14. Gründung der russischen Dichtkunst

Die Dichtung ist das beste an Russland. Ihr Gründer: Der 1711 im hohen Norden Russlands in dem kleinen Dorf Mischaninskaja geborene Bergbaustudent Michail Wassiljewitsch Lomonossow mit seiner Ode an die Eroberung der Festung Chotyn. …

Der in Deutschland auf Staatskosten Bergbau studierende 28-jährige Michail Lomonossow hatte der Akademie eine Ode an die Eroberung der Festung Chotyn geschickt. Die Ode war in bis dahin für die Russen völlig unbekannten Versen geschrieben: Jambus, syllabotonisch. Bisher hatte man in Russland nur Syllaben gezählt, das heißt Silben – nach polnischer Art. Die syllabotonische Versifikation, bei der nicht allein Silben gezählt werden, sondern auch Betonungen, bezauberte die Russen sofort. Die Lomonossow-Ode, die in der Tat ein wunderbares Gedicht ist und seinerzeit auch mit einem Brief versehen war, der die Vorzüge des neuen Versbaus erläuterte, war der erste Lebensschrei der russischen Poesie, wie wir sie heute kennen. / Oleg Jurjew, Tagesspiegel



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Yangshuo Tagestour ab Guilin: Xianggong Hill, Bambusfloß auf dem Li-Fluss und Impression Liu Sanjie
wallpaper-1019588
Afrika Rundreisen: Safari, Natur und Kultur
wallpaper-1019588
Longji Reisterrassen: Unsere Tagestour ab Guilin mit Langhaar-Show der Yao-Frauen
wallpaper-1019588
Wäller Tour und Kleiner Wäller: Genusswandern im Westerwald