
Bereits vor einigen Wochen haben wir das Sonos PLAY:3 in die Redaktion geschickt bekommen, um einen ausführlichen Test mit ihm durchzuführen. Da wir aber damit beschäftigt waren euch ein fettes Fresh Christmas zu bescheren, sind wir erst dieses Wochenende dazu kommen, uns die “schicke Soundbox” genauer anschauen können.
Ausgepackt und noch uneingeschaltet macht das ca. 30 cm-breite Sonos Play:3 bereits einen eleganten, kompakten und sehr gut verarbeiteten Eindruck und stellt einen vor die Qual der Wahl, die Box vertikal oder horizontal aufzustellen. Die Art der Aufstellung wird jedoch letzten Endes das Platzangebot entscheiden. Der integrierte Sensor erkennt, ob das Gerät steht oder liegt und nimmt dann die klangliche Anpassung dementsprechend vor. Doch nicht nur hier ist die Aufstellung einfach, auch das weitere Vorgehen beim Anschließen ist kinderleicht. Nachdem Ihr das Sonos PLAY:3 an den Strom angeschlossen habt (einen Ein-/Aus-Schalter gibt es nicht), streamt Ihr entweder direkt aus iTunes – wie beim Anschluss eines Apple Airport Express – auf das PLAY:3 oder Ihr kauft Euch die Sonos Bridge (50 €) und schließt sie einfach an Euren Router an. Mit der Sonos Bridge wird das Wireless-Netzwerk Sonos-Net 2.0 aufgebaut, womit auch jedes weitere Sonos Gerät mühelos on Air bedient werden kann. Dann benötigt man zur Steuerung nur noch ein iOS oder – seit der Sonos System Software Version 3.6 – ein Android-Gerät (Smartphone oder Tablet) und die kostenlose App. Der Sonos Controller für Android enthält zudem eine Alarmfunktion, Musikdateimanagement sowie Twitter-Unterstützung für Smartphones und Tablets. Neukunden können sogar zwei Wochen ab Anmeldung kostenlos den Musikstreamingdienst JUKE nutzen und auf 13 Millionen Songs in HiFi-Qualität zugreifen. Ebenso können Dienste wie Last.FM oder Internetradiosender mit der Sonos Bridge und ohne eingeschalteten Rechner aufgerufen werde.
Im Betrieb merkt man, dass Größe nicht entscheidend ist. Denn die kleine Wunderkiste schafft es einen hervorragende Sound und ganz ordentliche Bässe in den Raum zu blasen. Bei naher Aufstellung an die Wand, kann man sogar fast schon von Tiefbass-Bereichen sprechen. Für audiophile Menschen sicherlich nicht perfekt abgestimmt, aber für den durchschnittlichen Heimgebrauch liefert die Sonos PLAY:3 einen astreinen Sound mit ordentlichen Höhen und Bässen.
FAZIT
Als kleiner Bruder des Sonos PLAY:5, rundet das PLAY:3, die Sonos Produktpalette nach unten ab. Es reicht vollkommen aus, um Räume mit einer Größe von ca. 30 Quadratmetern zu beschallen. Mit iPhone, iPad oder einem Android Smartphone oder Tablet kann man die eigene Musiksammlung durchforsten, abspielen und auch Dienste wie JUKE, Last.FM und Internetradiosendererklingen lassen. Für den Einstieg in eine Multiroom-Musikanlage ist das Play:3 hervorragend geeignet. Oder anders gesagt – die perfekte Einstiegsdroge. Wer mehr über Sonos wissen möchte kann weiter Informationen bei Facebook, Twitter oder Demovideos auf dem Sonos YouTube-Channel anschauen.








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