-SPIEGEL- und -taz- und der Ackermannschatz

Der “Spiegel” erfreut uns zuerst mit einem Bericht über einen taz-Artikel. Dort, in der -taz-, darf Ex-IWF-Chefökonom Simon Johnson den deutschen Linken erklären, wer der Schuldige der nächsten Finanzkrise sein wird, und gleichzeitig vor Herrn Ackermann, dem Chef der Deutschen Bank warnen. Der Herr Ackermann ist so gefährlich, weil er eine hohe Eigenkapitalrendite anstrebt?! Wie ungewöhnlich für ein Wirtschaftsunternehmen.

Der “Spiegel” selbst, erzählt also nicht seine Meinung über die “Deutsche Bank”, und seine Einschätzung von Josef Ackermann sondern die “taz” tut das ( … die haben ja auch gesagt … ).-SPIEGEL- und -taz-   und der Ackermannschatz
Dann erfahren wir im “Spiegel”, in einem Untersuchungsbericht des US-Senat werde neben “Goldmann Sachs” auch die “Deutsche Bank” als Schuldiger ausgemacht.
Wir können gewiss sein, auch (um nicht zu sagen gerade) die Amerikaner haben national orientierte Verschwörungstheoretiker – und für die ist nun klar: Der eigentlich Schuldige, der vermutliche Drahtzieher also, ist “der Deutsche”. In den USA ist kaum bekannt, dass die “Deutsche Bank” ein Privatunternehmen ist. Hier übrigens auch nicht überall.

Solchermaßen ist Josef Ackermann für die deutsche Boulevardpresse (ja, ich habe -taz- und SPIEGEL auch mal geliebt, damals) ein rechter Schatz. Unsere SpätLinke hat das glatte formatfüllende Ackermann-Gesicht zum “reinschlagen”, der amerikanische Freund hat einen “eigentlich” Schuldigen – und die auflagenorientierten, mit uns Bloggern konkurrierenden Pressemedien, haben auf wundergleiche Weise deutsche wie amerikanische Vorurteile bedient.
Dass ich jemals einen Josef Ackermann verteidigen würde – verkehrte Welt!


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Wärmepumpe im Altbau: Mein Erfahrungsbericht nach 5 Jahren – Warum sich der Umstieg lohnt
wallpaper-1019588
Wintersport im Wandel: Ist Skiurlaub noch umweltfreundlich?
wallpaper-1019588
[Manga] The Strange House [5]
wallpaper-1019588
Berg 2026 – Band 150 des Alpenvereinsjahrbuches