Überall hatten landauf landab die Besucher Gelegenheit, sich von der artgerechten Haltung der Pelztiere zu überzeugen. Pelz ist nach wie vor ein beliebter natürlicher Rohstoff, der in der Textilindustrie seine Berechtigung hat.
Im Gegensatz zu chemisch erzeugten Textilfasern ist die Umweltbilanz der Pelztierfarmen eine wesentlich bessere. Hinzu kommt, dass natürliche Fasern, wie es auch Pelze sind, der menschlichen Haut wesentlich zuträglicher sind als ggf. mit diversen Chemikalien versetzte künstliche Pelze Made von sonstwoher.
Wer mehr über die engagierte Arbeit finnischer Pelztierfarmer erfahren will, dem sei die Homepage des finnischen Pelztierverbandes unter http://www.stkl-fpf.fi empfohlen.
Vielleicht führt dies auch bei dem Einen oder Anderen zu einem Umdenken. Auch wenn es derzeit schick zu sein scheint, Pelzfarmer warum auch immer zu verdammen, sollten die Verdammer diesen Gedanken dann konsequent zu Ende denken. Denn dann dürfte man überhaupt keine Nutztiere mehr halten. Dann gäbe es aber bspw. auch nicht mehr die bei vielen PKW beliebten Ledersitze. Leder wird bekanntlich aus der Rinds oder Schweinshaut gegerbt.
Auch Wolle von in Europa gehaltene Alpakas bzw. Eier und Fleisch vom in Europa gehaltenen Vogel Strauss dürfte es dann nicht mehr geben. Beides sind keine in Europa endemisch beheimatete Arten. Vor allem tun uns ehrlich gesagt, die bspw. in vielen Straussfarmen in Mecklenburg Vorpommern gehaltenen Strausse mehr leid, als manch in Finnland in der Farm lebendes Pelztier.
Der Strauss kommt eigentlich aus wärmeren Gefilden. Für ihn dürften gerade bevorstehende raue Herbst- und Winternächte nicht so das ideale sein. Finnische Pelztiere dagegen stammen aus Finnland, sind also dort heimisch. Ein ordentlicher Pelztierfarmer hat natürlich ein ursprüngliches Interesse daran, dass seine Pelztiere in einer gesunden Umgebung aufwachsen. Ein schlechtes Stallklima hat automatisch genauso negativen Einfluss auf die Qualität des Pelzes wie Massentierhaltung in Deutschland Einfluss auf die Fleischqualität hat.





KOMMENTARE ( 1 )
Veröffentlicht am Sonntag, 19. Februar um 06:30
Ein richtiges Zeichen für all die Zweifler, die gegen Pelzfarmen sind. Da der Pelzbedarf in den nächsten wachsen wird, sollten diese Zweifel, über artgerechte Haltung, öffentlich gezeigt werden. Diese Gelegenheit können die Besucher/-innen nutzen, um sich ihre neuen Pelze auszusuchen und sie fühlen und spüren, solange sie Tiere noch leben. Mit Freude werden wir diese Pelze tragen und uns gerne an den Besuch erinnern. Diese Tiere werden wohl schon bald ausgezogen und zu schönen Pelzen verarbeitet und wir tragen sie ohne Scham und zeigen sie mit Stolz.
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