#141 Bücherregal - Tausend Farben des Glücks

#141 Bücherregal - Tausend Farben des Glücks

TitelTausend Farben des Glücks

AutorElla Wünsche

VerlagBooks on Demand

GenreLiebesroman

Seiten302 Seiten

Meine Bewertung#141 Bücherregal - Tausend Farben des Glücks2/5


 Inhalt
Stellas Leben verläuft so ganz und gar nicht nach ihren Vorstellungen. Sie ist mittlerweile Mitte 30 und ist nach wie vor nicht über die Scheidung hinweg. Zu allem Übel hat ihr Ex-Mann jetzt genau das was ihr bisher verwährt geblieben ist: Ein eigenes Kind. Ihre Freundin ermuntert Stella dazu eine Selbsthilfegruppe zu suchen um über das hinweg zukommen. Dort lernt sie Simon kennen, einen Witwer mit 2 Kindern und ausgerechnet für ihn beginnt sich Stella zu interessieren.
Review
Besonders gut gefällt mir das Cover von dem Buch.
An vielen Stellen war die Handlung einfach nur langatmig und zog sich wie Kaugummi.
Es gibt einfach zu viele Plot-Holes/Handlungslöcher und als Leser wie man oft vor vollendete Tatsachen gestellt. Man muss quasi akzeptieren, dass Person A Person B verziehen hat, aber warum oder wie das alles von statten ging wird nie thematisiert. Dadurch fiel es mir auch schwer der Handlung zu folgen, da einfach zu viele Sprünge durch diese Löcher vorhanden sind.
Oft klingt alles ziemlich weit hergeholt und erzwungen, weshalb die Charaktere auch nicht authentisch erscheinen und scheinbar entgegengesetzt ihrer eigenen Charakterzüge handeln. Vor allem Stellas sprunghafte Art konnte ich absolut nicht nachvollziehen.
Solche Themen wie Depression werden zwar angerissen, aber nie wirklich anständig verarbeitet. Es scheint fast so als würde eine Selbsthilfegruppe den Gang zum Therapeuten ersparen und das hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Es ist nun einmal ein sensibles Thema und es wird quasi ausgenutzt wird um zu zeigen, dass Frau/Mann nur einen Partner bzw. eine Selbsthilfegruppe braucht und alles ist wieder okay.
Das Ende hat mich persönlich sehr wütend gemacht. [Achtung Spoiler!]: Das Kind dient nur als Lückenfüller und die Person muss unbedingt ein Kind haben, weil alle anderen eins haben. Zudem ist es nicht so leicht Pflegeeltern zu werden wie dargestellt.
Obwohl der Schreibstil angenehm flüssig zu lesen ist, hätte er ruhig detaillierter und auch emotionaler sein können.
Fazit
Ich hab mir bei den vielen positiven Bewertungen einfach mehr erhofft und war im Endeffekt froh, dass ich mir das Buch nur ausgeliehen hatte. Mir hat das Buch einfach zu wenig Tiefgang in Sachen Charaktere und Handlung für solch sensible Themen und man hätte definitiv mehr aus dieser Handlung rausholen können.

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