127. „Das Berlin meiner Gedichte“

Vielleicht muss man so alt und weise sein wie Bora Ćosić, um sich ganz ungeniert zu seinem Berlin-Gefühl zu bekennen. Der serbische Dichter, eigentlich geladen, um im Rahmen des Festivalschwerpunkts „Fokus Osteuropa“ über die Ungewissheiten des Exils Auskunft zu geben, gestand seinen Zuhörern im Haus der Kulturen der Welt, er habe sich die Liebe zu dieser Stadt zugezogen wie einen Virus. Dann las er aus seinem neuen Lyrikband „Die Toten. Das Berlin meiner Gedichte“. Ein Gedicht darin besingt die „gehortete Kälte“ der Gemälde Caspar David Friedrichs in der Alten Nationalgalerie. Ein anderes beschwört die Geister Nabokovs und des Petersburger Dichters Andrej Bely am Wittenbergplatz. Es ist Heimatlyrik eines Heimatflüchtigen, also genau die Art von europäisch beseelter Dichtung, der man im Bötzowviertel misstraut. Dabei überwindet sie nicht nur die notorischen west-östlichen Gräben, sie versöhnt auch die Welt mit Berlin. / Andreas Kilb, FAZ.net 23.9.



wallpaper-1019588
Dran bleiben und mit kleinen Schritten zum Erfolg
wallpaper-1019588
Das beste Release der Woche – Get Well Soon
wallpaper-1019588
Sprenge Deine Grenzen!
wallpaper-1019588
11 Tipps für mehr Erfolg als Freelancer
wallpaper-1019588
Gotteshaus in der Felswand
wallpaper-1019588
Karte mit dem Designerpapier "Weihnachtszeit"
wallpaper-1019588
Schminktipps vom Profi – Boris Entrup #_hellobeautiful Roadshow – Kiel 2018
wallpaper-1019588
Rouladen vom Wasserbüffel mit Apfel-Schalotten-Füllung in Apfelwein-Sauce