12.000,– Euro Schmerzensgeld nach Hüftoperation

Nach einem Oberschenkelhalsbruch wurde unsere Mandantin operiert. Intraoperativ kam es zu Komplikationen mit dem verwendeten sog. Gammanagel, der nach Bruch die Situation verkomplizierte.

Der Arzt entschied sich deswegen zu einem Verfahrenswechsel und setzte eine sog. winkelstabile Platte ein.

Ein Gutachten der Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen kam zu dem Ergebnis, dass dieser Methode angesichts der instabilen Situation von vornherein kein Erfolg eingeräumt werden konnte. Der Operateur hatte nicht die Methode bedacht, die Komplikation mit Drahtcerclagen zu stabilisieren.

Die Haftpflichtversicherung des Arztes hatte sich dieser gutachterlichen Einschätzung nicht angeschlossen; sie legte zugrunde, dass der Arzt seine Therapie frei habe wählen dürfen. Gleichwohl konnte außergerichtlich ein Schmerzensgeld in Höhe von 12.000,– Euro vereinbart werden.

Last updated by Thorsten Hagemann at 21. Januar 2014.


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
„Chop Wood Carry Water“ Buch-Review (Joshua Medcalf)
wallpaper-1019588
Warum plötzlich meine Wasserschildkröte unruhig wird und gräbt
wallpaper-1019588
Algarve News vom 25. Mai bis 31. Mai 2026
wallpaper-1019588
Gesund durch die Sommerhitze: Richtig trinken für mehr Energie, Regeneration und Longevity