Test – Razer Kraken 7.1 Chroma

Vor einiger Zeit habe ich ja bereits die Tastatur Ornata Chroma von Razer vorgestellt. Heute berichte ich über ein weiteres Produkt aus dem Hause Razer – dabei handelt es sich um das Gaming Headset Kraken 7.1 Chroma. Was die Besonderheiten des Headsets sind und was mir nicht so gut gefallen hat, erfahrt Ihr hier.

Technische Daten

Bevor ich auf die Einzelheiten eingehe, hier zunächst ein paar technische Einzelheiten des Hedasets. Razer gibt dazu folgendes an.

  • Fortschrittliche Sound-Engine für virtuellen 7.1 Surround Sound
  • Lautsprecher: 40 mm, mit Neodymmagneten
  • Frequenzgang: 20Hz – 20kHz
  • Impedanz: 32 Ω
  • Sensitivität @ 1kHz: 112dB
  • Ausgangsleistung: 30mW
  • Lautsprechermuscheln einklappbar

Tragecomfort

Mit 340g Gewicht gehört dieses Headset sicherlich nicht zu den leichtesten. Dies ist sicherlich den verbauten 40mm Lautsprechern geschuldet, da der Rest des Headsets aus schwarzen, matten Kunststoff gefertigt ist. Damit der Kopfhörer auf jeden Kopf passt, lässt sich jede Seite in 14 Stufen verstellen. Zudem ist der komplette Bügel gepolstert. Die ohrenumschließenden Lautsprechermuscheln sind angenehm gepolstert und Außengeräusche dringen kaum noch ans Ohr. Allerdings musste ich feststellen, das der Kopfhörer nach längerem Tragen anfängt zu drücken. Gerade Brillenträger werden dies schnell bemerken, da die Brille schnell unangenehme Druckstellen im Ohrenbereich hinterlässt. Trotz alledem stellt das Tragen von bis zu 1-2 Stunden  kein Problem da. Danach, merkte zumindest ich , das Headset deutlich.

Mikrofon

Test – Razer Kraken 7.1 Chroma

Der rote Indikator signalisiert ob das Mikro aktiv ist oder nicht

Hier spielt das Headset ganz klar seine Stärken aus. Das Digital-Mikrofon nimmt alles kristallklar auf. Bei Programmen wie Skype oder TeamSpeak wird alles sauber wiedergegeben. Dabei werden störende Nebengeräusche von der Software optimal gefiltert und sorgen so für ein klares Ergebnis. Das Mikrofon ist flexibel einstellbar und kann per Tastendruck  direkt am Mikro an- und ausgeschaltet werden. Damit das Mikro nicht ungewollt eingeschaltet ist, wird die Aktivität mit einem roten, leuchtendem Ring signalisiert. Razer hat natürlich auch an Leute gedacht, die das Mikro wenig oder gar nicht nutzen, denn gerade dann kann so ein hervorstehendes Mikrofon schnell nervig werden. Allerdings wird das Mikrofon nicht hochgeklappt oder abgesteckt – nein, das Mikro wird einfach komplett in das linke Lautsprechergehäuse geschoben. So stört es nicht und man hat es trotzdem immer dabei.

Test – Razer Kraken 7.1 Chroma

verschwindet fast komplett – das Mikrofon

 Klang und 7.1 Surround

Mit seinem Mikro und dem 7.1 Surround-Feature ist das Headset ganz klar für Gamer ausgelegt. Trotzdem eignet sich das Kraken 7.1 auch zum Musik hören. Mit einem Frequenzgang von 20Hz – 20kHz erhält man einen klaren, satten Klang. Wer will kann mit einem Equalizer über die Software auch noch nachjustieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Bass-Boost zu aktivieren. Dieser bringt die tiefen Frequenzen nochmals besser zu Geltung. Man kann das Kraken 7.1 sicherlich nicht mit einem High-End Kopfhörer a la Sennheiser oder Beyerdynamic vergleichen, trotzdem hat das Headset eine sehr guten Klang. Allerdings ist die Nutzung des Headset nur auf PC´s oder Konsolen beschränkt da es keine herkömmlichen 3.5mm Klinkenstecker besitzt und nur mit einem USB-Stecker ausgestattet ist.

Umso ernüchternder ist das virtuelle 7.1 Surround. Da das Headset nur über einen Lautsprecher je Seite verfügt wird Surround über die Software simuliert.So soll man, nach Razer´s Meinung, zum Beispiel in Battlefield 1 hören von wo geschossen wird. Also nicht nur von links oder rechts, sondern auch von hinten oder vorne. Dazu kalibriert man den Kopfhörer über die Software dementsprechend. Allerdings hat mich das überhaupt nicht überzeugt. Geräusche die von vorne oder hinten kommen sollen, sind nur etwas leiser als Geräusche die unmittelbar von links oder rechts kommen. Ein klare Positionszuordnung der Geräusche von vorn oder hinten war in keinem Fall möglich. Wer auf gutes Surround im Kopfhörer Wert legt, wird vom Razer Kraken 7.1 enttäuscht sein. Zum Glück lässt sich die 7.1-Funktion komplett deaktivieren.

Software und Chroma

Ähnlich wie die Tastatur Ornata von Razer trägt auch das Headset die Zusatzbezeichnung „Chroma“. Mittels der Software kann das auf den Lautsprechern angebrachte Razer-Logo zu leuchten gebracht werden. Dafür stehen 16.8 Millionen und veschiedene Effekte zur Verfügung. Wer eine chroma-fähige Tastatur von Razer besitzt, kann die Beleuchtung größtenteils zwischen beiden Geräten synchronisieren.Soll heissen – wird auf der Tastatur eine rote Beleuchtung gewählt, leuchtet auch das Headset dementsprechend. Alle Einstellungen werden hierbei über die Software Razer Synapse vorgenommen. Diese ist sozusagen die komplette Schaltzentrale aller Razer-Geräte.

Test – Razer Kraken 7.1 Chroma

Über Razer Synapse werden alle Razer-Geräte gesteuert und konfiguriert

Mein Fazit

Das Razer Kraken 7.1 chroma gehört mit knapp 100 Euro nicht gerade zu den günstigen Headset´s. Dafür erhält man aber ein durchaus brauchbares Gaming-Headset. An dieser Stelle habe ich nochmal alle Pro und Kontra´s aufgeführt:

Pro

Kontra

+   gute Verarbeitung –   kein Klinkenstecker, nur USB

+   toller Stereo-Sound (2.0) –   7.1 Surround nicht brauchbar

+   ohrenumschließende Muscheln –   drückt nach längerem Tragen

+   Mikrofonunterbringung –   nur am PC/ Konsole verwendbar

+   leuchtendes Razer-Logo einstellbar –   nicht ganz billig ( ca. 100 Euro)

+   Qualität des Mikrofons  

+   Lautsprechermuscheln einklappbar


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