ochsenzungenblüte (Anchusa officinalis)

Nahaufnahme der Blüte der OchsenzungenblütenzungeDie Blüten der Ochsenzungenblütenzunge ist unter anderem für Ihre medizinischen Heilkräfte bekannt.

Zwischen Juni und September zeigt die Gemeine Ochsenzunge ihre schönen Blüten, die in satten Violett Tönen, Wildwiesen und Gärten verschönern. Unter anderem sind die Blüten für ihre medizinischen Heilkräfte bekannt. Diese sind jedoch in Maßen zu genießen. In größeren Mengen können die Blüten sogar giftig sein. Wenige Blüten ab und an können sich jedoch positiv auf die eigene Gesundheit auswirken. Als Darreichung in Tee schmecken sie besonders gut.

6. Rose (Rosa)

Nahaufnahme einer rosa farbenen RoseNur Wildrosen sind zum verzehr geeignet.

Die Rose gilt als Liebesbeweis und Liebe geht bekanntlich durch den Magen, oder? Im Falle der Rose stimmt es. Rosen sind nicht nur ein schönes Geschenk oder ein hübsches Gartenarrangement, sondern auch essbar. Das gilt jedoch nicht für alle Rosenarten. Nur Wildrosen sollten auf dem Speiseplan landen. Das bedeutet, dass sie nur essbar sind, wenn sie biologisch erzeugt und nicht gespritzt sind. Ist dies der Fall, können Sie den süßen Geschmack der Rose genießen. Sowohl in Gelees, Marmeladen oder Sirups sorgen Rosen für eine ganz besondere Geschmackserfahrung.

7. Eis-Begonien (Begonia semperflorens)

Nahaufnahme der Blüten der Eis-BegonieDie Eis-Begonie schmeckt auch in Smoothies sehr lecker.

Eis-Begonien, auch Gottesaugen genannt, sind Immerblüher und können Gärten daher nahezu ganzjährig mit ihren rosafarbenen Blüten verschönern. Geschmacklich können Eis-Begonien ebenfalls ein Menü verschönern und aufwerten. Tatsächlich erinnern Eis-Begonien an den Geschmack von Zitronen. Das macht Eis-Begonien zu einer tollen Zutat zu Fisch, Zitronenrisotto oder Obstsalaten. Auch in Smoothies schmecken Eis-Begonien sehr lecker.

8. Hibiskus (Hibiscus)

Nahaufnahme der Blüte des HibiskusHibiskus ist eine gesunde Alternative zum typischen Früchtetee.

Denken wir an Hibiskus, sehen wir prächtige rotfarbene Blüten vor dem inneren Auge. Die Farbvielfalt von Hibiskus geht jedoch noch viel weiter. Unter anderem nehmen die Blüten blaue oder auch violette Farbtöne an. Möchten Sie Hibiskus auf Ihrem Speiseplan integrieren, ist die Farbgebung egal – viel wichtiger ist der Geschmack. Hibiskus wird meist in Form von Tee dargereicht. Geschmacklich erinnert Hibiskus an rote Johannisbeeren oder andere säuerliche Beerensorten. Somit ist Hibiskus eine gesunde Alternative zum typischen Früchtetee.

9. Duft-Geranien (Pelargonium)

Nahaufnahme der Blüten der Duft-GeranieWie der Name der Duft-Geranie schon verrät, ist Sie unter anderem für Ihren aromatischen Duft bekannt.

Duft-Geranien sind beliebte Pflanzen in Gärten. Der aromatische Duft, der von ihnen ausgeht, hüllt Gärten in eine Duftwolke, die entspannt. Das raffinierte Aroma enthüllen sie auch in Speisen. Zu Salaten oder als Zusatz in Kuchen oder Desserts schmecken die Geranien wunderbar. Zudem tun sie auch noch etwas Gutes: Die Duft-Geranien gelten als antibakteriell und entzündungshemmend.

10. Pimpernelle (Sanguisorba minor)

Nahaufnahme der PimpernelleDie perfekte Erntezeit der Pimpernelle liegt zischen März und Mai.

Die Pimpernelle, auch kleiner Wiesenkopf genannt, findet sich in Wildwiesen wieder. Sie zählt zu den Doldenblütern und wird auch als Salatkraut bezeichnet. Wer möchte, kann die Pimpernelle also auch im Kräuterbeet anpflanzen. Der herbe und zugleich frische Geschmack macht sich äußerst gut in Salaten – Besonders gut schmecken die Blüten, die zwischen März und Mai geerntet werden.

11. Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor)

Nahaufnahme der Blüte des Wilden StiefmütterchenWilde Stiefmütterchen haben einen sehr milden Geschmack.

Wilde Stiefmütterchen ähneln vom Aussehen stark den Hornveilchen und doch unterscheidet die beiden Blumen ihre Farbgebung. Zwar blühen Stiefmütterchen auch dreifarbig, meist blühen sie jedoch blau-violett und beinhalten gelbliche Farbpigmente. Doch wie sieht es mit dem Geschmack aus? Wilde Stiefmütterchen sind sehr mild im Geschmack. Wer möchte, kann diese als Verzierung für Speisen nutzen, gut schmecken sie jedoch auch in grünen Smoothies.

12. Kornblumen (Centaurea cyanus L.)

Blumenwiese mit ganz vielen KornblumenKornblumen sehen nicht nur wunderschön aus, sondern schmecken auch noch sehr gut.

Kornblumen zieren in den Sommermonaten mit ihren blauen Farben Felder und Wiesen Deutschlands. Viele Radfahrer und Spaziergänger halten an, um die Kornblumenfelder zu fotografieren und zu bestaunen. Aber haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, die Blumen zum Essen zu pflücken? Falls Ihre Antwort Nein ist, sollten Sie dies unbedingt nachholen. Kornblumen schmecken gut in Salaten, noch besser jedoch in Tees. Zudem wirken sie sich reizlindernd aus. So kann Ihnen ein Kornblumentee bei starken Husten oftmals Abhilfe schaffen.

13. Jasminblüten (Jasminum officinale)

Nahaufnahme der Jasminblüte Den Garten verschönern die Jasminblüten übrigens in Form von Sträuchern oder Kletterpflanzen.

Jasminblüten gelten als sehr dekorativ in Tees. Zu lange ziehen lassen, sollten Sie die Blüten jedoch nicht. Jasminblüten-Tee wird nämlich oftmals als seifig empfunden. Dies ist jedoch immer nur dann der Fall, wenn der Tee zu lange zieht. Doch nicht nur als Tee machen Jasminblüten eine gute Figur, sondern auch als Zusatz in Salzen oder Kräutermischungen. Den Garten verschönern die Jasminblüten übrigens in Form von Sträuchern oder Kletterpflanzen.

14. Flammblumen (Phlox)

Nahaufnahme der Blüten der FlammblumeDie Flammblume hat süßlich bis scharfes Aroma.

Flammblumen wachsen meist in üppiger Form und tauchen mit ihren rosafarbenen bis roten Blüten den Garten in ein wahres Farbenmeer, das an Flammen erinnert. Feurig heiß schmecken die Blumen jedoch nicht. Vielmehr überzeugen sie mit einem süßlichen bis scharfen Aroma und eignen sich daher vor allem als Zusatz für exotische Speisen.

15. Schlüsselblume (Primula veris)

Nahaufnahme der SchlüsselblumeDie wildwachsende Schlüsselblume steht unter Naturschutz.

Die Schlüsselblume ist auch unter dem Namen Primel bekannt. Sie läuten den Frühling ein und zieren Blumenbeete, Kübel oder auch Wiesen mit ihren gelben charakteristischen Blüten. Die Blüten der Schlüsselblumen können in Form von Tee verarbeitet oder als Beilage in Salaten verwendet werden. Erlaubt ist das Pflücken der Blumen jedoch nur im eigenen Garten. Wildwachsende Schlüsselblumen stehen unter Naturschutz.


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