109. T.S. Eliot Prize für Derek Walcott

Derek Walcott ist zurück: er erhält den T.S. Eliot Prize für Lyrik (£15,000) für den 2010 erschienenen Band White Egrets. Die Vorsitzende der Jury, die Lyrikerin Anne Stevenson, erklärte, daß die außergewöhnlich starke Shortlist es in diesem Jahr besonders schwer machte, einen Sieger zu finden.

Walcott veröffentlichte 1962 seinen ersten Gedichtband und wurde zum Stimmführer der karibischen Lyrik. Seitdem erschienen 18 Gedichtbände, darunter das epische Gedicht Omeros (1990). Neben vielen Preisen für englischsprachige Bücher erhielt er 1992 den Nobelpreis für Literatur.

Der Autor der Prague Post, Stephan Delbos, meint, daß es an der Zeit sei, daß Preisjurys risikofreudiger werden und jüngere Dichter wahrnehmen, die die Anerkennung und das Geld brauchen können, anstatt mehr Lorbeer auf schon preisgekrönte graue Häupter zu häufen.

 



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