14. 1912 in Marbach

Die stärksten Erlebnisse sind vielleicht jene, in denen Unzusammenhängendes so schroff nebeneinander steht wie im Gedicht “En Ego*”, ebenfalls von Jakob van Hoddis. Es beginnt mit dem Satz: “Wir baun die Welt aus den Unendlichkeiten.” Das Ende lautet lakonisch: “Und dazu ass er Bierwurscht mit Salat.” / Andreas Rosenfelder, Die Welt

Überall blühen Frühlingsblumen und wuchern zugleich Metastasen, stehen ornamentale Blütenranken neben streuenden Lungenkarzinomen. Auch wenn sich das, was kommen sollte, niemand vorzustellen vermochte, drängte das Bild vom drohenden Weltende in die Kunst – um mit dem Kriegsausbruch dann von der Wirklichkeit so grausam überholt zu werden. / Sandra Kegel, FAZ

1912 – Ein Jahr im Archiv“ ist im Deutschen Literaturarchiv Marbach bis 26. August zu sehen. Das dazugehörige „Marbacher Magazin“ kostet 15 Euro.

*) Entweder Tippfehler für Ein Ego oder Kombination aus griechisch En = ein und lateinisch ego = ich, oder nach dem lateinischen Gebet:

Nach dem Kommunionempfang, sei es durch die eucharistische oder geistliche Kommunion, gewährt unsere Mutter Kirche einen vollkommenem Ablass demjenigen Christgläubigen: „der… an einem beliebigen Freitag der Fastenzeit das Gebet En ego, O bone et dulcissime Iesu (Siehe, o guter und lieber Jesus) vor dem Bild des Gekreuzigten Jesus Christus nach der Kommunion andächtig betet. hier



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