So meldet heute die online Ausgabe des schwedischen Fernsehens unter http://svt.se/2.22620/1.2575992/lofalk_hoppas_pa_losning_for_saab, dass der Sanierer Guy Lofalk eine Lösung für Saab erhofft. Na so was, können wir da nur sagen. Da wären wir echt nicht von allein darauf gekommen, dass die Saab Krise einer Lösung bedarf. Vielen herzlichen Dank für die aufklärenden Worte.
Ob die Lösung aber bei möglichen Investoren in China oder den USA zu finden ist, das mag einmal dahin gestellt sein. Meldungen dieser Art klingen sowieso immer, wie das berühmte Pfeifen im Wald.
Wenn Saab eine ehrliche Chance haben soll, dann liegt diese nur darin, ganz von vorn anzufangen. Dies bedeutet automatisch einen Schnitt mit der bisherigen Situation. Dies bedeutet, so hart es klingen mag, Konkurs. Nur dann ist die Möglichkeit des Neuanfanges gegeben. Alles andere wird die nie enden wollende Geschichte und ist ein Sterben auf Raten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wenn man ein totes Pferd reitet, dann soll man absteigen, sagt der Volksmund.
Jede Krone, die in den maroden Autobauer Saab investiert wird, ist nichts anderes als ein weiterer Ritt auf dem toten Pferd. Die Industriegeschichte der letzten 300 Jahre zeigt, dass Konkurs legitimes Mittel des Neuanfanges ist.




Kommentar schreiben