#125 Bücherregal - Lost Lives

#125 Bücherregal - Lost Lives

Titel(Englisch)Lost Lives

AutorMalcom Richards

VerlagStorm House

GenreMystery/Thriller

Seiten308 Seiten

Meine Bewertung#125 Bücherregal Lost Lives4/5


 Inhalt
Nach ihrem Einzug stellt Emily Swanson fest, dass die vorige Bewohnerin einfach verschwand. Von Nachbarn erfährt sie, dass diese vor häuslicher Gewalt flieh doch Emily findet Hinweise für ein Verbrechen. Sie vertraut ganz ihrem Instinkt und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und begibt sich dabei selbst in Gefahr. Kann sie das Geheimnis lüften?
Review
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, obwohl man das Szenario schon von anderen Büchern kennt. Es ist trotzdem lesenswert und unterhaltsam.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und spiegelt die düstere, melancholische und bedrohliche Grundstimmung wieder. Die Erzählerin ist eine nicht ganz so gewöhnliche und oft hatte ich mich gefragt, ob sie das alles wirklich erlebt oder nicht.
Der Handlungsverlauf schreitet schnell voran. Es gibt viele Wendungen und oft habe ich mich gefragt was wirklich passiert ist und was nicht. Und vor allem habe ich mich gefragt wem man überhaupt trauen kann.
Emily als Hauptprotagonist ist sympathisch und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt.
Es gibt einige sehr philosophische Abschnitte, die unter die Haut gehen und nachdenklich stimmen.
Einiges scheint weit hergeholt, was aber bei näherer Betrachtung durch aus so passieren könnte. Die Abgründe der menschlichen Psyche werden hierbei gut dargestellt.
Die Charakterentwicklung ist gut und es gibt viele Charaktere mit Ecken und Kanten. Die Anzahl der Charaktere und Handlungsorte ist auch überschaubar.
Ich habe das Buch in einem durch gelesen, weil es mich so sehr gefesselt hat. Das Ende hat mich ziemlich überrascht.
Manche Szenen fand ich zu weit hergeholt und hätte mir da etwas weniger Drama gewünscht.
Fazit
Das Buch ist dünn und schnell durch gelesen. Es eignet sich prima für zwischendurch. Durch die Themen wie häusliche Gewalt und psychische Erkrankungen ist das Buch nichts für schwache Nerven. Es wirft die berechtigte Frage auf, was wirklich hinter verschlossenen Türen in Psychiatrien u.ä. geschieht und inwiefern man Experimente am Menschen moralisch vertreten kann, ungeachtet der Einverständniserklärung der Betroffenen. Konkret geht es hier um die Tiefschlaftherapie(DST: deep sleep therapy), welche auch am Ende des Buches erläutert wird.
Obwohl das Buch Teil einer Serie ist, kann man es gut einzeln lesen. Es ist in sich geschlossen und ich habe die nachfolgenden Bücher schon auf meine Wunschliste gesetzt. Das erste Buch der Reihe ist "Bad Blood", welches ich jedoch noch nicht gelesen habe.

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