12 Pflanzen für den Vorgarten, die für begeisterte Blicken sorgen

Ein hübsch bepflanzter Vorgarten lädt nicht nur die Passanten und Besucher zu begeisterten Blicken, sondern gilt auch als Visitenkarte des eigenen Zuhauses. Bei all dem Anspruch auf eine optimale Optik, eignet sich dieser Bereich sehr gut, individuelle Gestaltungen vorzunehmen. Einige Pflanzen sind jedoch typisch für den Vorgarten.

1. Kugelbaum (Globosum)

Ein Kugelbaum ist in unterschiedlichen Arten sehr beliebt für den Vorgarten. Denn sie werden nicht zu groß, vermitteln allerdings dank der außergewöhnlichen Form einen spektakulären Eindruck. Sehr gefragt sind Kugelahorn oder die Kugeleiche, vielleicht auch die Kugelkirsche. Bedenken Sie, dass diese Bäume mit der Kugelkrone dann sehr schön wirken, wenn Sie mehrere hintereinander pflanzen oder sie symmetrisch im Vorgarten positionieren.

Beim Fachhändler finden Sie Kugelbäume, die Sie selbst in die gewünschte symmetrische Form bringen müssen oder die bereits so gezüchtet sind, dass sie von Natur aus in dieser runden Gestalt wachsen.

2. Maiblumenstrauch (Deutzia)

Der Maiblumenstrauch ist ein Frühblüher, das heißt, er zaubert bereits im Frühjahr herrliche Blütenpracht in Ihren Vorgarten. Meist sind die Blüten weiß oder rosa, manchmal bildet er auch zartlila Rispen. Insgesamt kann die Deutzia bis zu drei Meter hoch werden, wobei sie allerdings nicht besonders breit wächst. Sie können sie perfekt zur Einsäumung von Rabatten verwenden.

Der Maiblumenstrauch gilt als äußerst robust und winterhart. Bedenken Sie jedoch, dass er ein sogenannter Sommergrüner Strauch ist. Er mag einen feuchten und sonnigen Standort, wo er seine volle Pracht entwickeln kann. Diese Pflanze für den Vorgarten muss grundsätzlich nicht zurückgeschnitten oder gestutzt werden. Wenn Sie es doch tun möchten, sollten Sie in jedem Fall die Blüte abwarten.

3. Forsythie (Forsythia)

Die Forsythie oder auch Goldglöckchen gehört in jedem Garten zu den ersten Sträuchern, die im Frühling ihre Blüten zeigen und damit für einen goldgelben Farbtupfer sorgen. Der Strauch wächst sehr schnell, damit können Sie sehr gut und in kurzer Zeit eine Art Sichtschutz aufbauen. Immerhin kann er eine Höhe von bis zu drei Meter erreichen. Dafür müssen Sie allerdings einiges an Arbeit investieren, denn die Forsythie mag es, regelmäßig gestutzt zu werden – und zwar nach der Blüte.

An den Standort stellt diese Pflanze für den Vorgarten keine besonderen Ansprüche, sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Sie gilt grundsätzlich als pflegeleicht und begnügt sich damit, dass sie regelmäßig gegossen wird. Dünger braucht sie keinen.

4. Hortensien (Hydrangea)

Dieses beeindruckende Gehölz gibt es in bis zu 80 unterschiedlichen Arten. Sie wird fälschlicherweise oft als Blume bezeichnet, doch das ist botanisch nicht richtig. Klar ist aber, dass ihre auffälligen Blüten in den unterschiedlichsten Farben ihr markantestes Zeichen sind. Die Hortensie, die eigentlich eine Staude ist, kann bis zu drei Meter hoch werden und blüht zwischen Mai und Spätherbst. Die Farbpalette der Blüten reicht von weiß und grün bis hin zu rosa und rot bzw. lila. Eine Besonderheit ist die blaue Blüte.

Die Hortensien stellen keine besonderen Ansprüche an den Standort, gelten auch als winter- bzw. frosthart. Doch ist gerade in Deutschlands Breitengraden anzuraten, einen Winterschutz für die Pflanzen anzulegen. Dann ist es wesentlich sicherer, dass die Hortensien auch im darauffolgenden Jahr wieder die prächtigen Blüten entwickeln.

5. Liguster (Ligustrum)

Auch wenn in einem Vorgarten ein Sichtschutz eigentlich nicht die Regel ist, gibt es Pflanzen, die sich für den Wuchs einer Hecke eignen. Eine davon ist der Liguster, dessen unterschiedliche Sorten alle winterhart sind und rasch wachsen. Wenn Sie diese Pflanze für den Vorgarten nicht regelmäßig stutzen, kann sie bis zu vier Meter hoch werden. Auch wenn der Liguster grundsätzlich die Sonne mag, kommt er auch an einem schattigen Platz zurecht. Auch in Sachen Boden bzw. Erde stellt er kaum Ansprüche und wächst überall gut.

Ratsam ist es, wenn Sie Ihren Liguster dreimal im Jahr schneiden. Achten Sie jedoch darauf, ob sich im Strauch vielleicht ein Vogelnest befindet. Denn die schwarzen Beeren, die am Liguster wachsen, sind für uns Menschen zwar giftig, für Vögel allerdings ein Leckerbissen.

6. Magnolie (Magnolia)

Die Magnolie begeistert nicht nur mit ihrer prächtigen Blüte in weiß oder purpur, sondern auch mit ihrem Duft. Die Blüten zeigen sich noch vor den Blättern an diesem Strauch, der winterhart ist. Sie finden die Magnolie in unterschiedlichen Wuchshöhen im Garten- und Fachhandel, damit haben Sie die Auswahl, genau die richtige Pflanze für Ihren Vorgarten zu finden.

Am schönsten wirkt eine Magnolie, wenn sie alleine steht, vor allem da sie sehr breit wachsen kann. Beachten Sie dies beim Pflanzen. Wichtig für die prächtige Entfaltung dieses Strauches ist ein sonniger Standort und eine humusreiche Erde. Mit regelmäßigem Gießen und einer Düngung im Frühjahr und Sommer bringen Sie diese Staude zwischen Mai und Juni zum Blühen und Ihr Vorgarten wird ein prächtiger optischer Hingucker.

7. Kriechmispel (Cotoneaster)

Auch Bodendecker machen sich in einem Vorgarten gut. Vor allem die Kriechmispel begeistert mit ihrem dichten teppichartigen Wuchs, der noch dazu sehr rasch wächst. Zwischen Mai und Juni zeigen sich zudem kleine weiße Blüten, die zusätzlich für eine schöne Optik sorgen. Beachten Sie beim Kauf, dass es sowohl immergrüne als auch sommergrüne Sorten dieser Pflanze gibt.

Was die Bodenbeschaffenheit betrifft, ist die Kriechmispel sehr anspruchslos. Da sie im Herbst leuchtend rote Beeren entwickelt, wird sie gerne Anziehungspunkt für Vögel.

8. Heckenmyrthe (Lonicera nitida)

Die Heckenmyrthe wächst sehr buschig und rasch, damit eignet sie sich hervorragend für den Vorgarten. Sie wächst als Bodendecker und kommt sowohl mit sonnigen als auch mit schattigen Standorten gut zurecht. Auch wenn sie als immergrüne Pflanze gilt, kann es vorkommen, dass sie bei strengen Frosttemperaturen im Winter die Blätter abwirft. Pro Jahr wächst sie ca. 25 Zentimeter, womit Sie sie durchaus als Sichtschutz oder als Hecke in Ihren Vorgarten verwenden können.

Die Wuchsform ist richtig schön kugelig, wenn Sie dies so beibehalten möchten, sollten Sie die Heckenmyrthe nur in ihren Anfangsjahren zurechtschneiden. Grundsätzlich gilt sie als pflegeleicht, denn sie wächst auf allen Bodenarten und braucht auch keinen Dünger.

9. Immergrün (Vinca)

Auch wenn ein Vorgarten mit bunter Optik ein Blickfang ist, lohnen sich auch grüne Pflanzen. Ein Beispiel ist das kleine Immergrün, das vor allem durch seine Robustheit und seine Anspruchslosigkeit beeindruckt. Der Bodendecker wächst auch auf schattigen Plätzen und wächst sehr dicht. Das hat den Vorteil, dass sich rundherum kaum Unkraut bilden kann. Damit erspart es Ihnen das Jäten und viel Gartenarbeit.

Wenn sich das Immergrün wohlfühlt, zeigt es im Frühjahr kleine lila Blumen, die jedoch eher unauffällig sind. So hübsch die Pflanze auch ist, gilt zu beachten, dass alle ihre Pflanzenteile hochgiftig sind.

10. Bambus (Bambusoideae)

Der Bambus gilt botanisch weder als Strauch noch als Gras. Ursprünglich aus der fernöstlichen Gartengestaltung bekannt, erobert er immer öfter auch deutsche Vorgärten. Und das hat einen Grund, denn diese Pflanze wächst sehr rasch. Damit können Sie mit ihm innerhalb von drei Vegetationsperioden eine dichte Hecke erzeugen. Am besten pflanzen sie ihn im Frühjahr, damit der Bambus während des Sommers gut austreiben kann.

Abhängig von der Sorte des Bambus sollten Sie auch den Standort wählen, denn es gibt nahezu für jeden Anspruch die perfekt passende Pflanze. Auch in schattigen Vorgärten oder eher kleinen Bereichen macht sich ein Bambus gut. Ist er einmal gepflanzt und angewachsen, benötigt er kaum mehr Arbeitsaufwand und muss auch nicht gedüngt werden.

11. Bergenie (Bergenia Hybride)

Diese schöne Staude blüht zweimal im Jahr, und zwar sowohl im Frühling als auch im Herbst. Sie wird bis zu 40 Zentimeter hoch und mag es gerne feucht. Deshalb sollten Sie sie bei sommerlicher Trockenheit wiederholt gießen, und zwar am besten mit Regenwasser. Entfernen Sie verwelkte Blütenstängel und schneiden Sie auch solche Blätter ab. Im Spätwinter sollten Sie die Bergenie bodennah komplett zurückschneiden, damit ist gewährleistet, dass sie im kommenden Jahr wieder herrlich austreibt und schöne Blüten bildet. Zwischen März und August mag sie es, einmal pro Monat gedüngt zu werden, am besten mit Kompost.

12. Storchenschnabel (Geranium)

Setzen Sie in Ihrem Vorgarten auf Klassiker! Der Storchenschnabel hat sich in deutschen Gärten längst als solcher etabliert und ist vor allem aufgrund seiner prächtigen Blüte ein echter Hingucker im Sommer. Gesamt kann die Staude bis zu 40 Zentimeter hoch werden und mag gerne sonnige trockene Standorte. Beim Gießen sollten Sie beachten, dass das Geranium nicht von oben gegossen werden mag, besser gießen Sie einfach die Erde und achten darauf, dass der Wurzelballen niemals austrocknet. Zwischen April und August mag es diese Staude zudem auch, gedüngt zu werden – am besten mit einem mineralischen Dünger.

Möchten Sie den Storchenschnabel zum Blühen anregen, sollten Sie verwelkte Blüten unmittelbar abschneiden und im Herbst die komplette Staude bodennah zurückschneiden. Dann treibt sie im folgenden Jahr wieder prächtig aus und wird zum prächtigen Hingucker in Ihrem Vorgarten.


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