Leider nicht in dieser absolut bestechenden veganen Variante. Ganz ohne Fleischreste eingewickelt in Darm. Stattdessen aus Gluten, Gewürzen und etwas Wasser. Dadurch, dass die "Würste" selber gemacht werden dauert das Ganze natürlich ein bisschen länger aber das lohnt in jedem Fall. Außerdem halten sich diese auch ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank. Die Currysoße ist ein wenig aus der Verlegenheit heraus entstanden. Beim nächsten Mal gibt es hier auf jeden Fall eine Variante ohne Ketchup. Ansonsten zum Nachmachen wärmstens empfohlen. Inspiriert von einem Beitrag drüben bei "Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt".
Zutaten:Kartoffelecken
800 g festkochende Kartoffeln
Salz, Pfeffer
Cumin, Chilis
Majoran, Basilikum
Paprikapulver, Agavendicksaft
Olivenöl
Currywurst
200 g Gluten
3 Tl Paprikapulver
2 Tl Mexiko-Salsa (Cumin, Zwiebel, Knoblauch, Paprika)
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
200 ml Wasser
2 El Sojasoße
2 El Tomatenmark
1 Tl Senf
2 El Sonnenblumenöl
Soße
1 Zwiebel
Tomatenmark
Wasser
Ketchup
Salz, Pfeffer
Curry, Öl
1) Für die Wurst: Gluten, Paprikapulver, Mexiko-Salsa, Salz, Pfeffer und die fein gehackte Koblauch miteinander vermischen. Wasser mit der Sojasoße, Senf, Tomatenmark und Öl vermischen. Sobald sich das Mark gut aufgelöst hat unter die Glutenmasse heben.
2) Mit der Hand zu einem Teig kneten. Die Konsistenz sollte leicht "gummiartig" werden, so dass man ohne Probleme eine Kugel formen kann.
3) Aus der Masse vier Teile bilden und kleine Kugeln formen. Anschließend durch wiederholtes Ausrollen in einer Richtung eine "Wurstform" bilden. In eine Alufolie geben und die Enden zudrehen. Darauf achten, dass die Wurst nicht allzu straff eingewickelt wird, da diese beim Ausbacken später noch ein wenig aufgeht.
4) Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für knapp eine Stunde ausbacken.
1) Für die Kartoffelecken: Kartoffeln gründlich (!) reinigen und anschließend je nach Größe vierteln oder achteln und in eine Schüssel geben. Etwas Olivenöl und Agavendicksaft hinzugeben und die Kartoffeln darin schwenken bis diese von allen Seiten benetzt sind. Restliche Gewürze nach persönlicher Vorliebe hinzugeben. Bei mir war es: Cumin, eine getrocknete, fein gehackte Chilischote, Majoran, Basilikum sowie Salz und Pfeffer.
2) Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 25 Minuten goldbraun backen.
1) Für die Soße: Zwiebel fein hacken und mit ein wenig Öl anschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und kurz erhitzen lassen. Mit einem Schuss Wasser ablöschen und etwas Ketchup hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.
Ergibt vier Currywürste und somit 4 oder 2 große Portionen.









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