Ressort Gesellschaft

Wo ist Dirk Schiller Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel ?

Erstellt am 17. Dezember 2010 von Raymundmartini
Wo ist Dirk Schiller Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel ?

Foto: Privat; Dirk 1979 im Alter von ca. 3 Jahre

Wie bereits im Teil 1 um das Schicksal des seit 31 Jahren vermissten damals 3 jährigen Dirk Schiller angekündigt, möchte ich heute die Frage der Deutschen Bundeskanzlerin Dr. Merkel stellen.

Keine Sorge in Berlin, wie schon die Mutter von Dirk Schiller und viele andere Betroffene erlebt haben scheinen die Bundesbehörden fast immer keine Zuständigkeit zu haben und Fragen und Bitten um Hilfen werden genau mit jener Antwort beantwortet. man kann sich also die 55 Cent Briefmarke für ein Brief nach Berlin meist sparen.

Mit dem gesparten Geld machte ich mich also im Rahmen meiner Survival Tour auf und bereiste jenen Ort wo damals der 3 jährige Dirk verloren ging. Ideal war es da schon das wir fast ähnliche Wetterbedingungen hatte wie auch einst Dirk und seine Familie es erlebten. Natürlich habe ich so meine Ideen im Gepäck gehabt aber sicherlich habe ich nicht ein 3 jähriges Kind als Testperson gebraucht. Daher war ich selbst die Testperson.

Ich wollte zunächst einmal einige Aspekte testen die man so in den Raum gestellt hatte.

Im Vorfeld hatte ich eine ganze Menge Recherche betrieben wobei man sagen muss das es fast schon eher eine Studie und weniger Recherche war. Ich suchte im Vorfeld gezielt nach Kinder (heute Erwachsene) die als 3 jähriges Kind schlicht verloren gingen. Natürlich auch nach ehemaligen Entführten und natürlich auch nach Angehörige, Helfer, Täter – eben so das ganze Umfeld an Leute die mal sowas wie Dirk erlebt haben könnten.

Es war wahrlich viel Arbeit und ich hörte so einige ehemalige verloren gegangene Menschen an. So hörte ich dann von Version 1

Ein Kind hat plötzlich die Idee mal ohne Erlaubnis und Kenntnis der Eltern durch die Gegend zu ziehen. Die Betroffenen berichten das es eher so eine spontane Sache war. Man sei dann an Stellen gegangen wo man eben gerne mal hin gehen wollte, verweilte dort. Meist kannte man den Heimweg nicht, hatte so oder so kein Zeitgefühl aber ziemlich schnell hatten die derweil besorgten Eltern manchmal mit der Hilfe der Polizei einen gefunden.

In Version 2 sprach ich mit heute Erwachsene die als Kinder sich verirrten. Die meisten sprechen dann davon das man wie auch immer von der Gruppe verloren ging und sich eben fürchtete. Man irrte eher umher, fing dann auch mal an zu schreien. Die meisten verblieben dann in einer Art von Hoffnungslosigkeit an einer Stelle. Dort wurden die meisten dann angefunden.

*

Tja dann schaute ich mir den Fall Dirk an, suchte mal Kleidung zusammen die derer von Dirk damals ähnlich war. Am Tag als Dirk verschwand setzte ein Schneetreiben ein, es war kalt. Mit all meinen Kenntnisse ehemaliger Betroffene spielte ich dann die beiden Versionen durch. Interessant war das Dirk wenn es sich salopp „unbefugt abgesetzt“ hätte er vermutlich wieder an den Bach gegangen wäre wo er und seine Schwester mit einem Stock Gesichter in den Schnee/Eis/Boden malten. Dort hätte man Dirk vermutlich auch anfinden müssen. Man ging sogar bei der ersten Suche hin zu dieser Stelle, fand die Spuren betont beider Kinder denen man auch folgte. Spuren betont beider Kinder die offenbar auf dem Rückweg zum Parkplatz waren.

Also versuchte ich mal Version 2. Ich verirrte mich mal in dem nahe gelegenen Wald. Wenn man sich das Gelände anschaut, egal in welche Richtung Dirk gegangen wäre, er wäre auf jeden Fall eher früher als später auf Menschen gestoßen und wer auch immer hätte den kleinen Jungen anfinden müssen. Niemand aber will den Jungen gesehen oder gefunden haben.

Also mache ich mit dem Versuch weiter. Jetzt muss man berücksichtigen das ich im Gegensatz zu einem 3 jährigen Kind ein alter und kampferprobter Survivler bin. Ebenso hat sich mein Körper auf Extremlagen eingestellt. Also mein Denken kann ich etwas ausgrenzen und ich mache weiter, wie so ein 3 jähriges Kind. Trotz meiner körperlichen Besonderheiten meldete sich mein Körper schnell. Meine Hände litten sehr in der Kälte.

Ebenso wäre es wohl Dirk ergangen.

Wie andere ehemalige Betroffene berichten setze ich mich dann einmal hin und warte der dinge die da kommen. Meine Hände zeigen leichte Erfrierungen. Wäre Dirk in gleicher Lage und hätte man ihn nicht in den nächsten Stunden angefunden, das Kind wäre mit absoluter Sicherheit an Ort und Stelle erfroren. Also hätten wir irgend wo eine Leiche.

Aber auch diese Version geht nicht auf. Es wurde am Anfang nach Dirk gesucht. Die Gegend ist in den letzten 31 Jahren von unzähligen Besucher auf fast alle nur erdenkliche Arten durchwandert worden. Niemals hatte man aber eine Leiche oder vll. Kleidung von Dirk gefunden.

Gehen wir eine andere Version nach. Jemand könnte Dirk getötet haben.

Jetzt muss man sich in die Lage des Täters versetzen. Da tötet man ein 3 jähriges Kind. Würdest du mit der Leiche noch spazieren fahren? Auch zum Vergraben bleibt keine große Zeit. Ich hatte es vor Ort mal getestet, ich brauchte mit etwas besserer Ausrüstung Rund 2 Stunden um ein ca. 1 Meter tiefes Loch zu graben wobei zu sagen sei das diese Tiefe nicht langt. Schnell hätten Tiere die Leiche aufgespürt, auch umher laufende Hunde wären Aufmerksam geworden. Also müsste man 4 Stunden oder länger Zeit gehabt haben müssen. Also wäre Dirk vor Ort getötet worden, man hätte seine Leiche  wohl einfach liegen lassen, vll. etwas abseits aber eher früher als später hätte man auch hier die Leiche finden müssen.

Weglaufen, Verirren und Mord fallen vor Ort am Tag des Verschwindes vollends aus.

Natürlich kann es sein das ich etwas bei meinen Versuchen übersehen habe und so suche ich noch ziemlich genau in dem Umkreis nach möglichen Spuren wo Dirk wie auch immer gewesen sein müsste wenn einer der drei Version doch zugetroffen hätte. Ich finde nichts bzw. ich finde doch etwas nämlich Spuren von menschlichen Wirken das über Jahrzehnte hinweg dort getan wurde. Jemand also hätte längst vor mir etwas finden müssen aber es wurde ja nie etwas vor Ort gefunden.

*

Ich wähle eine weitere Version. Jemand könnte Dirk verschleppt haben. Nun die DDR ist mit solchen Täter nicht sonderlich froh gewesen und man hätte auch diesen Täter sehr schnell gestellt. Die DDR Behörden hätten alles daran gesetzt Dirk zu finden und dann wäre auch noch der Aspekt, so weit wäre der Täter auch nicht gekommen. Die DDR war bekanntlich etwas „unfreier“ in Sachen Reisen und Co.

Aber da denke ich an all die Akten, die Sachen die gerade Dirks Mutter ans Tageslicht gebracht hatte. Wir wissen das es in der DDR (wie leider bis heute auch in anderen Ländern) sowas wie eine Art von Kinderklau gab. In bislang keinem einzigen Fall war dieser Klau ungeplant !

Ein ganz wichtiger Fakt also denn immer planten die DDR Behörden den Klau der Kinder. Da wurde das ganze Umfeld ausgespitzelt und der Zugriff auf die Kinder peinlich genau wie in einer Art militärischen Aktion geplant und durchgeführt. Bis heute gibt es aber im Fall Dirk Schiller kein einziges Dokument oder zeugen die von solchen Planungen zeugen.

Auf der anderen Seite war es aber wohl zur damaligen zeit einzig den DDR & Co Behörden möglich ein Mensch „legal“ verschwinden zu lassen. Und dann der Gedanke, Dirk war 3 Jahre alt. Was könnte ein 3 jähriger Junge für die DDR an Wichtigkeit haben so das man dieses Kind verschwinden lassen musste?

Ich tapse also weiter in der Gegend umher. Ich weis aus meinen Recherchen das gerade der Harz zu Zeiten der DDR ein sehr wichtiges Gebiet war. Dies war wichtig z.B. für Zwecke der Spionage und heute finden sich im Harz noch Stellen die von Abhöreinrichtungen deuten. Ebenso auch Bunker die teilweise zu DDR Zeiten unter strengster Geheimhaltung standen.

In der Nähe wo Dirk verschwand war z.B. eine Bunkeranlage die von der Stasi genutzt wurde. Geheimdienstaufklärung brachte das ein Teil der Anlage aber ganz andere Funktion hatte und wohl mit eine der wichtigsten Anlagen in der DDR war. Von dort aus wurden strengst geheime operative Aktionen getan und im Falle eines Angriffes „aus Ost“ hatte dieser Bunker eine wichtige zentrale Rolle.

Ich erinnere mich dann an die Aussagen zum Tag des Verschwindens. Man hatte ein Auto in Eisleben an der Höhle gesehen sowie 2 Personen. Im späteren Verlauf gab das MfS eine wahrlich abenteuerliche Stellungnahme zu diesem Auto und dessen Insassen ab.

War es das?

War das der Grund warum man sich Dirk schnappte?

Warum aber schnappte man sich nicht die ganze Familie Schiller denn alle mussten doch das Auto und die Leute gesehen haben. Aber ich dachte so vor mich hin, wenn man gleich eine ganze Familie umgebracht hätte, sowas wäre aufgefallen und das MfS war nicht gerade eine dumme Truppe.

Dann ist mir wieder eingefallen wie gut doch viele Leute des MfS ausgebildet waren und das auch noch der KGB ins Spiel kam wunderte mich weniger. So langsam ging mir mehr und mehr ein Licht auf.

Dirk hatte sich weder verirrt, noch wurde er in diesem Sinne ermordet. Nein. Dirk wurde wohl gezielt auf dem Rückweg vom Bach zum Parkplatz verschleppt. Er wurde wohl kaum da oder später ermordet. Nein. Dirk wurde verschleppt und, wie soll man sagen, vll. als eine Art „lebendes Pfand“ gehalten.

Ich denke die Schillers werden irgend etwas sehr wichtiges gesehen haben und sich dessen vll. sogar bis heute nicht mal bewusst gewesen sein. Hätte aber einer der Schillers nur ein Wort verbreitet, vermutlich wäre das MfS auf die Schillers zugekommen und hätte vll. gedroht das lebende Pfand, nämlich Dirk zu töten wenn man denn weiter „Beobachtungen“ verbreite.

*

Ein 3 jähriges Kind also als Pfand. Nun sowas kann man aber nicht pausenlos verstecken, Es fällt einfach auf. Da erinnere ich mich an den Fall Natascha Kampusch. 8 Jahre suchten wir nach Natascha und unsere Taktik wäre sogar fast aufgegangen. Natascha selbst berichtete von einem Besuch in einem Unternehmen. Wir verpassen uns da um ca. eine Stunde. Unsere Taktik weiter getan und wäre Natascha weiter gefangen gehalten worden wären wir Natascha dennoch begegnet.

Dirk Schiller wird man wohl kaum in einer „Gruft“ so wie sich Natascha ausdrücken würde gehalten haben und sicher wird man ihm eine „Räuberpistole“ aufgebunden haben und einer Familie zugeführt haben. Mag sogar sein das selbst diese Familie nicht mal die Wahrheit um Dirk Schiller kannte denn das MfS setzte auch viel daran das die Suchaktionen der Mutter von Dirk heftig unterwandert wurden. Schlussendlich landete die Mutter sogar in Stasi Haft und wurde in den Westen freigekauft.

Irgendwo also muss plötzlich ein 3 jähriges Kind aufgetaucht sein.

So klapperte ich im Rahmen meiner Recherche alle DDR Kinderheime ab, auch jene Heime die als sogenannte „Sonderheime“ ausgelegt waren. Es gab ein einziger Fall wo ein kleiner Junge plötzlich auftauchte. Der Fall ist der Mutter von Dirk auch bekannt. Es handelte sich aber nicht um Dirk.

*

Wenn ich jetzt schreiben würde (!) ich habe mal was mit den obersten Köpfe des ehemaligen östlichen Geheimdienst zu tun gehabt spielt bestimmt mal wieder ein absurder Staatsanwalt Amok und ich hätte einmal wieder die Kripo vor der Tür stehen. Daher schreibe ich es so das ich ganz liebe Freunde habe und es sowas wie Informanten gibt, Pressegeheimnis und so Sachen.

Ein Informant berichtete also das der KGB sehr wohl in der Sache Dirk Schiller wirkte. Nun ja das wissen wir aber auch. Interessant wäre hier eben nur das die Geheimdienste also sehr wohl Unterlagen haben müssen. Nun ja, jeder bespitzelte eben jeden.

Ein Informant aber berichtete das im Raum Nord/Küste  ehemelige DDR eine Familie plötzlich ein junges Kind „bekommen“ hatte aber niemand eine Schwangerschaft bemerkt haben solle und das niemand sich weitere Gedanken über die Sache machte denn in der DDR zu viel Denken war auch etwas gefährlich.

Die Geheimdienste scheinen eben alles aufzunehmen, jede Info eben.

Nun gut es kann sich ja um irgend einen Jungen gehandelt haben. Also fragte ich weiter durch meinen „besonderen Freundeskreis“. Ein Informant dann kam mit fast gleicher Information aber dann dies:

ein plötzlich aufgetauchtes Kind das eine besondere Eigenart hatte – es klammerte offenbar über Jahre hinweg an einer Art Spielzeug; es soll sich dieses Spielzeug nie wegnehmen gelassen haben.

Das war eine Spur. ich forschte weiter und was bislang niemand, nicht einmal die Geheimdienste dieser Welt wussten, Dirk Schiller hatte am Tag seines Verschwindens ein kleines Spielzeug dabei.

Ich gehe davon aus das die Schiller dies wussten das Dirk sein kleines Spielzeug dabei hatte, haben dem aber wohl bis heute keine Bedeutung beigemessen, haben es wohl daher auch damals nicht der VoPo gesagt usw.

Ein kleines vergessenes Spielzeug könnte die Spur zu Dirk Schiller bringen !

*

Nach Abschluss meines Besuchs bei Eisleben machte ich mich also an die Arbeit nach der Suche einer Geheimdienstakte die mit ziemlicher Sicherheit in den Kammern östlicher Geheimdienste liegt. Ein Dokument das die o.g. Gegebenheit beschreibt.

Wie sich meine Suche verläuft werde ich euch im nächsten Teil beschreiben. Ich finde jedenfalls das dies ein sehr wichtiges Dokument ist und die bisherigen Angaben zusätzlich bekräftigen würde.

Abgesehen davon werde ich noch etwas in vereinten Deutschen Gewässer fischen gehen denn ich verstehe nicht so ganz warum z.B. eine Bundeskanzlerin kein Interesse daran hat das ein bislang vermisster Bürger (Dirk Schiller) gesucht wird und ich vermisse da etwas ihre Hilfe und die Hilfe der Bundesbehörden. Aber auch von den Eindrücken werde ich euch im nächsten Teil berichten.

Für mich steht jedenfalls fest, Dirk Schiller wurde verschleppt, einer Familie zugeführt und könnte mit guter Wahrscheinlichkeit heute noch leben. Vll. wird er sich an sein wahres Ich erinnern wenn er Kinderbilder von sich selbst sieht oder eben sich an sein Spielzeug erinnert dem er auf der einen Seite wohl sehr hohen Wert zugemessen hatte aber wohl bis heute der wahren Bedeutung nicht so ganz bewusst ist.

 

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KOMMENTARE ( 1 )

Von merci
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Januar um 21:35
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Und wie sich die Geschichte weiter ergeben?Weiss man schon mehr?ich denke an die unglückliche mutti.....es ist unvorstellbar....bitte finden Sie Dirk !!

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