10 fabelhafte Dinge über das älter werden

Lichter in Händen

Warum macht uns das älter werden so viel Angst? Warum haben wir das Gefühl  ab vierzig langsam unsichtbar zu werden? Der tägliche Blick in den Spiegel offenbart Falten, Augenringe… Wo ist das Strahlen geblieben? Wenn man älter wird, verändert sich die Form des Körpers, alles wird weicher. Es fällt uns schwer unser Gewicht zu halten. Wir werden vergesslich…

Kennen Sie das? Dann, herzlich Willkommen in der Lebensmitte!

“An einem bestimmten Punkt geht es im Leben weniger darum wer du sein wirst und mehr darum wer du bereits bist.” Dies schreibt Marianne Williamson in ihrem Buch ”Lebensmitte – Zeit für Wunder”.

Ganz ehrlich, es liegt an uns, ob wir das älter werden begrüßen, wie einen neuen Freund oder uns einfach freudlos ergeben. So nach dem Motto “Ich kann es ja doch nicht ändern!”.

Vielleicht können wir die Lebensmitte einfach als einen neuen Abschnitt sehen, einer der aufregend sein kann und sogar Spaß macht.

Hier sind 10 positive Gedanken zum älter werden, die Sie vielleicht noch nicht in Betracht gezogen haben.


1. Sie nehmen die Dinge nicht mehr so wichtig. Ich meine damit nicht die Umwelt, Ihre Familie oder ähnliches. Was ich meine: Was stört es Sie, wenn jemand nicht ihre Meinung zum neuen Bundespräsidenten teilt oder Sie nicht mag oder Sie nicht zu einer Party einlädt? Sie wissen heute wer Sie sind und Sie haben Menschen um sich, die Sie lieben. Mit Kritik von außen können Sie einfach gelassener umgehen.

 

2. Sie müssen nicht ständig zeigen, wie egal Ihnen etwas ist.  Als Teenager mussten wir andauernd demonstrieren, wie egal uns die Meinung der Erwachsenen ist. Wir ließen uns tätowieren oder legten zuviel Make-up auf und wenn das unseren Eltern nicht gefiel, gab es lautstarke Auseinandersetzungen. Heute können Sie ganz leise Ihre Gleichgültigkeit zeigen.

3.  Sie wissen, dass es nicht um Sie geht.  Als ich 20 wahr, habe ich Stunden damit verbracht, mir Gedanken zu machen, ob ich jemanden mit einer Äußerung verärgert hatte und ob ich mich vielleicht entschuldigen sollte. Oft hatte die betreffende Person das gar nicht wahrgenommen. Die Zeit hat gezeigt, dass die Menschen meistens zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und den Dingen gar nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Das Gefühl, dass sich die ganze Welt nur um uns selbst dreht, ist Teil der unbesonnenen Kindheit und Jugend – und kann ganz schön anstrengend sein.

4. Sie müssen nicht leiden, um sich sexy zu fühlen. Blöde Schuhe, die viel zu eng und deren Absätze viel zu hoch sind und uns schwankend in die Disco befördern… sind heute nicht mehr absolut unerlässlich. Ich habe entschieden, ich kann auch in flachen oder Schuhen mit dezentem Absatz gut aussehen. Alles ganz entspannt.

5. Der Sex ist besser. Bevor wir wussten, dass einfach den Wünschen unseres Körpers zu folgen uns den besten Sex beschert, haben wir vielleicht den Akt als etwas gesehen, bei dem wir gut sein müssen. Wir haben unsere eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Oder wir haben uns verhalten wie eine Schauspielerin in einer Film-Szene. Heute ist das nicht mehr nötig. Auch wenn unser Körper vielleicht damals unserem Ideal näher war, so können wir ihm heute mehr vertrauen und uns unbeschwerter fühlen. Und das bringt mich zu…

6. Sie mögen Ihren Körper mehr.  Mir ist natürlich klar, dass das nicht jeder Frau so geht. Aber die meisten Frauen, mit denen ich gesprochen habe, schätzen ihren Körper in der Lebensmitte mehr, als zum Beispiel als Jugendliche. Erinnern sie sich noch an die Zeit der Pubertät und diese ganze Unsicherheit, die man im eigenen Körper gespürt hat? Das soll nicht heißen: je weiter wir von unserer Idealvorstellung entfernt sind, desto mehr lieben wir unseren Körper. Aber auch wenn wir uns oft wünschen, unsere Oberarme würden etwas weniger hängen, so sind wir doch heute viel gelöster, oder?

7. Sie arbeiten besser. Früher haben Sie vielleicht für Lob, Anerkennung oder eine Beförderung gearbeitet. Oder einfach nur dafür Geld zu verdienen. Wie schaut es heute aus? Bei mir hat vor einigen Jahren eine Veränderung eingesetzt. Für mich ist das Gefühl etwas zu bewegen, gut darin zu sein, was ich tue und Sinn und Spaß bei der Arbeit zu finden, mehr in den Fokus gerückt. das ist ein viel besserer Motivator.

8. Freundschaften sind leichter und befriedigenderDrama-besetzte, problematische Freundschaften – wer hat dafür heute noch Zeit? Ich denke Frauen in der Lebensmitte fordern kaum mehr von ihren Freunden als sie selbst zu geben bereit sind. Heute zählt Qualität vor Quantität. Freundschaften die uns nicht gut tun, können wir getrost aussortieren.

9. Unsere romantischen Beziehungen sind ruhiger. Wenn man älter wird, gerät man nicht mehr so leicht auf die Minenfelder, durch die man früher auf Zehenspitzen geschlichen ist. Erinnern Sie sich noch? Ich schon: das Gefühl, ich müsste sterben, wenn ich ohne eine bestimmte Person sein müsste. Oder die Versuche genauso zu sein, wie einen der andere haben wollte. Heute erscheint das für mich undenkbar. Heute wissen wir, wer wir sind, was wir tun sollten und was nicht. Ich will damit nicht sagen, dass Liebe einfach ist, nie und nimmer. Aber wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir es uns wünschen, sind wir nicht einsam. Weil wir auch mit uns allein in guter Gesellschaft sind.

10. Wenn etwas nervt, müssen Sie es nicht tun.  Nun ja, abgesehen davon, dass wir unseren Lebensunterhalt verdienen,  Nahrung zu uns nehmen und für unsere Kinder sorgen müssen, werden wir doch zu nichts gezwungen. Älter werden heißt auch, näher an der eigenen Wahrheit zu leben. Diese Freiheit würde ich garantiert nicht für eine Reise in die Vergangenheit aufgeben. Jung zu sein war unglaublich.  Aber genauso wunderbar ist es im Hier und Heute zu leben.


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