132 Lügen in 33 Tagen: Baron Münchhausen sitzt im Oval Office

Ein wahrer Lügen-Baron sitzt im Weißen Haus: In 33 Tagen hat US-Präsident Donald Trump (70) bereits 132 Unwahrheiten verbreitet – die Washington Post führt Buch über Trumps „alternative Realität“.

Er log über die höchste US-Verbrechenswelle seit vier Jahrzehnten (es ist die niedrigste), er behauptete, das Land werde von Illegalen überrannt wie nie zuvor (in Wahrheit sinkt die Zahl von Undokumentierten). Er beschwerte sich darüber, wonach ihm Vorgänger Barack Obama einen „Sauhaufen“ hinterlassen hätte, doch prahlte über die tolle Wirtschaft am ersten Tag im Oval Office.

Märchengeschichten verbreitete Trump über seine Biografie und wie viele Jobs er in den USA bereits geschaffen hätte. Weltberühmt wurde zuletzt die Verurteilung einer Attacke in Schweden, die es nie gab.

Hier einige der Unwahrheiten des letzten Monats:

  • 20. Januar: „Wir müssen unser Land schützen vor Plünderer-Staaten, die unsere Jobs und Firmen stehlen“.
  • 21. Januar: „Eineinhalb Millionen Menschen kamen zur Inauguration“ (in Wahrheit waren es 160.000) .
  • 23. Januar: „Fünf Millionen haben illegal gewählt, deshalb verlor ich bei den Gesamtstimmen“
  • 5. Februar: „Ich war immer gegen den Irak-Krieg“ (Trump war zuerst dafür)
  • 17. Februar: Trump behauptete, dass nicht sein Moslem-Bann, sondern Computer-Probleme bei Delta für Chaos sorgten.
  • 18. Februar: „Seht, was letzte Nacht in Schweden geschah“

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