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Loslassen und Transformieren durch Niederschreiben

Von Ruthsaphir

Loslassen und Transformieren durch NiederschreibenDas ist definitiv erst einmal richtig und mit Sicherheit von all jenen nachvollziehbar, die sich hinsetzten und sich ihre Probleme vom Herzen schreiben. Das Herz befreit sich ein Stück mehr, die Seele wird leichter und wir kommen uns selbst jedes Mal näher.

Was geschieht? Wir erfassen das Problem, das Thema, was auch immer und werden beim Schreiben völlig eins mit ihm.  Wir nehmen es an, lassen es Teil von uns werden und wir schreiben uns frei. Wir fließen frei und das Problem wird ebenfalls frei, frei von uns. Beim Schreiben sagen wir“ ja“ zu dem kleinen Dämon und schicken ihn dann ins Licht. Das ist wahrlich eine Doppelbefreiung.

Möglicherweise werden den Menschen, die talentierte oder zumindest leidenschaftliche Schreiber sind, ständig neue Themen vorgesetzt, damit sie jene niederschreiben für die, die Hemmungen haben, nicht die passenden Worte finden, aber in ähnlichen Prozessen festhängen.

Loslassen und Transformieren durch NiederschreibenSchon kommt mir die Idee, das die Schreiberlinge nicht an jedem Thema selbst ersticken müssen, ehe sie es aufschreiben, sondern einfach mal schauen, ob es nicht einfach ein Dienst für die Leser ist. Wenn es nicht so wäre, dann müssten wir Autoren beständig die sein, die am tiefsten in der „Sch…“ stecken(Im Schlamassel meine ich).  So ist es aber nun wirklich nicht. ICH BIN ganz sicher, dass wir die Themen „vorgelegt“ bekommen und sie dann mit mehr oder weniger Leichtigkeit zu Texten machen.

Vorübergehend meinen wir aber, dass es unsere Themen seien…. Beides ist möglich!!!!

 Oftmals sind verschiedene Texte vom Inhalte her ähnlicher Natur. Das liegt nicht daran, dass uns nichts anderes mehr einfällt, sondern weil das Thema noch nicht „fertig“ , noch nicht vollständig vom Leser oder von uns selbst integriert ist.

 Bei mir ist das nun ganz sonderbar. Da ich mein Blog alleine „betreibe“, habe ich es mir einst selbst auferlegt, täglich einen Text zu schreiben. Vom „Themenangebot“ hätte ich mit Sicherheit keine Probleme, aber…. Es gelingt mir einerseits aus Zeitgründen nicht und dann bin ich keine Routinetipperin (habt ihr sicher schon bemerkt). Brauche ich zum Niederschreiben eines Themas eine Stunde, so braucht es mindestens doppelt so lange, bis ich den Text in eine brauchbare Form gebracht habe… und dann sind immer noch Buchstabenverdreher drin…..oder andere Kuriositäten.


Loslassen und Transformieren durch Niederschreiben

 Ich weiß nie, was ich schreiben „soll“. Ich frage dann einfach nach und,,, kriege“ eine Überschrift. Ich habe nie eine Ahnung, was ich dazu schreiben soll, nehme es aber immer an.

Dann setze ich mich in meinen Garten oder direkt an den PC – weiß gar nichts – hänge am ersten Satz schier eine Ewigkeit herum… und dann schreibt es sich. Mir ist auch aufgefallen, dass meine äußere Sicht beim Schreiben verschwimmt, Mir ist, als würde sich ein Schleier auf meine physischen Augen legen.

 Wenn ich dann allerdings lese, was ich geschrieben habe, was da steht als Text, möchte ich es eigentlich nie veröffentlichen, weil ich es so sonderbar finde, so anders irgendwie. Aber ich finde mich auch darin wieder, wenn ich mich dafür öffne. Es ist eine Offenbarung. Aber dann denke ich mir: Weißt du Ruth Saphir, die anderen sind ja weit weg und wenn sie dich auspfeifen, dann höre ich einfach nicht hin!!!!. Den Atlantistext wollte ich sogar wieder löschen – ich hatte das Gefühl, dass er von meiner Seele diktiert wurde – er ging so tief und kam auch aus meinem tiefsten Inneren, (außerdem weiß ich ja nie, wer hier alles liest…und alles ist vielleicht auch nicht für jeden bestimmt… oder doch?).

Dann denke ich mir, wer es nicht lesen will, kann es ja lassen und dann habe ich ja noch den Spaß am Einsetzen der Bilder ( die meisten sind selbst fotografiert – ein paar geklaut (offiziell oder wie auch immer!!!)

Aber ich sage euch, es ist für mich wie ein Eintauchen in andere Welten – entweder bin ich ganz tief in mir, oder ich schreibe von anderswo her.

Aber eines wiederhole ich hier. Es kostet mich stets einige Überwindung, das Geschriebene zu veröffentlichen, zumal nie einer sicher ist vor Tippfehlern.. die ich nicht immer entdecke.

So, jetzt habe ich schon wieder einfach dahingeschrieben, was da so kam und wollte eigentlich etwas ordentliches machen, aber das, was ich plane, zerschlägt sich meistens und ich muss annehmen, dass Planen Irrsinn geworden ist in meinem Leben.Loslassen und Transformieren durch Niederschreiben

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 Ich sitze neben meinem selbstgebauten Springbrunnen und hatte eben eine Amsel zu Gast, die für sich eine Vogeltränke erkannte. Die zwei gekauften – protzig und sehr dekorativ – haben noch nie einen Vogel gesehen.

Mein Garten präsentiert sich derzeit in den Farben grün, violett in vielen Nuancen, weiß und ein paar Gelbtupfer, es gibt kaum rot und wenig blau. Ich habe Kristalle vergraben, auch den vom LWV, den Garten gesegnet und eine Lichtsäule errichtet. Es ist für mich ein Aufenthalt in höheren Dimensionen.

Die vorbeigehenden Menschen schauen von außen in den Garten, reden gerne mit mir( in einem für sie sicheren Abstand), kommen aber nicht herein – als gäbe es eine unsichtbare Wand. Sollte ich sie hereinbitten…. es wäre nicht leicht für sie den ersten Schritt zu tun und dann auch zu bleiben. Wer aber den Mut hat, der empfindet das Paradies genauso wie ich, oder muss ganz schnell wieder gehen….(Was das nur sein kann??… lächel)

ICH BIN also meist alleine hier mit all den vielen Tieren, den Naturwesen, Vater Sonne, Mutter Erde und meine Pflanzengeschwistern. Es blühen derzeit hunderte von violetten Iris und alle haben ein Gesicht!!Loslassen und Transformieren durch Niederschreiben

 Seht ihr, was ich schon wieder alles so zusammenschreibe, aber das in ich eben auch… bringe alles zusammen, was scheinbar gar nicht zusammenpasst und –gehört.

Eure Ruth Saphir

 

 

     


Filed under: Allgemeine Texte Tagged: Allgemeine Texte, Loslassen, Niederschreiben, Transformation

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