# 04.11.2018

# 04.11.2018

Tatsächlich wird es mal wieder Zeit für einen neuen Logbuch-Eintrag. Ein bisschen ist ja zwischendurch passiert. Und da ich euch ein paar Fotos nicht vorenthalten möchte, findet ihr weiter unten auch eine kleine Galerie mit Bildern der letzten Wochen. Aber wo fange ich an? Am besten einfach mal am letzten Wochenende, wo ich wieder einmal festgestellt habe, wie leicht es doch ist mit anderen Radfahrern ins Gespräch zu kommen. Mit Leuten, die die gleiche Leidenschaft frönen wie ich. Ziemlich spontan hatten CYCLING DAN und ich uns bei einer angebotenen, kleinen Graveltour gemeldet. Die sollte am Duisburger Landschaftspark starten und war privat organisiert. Zuerst hatten Cycling Dan und ich vor eine andere Tour zu fahren, aber das hier klang im Netz ganz gut und so änderten wir kurzfristig unseren Plan.

So trafen wir uns am Sonntag Morgen zwar mit gerade einmal vier Leuten, aber das war absolut kein Problem. Die Mischung stimmte und Christian kannten wir schon, denn er war Teilnehmer unserer NIGHTOFTHE100MILES im Sommer gewesen! Uli, der hier zum Graveln eingeladen hatte, freute sich riesig über unser Kommen und war uns auch direkt sehr sympathisch! Die Truppe passte also. Eine Runde von rund 77 Kilometern lagen vor uns. Mit insgesamt fünf Halden auf dem Weg. Ein paar Höhenmeter mussten ja sein. Quatschend fuhren wir los. Und das ist worauf ich hier eigentlich hinaus will: die gemeinsame Zeit unter Radfahrern. Man kommt während so einer Tour, egal ob mit wenig oder viel Teilnehmern, immer leicht ins Gespräch. Es ist dabei so easy Leute kennenzulernen. Man knüpft schnell neue Kontakte und das ist unheimlich interessant. Der gemeinsame Austausch über sein Hobby verbindet. Man erhält Ideen, Anregungen, Tipps und vor allem Eindrücke. Und stellt oftmals fest, was es doch alles für Parallelen beim Radfahren gibt. Die Atmosphäre ist meist fröhlich und gelassen. Irgendwo trinkt man zusammen vielleicht noch ein Radler oder einen Kaffee. Gerade bei unseren Nachtfahrten, wie beim LTD-Ride oder eben der NIGHTOFTHE100MILES , gefielen mir besonders die kurzen Pausen und das, wie wir es genannt haben, „Tankstellen-Leben". Beim Schokoriegel und einer Dose Cola an der „Sprit-Bude" lässt es sich da genauso gut lachen und quatschen. Wo sich Menschen verbinden, die leidenschaftlich gerne ihr Hobby Radfahren betreiben, wo Leute aus allen sozialen Schichten dabei sind und alle zusammen eine gute Zeit haben...ist es da nicht schön anschließend mit einem Lächeln nach Hause zu kommen?

Kommen wir aber noch einmal auf unsere Gravel-Tour zurück, auf der ich mir dann wieder den Titel „Platten-König" erobert habe. Nach wenigen Kilometern rubbelte es plötzlich am Hinterrad und ich wußte sofort, das ich wieder einen Plattfuß hatte. Warum wieder? Da muss ich kurz zwei Tage zurückblicken. Ich war auf Radtour zwischen Rheine und Coesfeld unterwegs. Mitten im Nirgendwo ging mir ebenfalls am Hinterrad die Luft aus. Alles an Ersatzmaterialien hatte ich dabei, doch die Luftpumpe hatte ich Knaller diesmal vergessen. Mit Ach und Krach, quasi auf der letzten Rille der Felge, kam ich endlich kurz vor Ladenschluss an einem kleinen Fahrradgeschäft an, wo mir sehr unkompliziert sofort geholfen wurde. Leider musste ich mir dann sogar noch ein günstiges Licht kaufen, da ich nicht eingeplant hatte im Dunkeln nach Hause zu kommen. Na, und eine kleine Ersatzpumpe musste dann auch noch mit. Für den Fall eines Falles. Sehr blöd gelaufen. Der Weg im Dunklen und im Nieselregen über finstere Felder und Wege gab dann noch das i-Tüpfelchen ab.

Jetzt machen wir wieder den Sprung zwei Tage später auf die Gravel-Tour. Nach dem pffft war ich zunächst guter Dinge den Schaden schnell beheben zu können. Schließlich hatte ich diesmal ALLES akkurat zurechtgelegt und mitgenommen. Auch die Luftpumpe, die ich immer an der Rahmenhalterung reinknippse, sollte da sein...und dann ging mein fluchen los. Die musste ich tatsächlich irgendwo unterwegs auf unebenen Wegen verloren haben! Vielleicht war sie nicht richtig befestigt gewesen, keine Ahnung. So eine Menge Pech auf einmal, vielleicht auch ein bisschen eigene Dummheit, ist schon übel. Für einen Augenblick hätte ich das Rad am liebsten in die Ecke geschmissen. Aber nachdem mir Uli seine Pumpe geliehen hatte, wieder etwas Luft im Ersatzschlauch war und das Bike wieder rollte, waren diese Gedanken schon wieder verflogen. Wo wir dann wieder beim ersten Teil dieses Logbuch-Eintrags sind. Selbst Pannen können Menschen bei Radtouren zusammenschweißen und Leute im positiven Sinne beeinflussen. Herrlich, oder?

Was habe ich Tags darauf dann gemacht? Klar, ich habe mir einige neue Ersatzschläuche besorgt, einen anderen Hinterreifen aufgezogen - ich hatte noch einen Panaracer Gravelking im Keller liegen - und sogar auch noch einen anderen Gravel-Reifen bestellt. Ich glaube, jetzt bin ich wirklich an einem Punkt angelangt anderen Reifen-Herstellern auch einmal eine Chance zu geben. Die G-One von Schwalbe laufen auf Asphalt hervorragend und im Gelände sind sie auch nicht übel. Doch die Pannenhäufigkeit bei mir damit ist extrem hoch. Und ja, den Luftdruck kontrolliere ich! Vielleicht ist es wirklich einfach nur Pech, aber trotzdem an der Zeit mal ernsthaft nach echten Alternativen zu suchen. Mal sehen was es bringt 😉

zum Logbuch

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