115. Hundert Jahre Weltende

Aus diesem Anlass macht sich Thomas Anz daran, von seinen Vorgängern ausgehend eine Deutung dieses Textes zusammenzustellen. Hier ein Auszug:

… vielleicht verbirgt sich ja hinter dem anonymen Leser auch die leibhaftige Person des Dichters. So machten Philologen sich denn auch in diesem Fall auf die Suche, und siehe da: sie wurden fündig. „Der orkanartige Sturm“ oder „Die Sturmflut auf dem Wattenmeer“ lauteten Überschriften im Berliner Tageblatt vom Dezember 1909. Die Ausgabe vom 16.12. berichtete gleich von zwei Eisenbahnunglücken. Bei dem einen stürzte die Bahn „von einem fünfzig Fuß hohen Damm hinunter“, in dem anderen heißt es: „Ein Zug der Southern Railway Company stürzte in North Greensboro (North Carolina) aus einer Höhe von 25 Fuß von einem Brückenkopfe in einen schilfreichen Fluß hinab“. Im Januar 1910 konnte der in Berlin lebende Autor in der gleichen Zeitung, im Zusammenhang mit der bevorstehenden Wiederkehr des Halley’schen Kometen, einen Artikel über den „Weltuntergang“ lesen.

Das Ganze hier: Literaturkritik.de



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