Microsoft auf der E3 2017: Xbox One X, Forza 7 und Crackdown 3

Microsoft auf der E3 2017: Xbox One X, Forza 7 und Crackdown 3

Das erste und hoffentlich nicht einzige Highlight bei der E3 2017 darf Microsoft verzeichnen, denn wie erwartet wurden weitere Details zum sagenumwobenen Project Scorpio bekannt. Endlich hat das Schmunzeln angesichts des Projektnamens ein Ende (Simpsons-Verweis, anyone?) und die Wortverwirrung nimmt doch gleich erneut seinen Anfang: Willkommen im hart umkämpften Konsolensegment, Microsoft Xbox One X. Klingt nach Anagramm und Extremsport, ist allerdings (laut Hersteller) die leistungsstärkste Konsole der Welt.

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„True-4K-Grafik“ wird einem dabei um die Ohren geworfen, kürzerer Ladezeiten und höherer Bildfrequenzen soll auch bei (fast) allen (Xbox-)Spielen vergangener Generationen – richtig gelesen: Abwärtskompatibilität – Spielerherzen entzücken.

Damit positioniert Microsoft sein neues Rennpferd im Stall vor allem gegen Konkurrenten PS4 und PS4 Pro von Sony. Ebenfalls richtig und wichtig natürlich die Ankündigung eines teils exklusiven, teils für 4K-optimierten Spiele-Line-Ups, das Abwechslung offenbart. Problematisch aber – und hier darf man ruhig an die Xbox One-Ankündigung denken – ist abermals der Preis: 499 Euro. Ob das die Abwärtskompatibilität und Rechenpower rechtfertigt, wird sich spätestens beim Weihnachtsgeschäft 2017/18 zeigen, denn die Xbox One X wird am 7. November erhältlich sein.

Immerhin hat man bei der diesjährigen Pressekonferenz seitens Microsoft abseits der Präsentation der neuen Konsole die richtige Gewichtung auf jenes Element gelegt, was beim derzeitigen und zukünftigen Zielpublikum immer im Vordergrund stehen wird: Die Spiele. Vollgepackt mit Ankündigungen aller Art konnte Microsoft die Gunst der Spieler – hörbar bei den Anwesenden – gewinnen.

Passend zum neuen Leistungsbringer Xbox One X kommt da natürlich nicht nur ein weiterer Ableger der zurecht beliebten Forza-Rennspielserie daher, sondern auch gleich ein Demonstrationsobjekt für die angekündigte Grafikpracht. Forza 7 sieht toll aus, keine Frage. Ein kleiner Coup ist zudem in Kooperation mit der Porsche AG gelungen, die im Zuge der Ankündigung gleich ihr neuestes Supercar, den Porsche 911 GT2 RS, präsentierten. E3 goes Genfer Auto-Salon, warum auch nicht.

Keine wirkliche, aber dennoch gern gesehene Überraschung war das starke Lebenszeichen seitens State of Decay 2: Koop-Survival mit Fokus auf Base-Building klingt jedenfalls unterhaltsam wie eh und je, der erwähnte Leistungspush via Xbox One X soll auch hier zu tragen kommen.

Abseits bekannter und zugkräftiger Franchises lieferte Microsoft bei seiner E3-Präsentation einiges, auf das es sich zu freuen lohnt. Neben einem erneuten Blick auf das immer interessanter werdende Piraten-Koop-Action-Adventure Sea of Thieves aus dem Hause Rare durfte man sich auch an der Fortsetzung eines Überraschungshits von 2015 ergötzen: Das in Österreich gefertigte Ori and the Blind Forest erhält mit Ori and the Will of the Wisps einen feinen Nachfolger. Gänzlich Neues (zählt man filmische Vorlagen nicht) kam von The Last Night, ein extrem stimmungsvoller Pixel-Art-Hybrid aus Sidescroller und Action-Adventure, der nicht von ungefähr dank „post-cyberpunk“-Optik an Blade Runner erinnert.

Wenn schon nicht Jax im Mortal Kombat-Franchise, dann halt Commander Jaxon im dritten Crackdown-Ableger: Terry Crews macht schon im Crackdown 3-Teaser-Trailer Lust auf die bombastisch-futuristische Cyberpunk-Welt des Titels, wie dann wohl erst das Spiel selbst wird?

Inmitten der großen Spieleschau gab es noch zwei große Blockbuster-Serien, die für Aufmerksamkeit sorgten. Zunächst das schon seit einiger Zeit mehr oder minder bekannte Assassin’s Creed Origins, welches Spieler ins alte Ägypten versetzt, inklusive handzahmen Vogel und Riesenschlange. Nett, kommt Ende Oktober 2017. Weitaus überraschender dann doch die Ankündigung von Metro Exodus, welches diesmal (vermutlich) in einen offene Spielwelt locken soll. Sollte die atmosphärische Story auch diesmal so gut funktionieren wie bei den Vorgängern, kann man sich jedenfalls darauf freuen.


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Autor

Christoph Stachowetz

Aufgabenbereich selbst definiert als: Chief of Operations. Findet “Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse” (Browne) interessant.



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