11 Kleine weiße Blumen für gute Laune

Sowohl im Garten als auch auf dem Balkon sind kleine weiße Blumen optisch bezaubernd und sorgen für gute Laune. Die Auswahl ist groß, sodass Sie für jede Jahreszeit die perfekt passende Blüte finden können.

1. Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Buschwindröschen im Freien.Das Buschwindröschen hat 6 bis 8 Blätter.

Das Buschwindröschen ist bei gemäßigtem Klima bereits kurz nach der Schneeschmelze zu finden und begeistert dann mit einer schönen weißen Blüte, die allein auf einem Stängel sitzt. Jede Blume entwickelt nur eine einzige Blüte, wobei sie selbst bis zu 25 Zentimeter hoch werden können. An der Pflanze befinden sich sechs bis acht Blätter.

Das Buschwindröschen als weiße Blume mag es sowohl sonnig als auch halbschattig und wächst in feuchter Erde. Beachten Sie, dass sämtliche Pflanzteile giftig sind.

2. Echter Waldmeister (Galium odoratum)

Galium odoratum im Freien.Galium odoratum mag es schattig.

Die weiße Blume Echter Waldmeister ist auch unter dem Namen Maikraut bekannt. Sie überwintert als grüne Pflanze und entwickelt zwischen April und Juni kleine weiße Blüten, die in Trichterform wachsen. Die komplette Pflanze ist nicht nur bezaubernd im Garten unter Laubbäumen zu finden und bevorzugt deshalb einen eher schattigen Standort mit feuchter Erde, sondern sie ist auch als Gewürz sehr beliebt. 

3. Gänseblümchen (Bellis perennis)

Gänseblümchen im Freien.Das Gänseblümchen kann auch als Heilblume verwendet werden.

Wer kennt sie nicht? Das Gänseblümchen gilt als eine der bekanntesten wilden Blumen in Europa. Sie ist eine sehr ausdauernde Blume, die bis zu 15 Zentimeter hoch werden kann und zwischen März und November ihre entzückende Blüte mit gelbem Mittelpunkt offenbart.

Sie wächst gerne an einem sonnigen Platz, wobei sie an die Erde kaum Ansprüche stellt. Gleiches gilt für die Bewässerung, denn diese kleine weiße Blume mag es weder zu feucht noch zu trocken. Abgesehen von ihrer schönen Optik und ihrer Beliebtheit als weiße Blume wird sie auch als Heilblume verwendet.

4. Hirtentäschel (Capsella)

Hirtentäschel im Freien. Capsella gedeiht in jedem Boden.

Die weiße Blume Hirtentäschel gilt als ein- bis zweijährig wachsend und ist vor allem in Europa verbreitet. Sie blüht fast das ganze Jahr weiß oder manchmal auch leicht rosa. Entzückend sind neben der weißen Farbe der Blüte auch die flaumig behaarten Blätter.

Das Hirtentäschel ist sehr anspruchslos und wächst sowohl im Schatten unter Bäumen als auch in einer Blumenwiese. Dementsprechend kann sie in jedem Boden gut gedeihen und mag es, mit Wasser versorgt zu werden.

5. Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Schneeglöckchen im Freien.Es gibt bis zu 500 verschiedene Schneeglöckchen-Sorten.

Oft ist diese weiße kleine Blume das erste Anzeichen der erwachenden Natur noch im Schnee. Es gibt das Schneeglöckchen in 18 Arten und bis zu 500 Sorten. Bei einem genaueren Blick wird Ihnen auffallen, wie unterschiedlich die Blüten geformt und gefüllt sind. Manchmal sind die Blüten einfach und stark gefüllt, manchmal sind sie reinweiß oder haben eine zarte Zeichnung

Grundsätzlich mag das Schneeglöckchen einen Standort mit viel Licht, in der Natur gerne unter Laubhölzern oder zwischen Sträuchern. Der Boden sollte humusreich und locker sein, vor allem sollte er immer leicht feucht gehalten werden. Das gilt auch für den Sommer.

6. Seerose (Nymphaea)

Seerose im Freien.Die Seerose wächst gern in der Nähe von Wasser.

Die Seerose gehört weltweit zu der verbreitesten Rosengattung und umfasst mehr als 50 unterschiedliche Arten. Sie wächst gerne in unmittelbarer Nähe zu Flüssen und Seen oder auch Teichen und zeigt vor allem die Farbe Weiß in ihrer Blüte. Diese findet sich zwischen Mai und Oktober an der Pflanze.

Die Königin der Wasserpflanzen entwickelt bis zu 10 Zentimeter große Blätter, die über eine wasserabweisende Wachsschicht verfügen. Die Blüten schließen sich regelmäßig bei Sonnenuntergang und öffnen sich beim Aufgang der Sonne wieder.

7. Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale)

Alpen-Edelweiß im Freien.Leontopodium nivale gilt in Deutschland als gefährdete Blume und muss geschützt werden.

Kaum eine weiße Blume ist so mit dem Begriff der Alpenverbundenheit zusammenhängend wie das Edelweiß. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Scheinblüte, die in Form von 60 bis 80 Röhrenblüten auf den Stauden wachsen.

Sie gilt als streng geschützt und gilt in Deutschland als gefährdete Blume, in Österreich und der Schweiz steht sie bereits unter Naturschutz.

8. Giersch (Aegopodium podagraria)

Giersch  im Freien.Im Mittelalter war Giersch als Heilpflanze bekannt.

Auch wenn bei den Gärtnern diese weiße Blume als Unkraut gilt, beeindruckt sie mit ihren hübschen weißen Blüten, die sich zwischen Juni und Juli zeigen. Sie wird bis zu einem Meter hoch und entwickelt pro Blütenstand 12 bis 25 Strahlen. Im Mittelalter war der Giersch schon als Heilpflanze bekannt.

Der Giersch ist sehr pflegeleicht, findet sich sowohl im Schatten als auch in der Sonne zurecht und mag einen mageren Boden.

9. Christrose (Helleboros niger)

Christrose  im Freien.Die Christrose gedeiht an humus- und nährstoffreichen Böden.

Für ein optisches Highlight in Ihrem Wintergarten sorgt die Christrose, die vor allem in nährstoffreichen und humusreichen Boden gut gedeiht. Dieser sollte auch nicht zu trocken oder zu nass sein, Staunässe mag die hübsche Rose nämlich gar nicht. Das Substrat sollte alkalisch oder neutral mit hohem Kalkgehalt sein. Haben Sie eher einen mageren und sandigen Boden, sollten Sie ihn entsprechend für die Christrose durch Gabe von Kompost oder einer Schicht Mulch aufbereiten.

Der Standort sollte halbschattig, aber keinesfalls in der Nähe von Nadelbäumen oder immergrünen Pflanzen sein. Am wohlsten fühlt sich diese weiße Schönheit unter Laubbäumen oder laubwerfenden Sträuchern, die im Sommer keine direkte Sonneneinstrahlung zulassen und im Winter mit dem Laub eine schützende Decke liefern.

10. Weißer Krokus (Crocus)

Weißer Krokus im Freien.Der weiße Krokus blüht zwischen Februar und März.

Ja, es stimmt, Krokusse gib es in den unterschiedlichsten und buntesten Farben. Doch der weiße Krokus gilt als besonderer Frühlingsbote und kann zwischen 5 und 15 Zentimeter groß werden. Die Blütezeit liegt zwischen Februar und März. An einem sonnigen Standort im Garten fühlt sich der Krokus besonders wohl, vor allem aber braucht er einen durchlässigen Boden. Staunässe sollten Sie unbedingt vermeiden, da sonst schnell die Knollen der Blume faulen können. Die Erde kann sowohl sandig oder sogar steinig sein, dann fühlt sich der Weiße Krokus besonders wohl.

11. Tausendschön (Bellis perennis hybrides)

Bellis perennis hybrides im Freien.Bellis perennis hybrides fühlt sich an sonnigen oder halbschattigen Standorten wohl.

Das Tausendschön wird ihrem Namen voll gerecht, denn hier begeistern nicht nur die prächtigen Blütenschäfte, sondern auch die sattgrünen Blätter, die in einer flachen Rosette um die Blüte angeordnet sind. Diese sind bis zu vier Zentimeter lang und haben eine Spatelform.

Das Tausendschön zählt zu den Frühblühern im Garten und zeigt sich ab März bereits blühend, wobei dies bis Juni andauern kann. Manchmal zeigen diese weißen Blumen noch bis in den Sommer hinein ihre Blütenpracht. Dazu braucht sie aber einen sonnigen oder maximal halbschattigen Standort und frische durchlässige Erde mit hohem Lehmanteil. Ansonsten ist sie genügsam und muss nur regelmäßig gegossen werden.


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