Ressort Literatur

Rezension: Was fehlt, bist du

Von Kielfeder

Lola Jaye – Was fehlt, bist du


Rezension: Was fehlt, bist du
“Was fehlt, bist du” bei amazon.de


Kurzbeschreibung:
Lara feiert ihren dreißigsten Geburtstag, als es an der Tür klingelt und eine bunt gekleidete Frau vor der Tür steht – es ist Yomi, Laras Mutter, die den weiten Weg aus Nigeria nach England auf sich genommen hat, um endlich ihre Tochter kennenzulernen. Als Lara noch sehr klein war, musste sie sie in ein Waisenhaus geben. Von dort hat Patricia sie adoptiert und zu sich nach England geholt. Lara hatte eine glückliche Kindheit, aber sie hat immer gespürt, dass ein Teil von ihr fehlt, sich an jedem Geburtstag gewünscht, ihre «richtige» Mutter möge sie besuchen kommen. Jetzt ist sie wirklich da, und Lara muss sich ihrer Vergangenheit stellen – ebenso wie Yomi und auch Patricia…
Ein Buch voller Herz!
Bislang war Lola Jaye mir unbekannt, doch ich bin unglaublich froh, dass ich sie endlich kennengelernt habe.
Meine Erlebnisse mit Lara, Yomi und Patricia lassen sich nur so schwer in Worte kleiden…
Ich war berührt, geschockt und einfach nur zutiefst bewegt.
Die Gedanken, die Lara mit dem Leser teilt, die uns ihre innere Zerrissenheit und ihren Zwiespalt verdeutlichen, gehen sehr ans Herz. Man muss einfach mitfühlen und man gibt sich der Geschichte mit Leib und Seele hin.
Sie sprechen von einer Weisheit und einer gedanklichen Reife, die man so nicht erwartet. Aber man kann es nachvollziehen und verstehen.
Doch natürlich spielt nicht nur Lara eine wichtige Rolle, auch Patricia und Yomi sind unglaublich wichtige Figuren. Lola Jaye gelingt es, beide Personen mit einer unterschiedlichen Art an Leben zu füllen, aber sie verliert nie das gemeinsame Bindeglied Lara aus den Augen. Eine Balanceakt, der auf alle erdenklichen Arten gelungen ist.
Die Handlung wird aus den Perspektiven der drei Protagonistinnen erzählt, jeweils in der Gegenwart und in Rückblenden. Das war für mich sehr spannend, weil man den Werdegang so gut verstehen und nachvollziehen kann. Man ist einfach in der Lage zu erklären, warum die Frauen so sind, wie sie eben sind.
Meine Begeisterung über die Tasten zu vermitteln fällt mir sehr schwer.
Ich kann nicht annähernd wiedergeben, was ich beim Lesen gefühlt habe…
Und dennoch kann ich nur jedem interessierten Leser empfehlen, sich die Geschichte von Lara und ihren Müttern genauer anzusehen. So kitschig, dass das Cover potenziell abschreckend wirken kann, ist die Geschichte nicht!
Sie steckt zwar voller Emotionen und voller Liebe, aber eben auf eine ungeschönte und absolut authentische Weise!
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