120. Hilbig. Eine Erinnerung

Für das Portrait „Hilbig. Eine Erinnerung“ von Siegfried Ressel trafen sich Freunde und Weggefährten des Dichters in der leeren Schalterhalle des Bahnhofs Meuselwitz. Hier im thüringischen Industrieort Meuselwitz wurde Hilbig am 31. August 1941 geboren, hier wuchs er vaterlos auf, lernte Bohrwerkdreher. Hier in „M“, wie Hilbig oft schrieb, wurde er Heizer und begann zugleich Weltliteratur zu schreiben. Eine faszinierende wie katastrophisch verlaufende Künstlerbiographie nahm hier ihren Lauf.

Der Literaturredakteur des Hessischen Rundfunk, Karl Corino, bekam 1977 von Wolfgang Hilbig aus Meuselwitz, DDR, ein paar Gedichte und Kurzgeschichten zugesandt. Corino: „Ich weiß noch: vor meinem Fenster blühte ein Frühkirschenbaum, und ich wusste schlagartig nach der Lektüre dieser Texte: Ein neuer bedeutender deutscher Autor.“ / 3sat



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Musikfernsehen & Charts im Wandel: Von MTV-Legenden zur Streaming-Macht
wallpaper-1019588
Wann wird es für deinen Mops bei Hitze gefährlich?
wallpaper-1019588
Algarve News vom 09. bis 15. Februar 2026
wallpaper-1019588
Steigender Proteinbedarf im Alter – warum dein Körper ab 40 mehr Eiweiß braucht als je zuvor