1, 2, 3, 4, – Bullenstaat

Es ist vier Uhr früh am Samstag morgen. Die Clubs schließen und Robert und ich machen uns auf den Weg zu McDonalds wo wir die halbe Stunde, die wir noch bis zum Sonnenaufgang zu überbrücken haben, zu nutzen gedachten uns eine Flasche Wasser zu besorgen und den Abend Revue passieren zu lassen. Nun, diese Ruhe wurde uns leider nicht zuteil. Schon als wir den Club verließen sahen wir mehrere Polizeiwagen und Polizisten mit Schlagknüppeln, Schrotflinten, Maschinengewehren und Handfeuerwaffen, die allerdings in zugegen sein der vorher genannten keine weitere Beachtung fanden.Einige Polizisten kamen also in den Club, als wir ihn verließen und wir dachten uns nichts weiter dabei. Nun, als wir aber bei McDonalds saßen und unser Wasser genossen, sahen wir wie eine Reihe mit Schilden und oben genannten Schusswaffen ausgestatteten Polizisten einige Menschen die Straße zu uns herunter zu treiben. Das weckte unsere Neugierde und, wie Schaulustige eben sind, standen wir uns an die Straße um die Szenerie zu verfolgen, welche auf bei unseren Mitmenschen auf mehr als unverständlich wirkte. So kam es, dass, während die Polizisten sich auf den Rückweg machten, einige Rufe, „Fuck the Police!“ oder „Fucking Cops!“, zu hören waren. Wenige Momente später, die Menge der Polizisten war längst einige hundert Meter von uns entfernt, sah ich einen einzelnen Cop mit einer Schrottflinte auf den Platz vor dem Schalter kommen wo die Menschen standen. Kurz bevor er den Platz betrat lud und entsicherte er erkennbar die Flinte und richtete sie, als er den Platz betrat, auf die Menge mit den Worten: „Who said Fucking Police, eh? I’m alone now come on! Who want to kill the fucking cops?“ Mir gefror das Blut in den Adern. Eine solche Situation hatte ich in meinem bisherigem Leben noch nie erlebt. Der Polizist schien außer sich vor Wut! Stille lag über dem Platz, niemand traute sich etwas zu sagen. Und ich bin sicher, hätte auch nur jemand einen Laut der Offensive gegen ihn hören lassen wäre das sein ende gewesen. Mich hätte es jedenfalls nicht sonderlich verwundert, hätte ich an diesem frühen Morgen noch Tote gesehen. Glücklicherweise war dies nicht der Fall, den nun kamen andere Polizisten hinzu, die die Situation zu übernehmen versuchten. Das gelang ihnen nach einiger Zeit auch halbwegs erfolgreich. Nach dieser Situation habe ich von der südafrikanischen Polizei den Eindruck gewonnen, dass es sich mehr um einen Club ausgewachsener Kinder handelt, die gerne mit Waffen spielen und in keiner Weise um eine Bürgerschutztruppe, wie sie in einem demokratischen Staat aussehen sollte.


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