Life Update – 5 Wochen Mama & Baby

5 Wochen ist die Geburt von Laura bereits her. Das klingt unglaublich lang, wo es sich doch anfühlt wie ein Wimpernschlag. Die Zeit verfliegt trotz schlaflosen Nächten viel zu schnell. Man möchte so gern alles festhalten: die ganzen neuen Erfahrungen, die Veränderungen von Laura, die Emotionen, die Zeit. Da das aber leider nur begrenzt möglich ist, will ich regelmäßig ein Life Update posten. Dabei soll es nicht nur um Laura und ihre Entwicklungen gehen, sondern auch um meinen Weg zum Thema „Afterbaby-Body“ und meinen Erfahrungen als Mama.

Laura-Baby-Mommyblogger

Der 13.03.2017 oder auch „Die Geburt“

Ich habe beschlossen keinen eigenen Geburtsbericht zu schreiben, auch wenn sich viele das Thema gewünscht haben. Aber so eine Geburt ist eine sehr persönliche Erfahrung, die jede Frau anders empfindet und erfährt. Ich muss zugeben, dass ich von den plötzlichen Wehen am 13.03.17 sehr überrascht war, denn einige Tage zuvor war ich noch bei meiner Frauenärztin und von einer baldigen Geburt war weit und breit nichts zu sehen. Meine Wehen gingen nachts los und ich definierte sie gegen 0 Uhr erst mal als „Bauchschmerzen“. Ab morgens um 4 kamen sie ca. alle 15 Minuten und mir dämmerte langsam das meine Bauchschmerzen wohl keine Bauchschmerzen sind. Ein paar Stunden später wurden die Wehen immer stärker und die Abstände sehr schnell immer kürzer. Gegen 8 Uhr hatte ich nur noch Pausen von wenigen Minuten und wir machten uns ins Krankenhaus auf. Dort angekommen hatte ich bereits nur noch Wehenabstände von 1,5 Minuten und wirklich heftige Schmerzen inklusive starkem Druck nach unten. Es gibt leider kein Gefühl mit dem ich eine Wehe vergleichen könnte um das ganze Plastischer zu machen, aber ich kann mit Sicherheit sagen: es ist nicht gelogen, man vergisst den Schmerz so schnell, dass ich jetzt schon wieder behaupte, dass es gar nicht so schlimm war. Insgesamt fand ich die Wehen trotz ihrer Intensität und den kurzen Abständen bei Weitem nicht so schlimm wie die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt. 

Warum kam es überhaupt zum Kaiserschnitt?

Laura hatte ihre Nabelschnur zweifach um den Hals gewickelt und war leider schon sehr weit nach unten gerutscht, sodass jede Minute zählte. Wir beide wussten nicht wie schlimm es um sie steht bis nach dem Kaiserschnitt. Ich vermute, dass man es mir nicht gesagt hat, um mich nicht noch mehr zu beunruhigen, denn ich war zu dem Zeitpunkt durch die engmaschigen Wehen schon ziemlich entkräftet. Den Kaiserschnitt an sich empfand ich gar nicht so unangenehm wie erwartet, aber die Zeit danach war wirklich ein Höllenritt. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum sich Frauen freiwillig für diese Art von Geburt entscheiden. Klar, die Geburt an sich ist nicht so schmerzhaft wie die Wehen. Aber die Zeit danach ist entsetzlich und ich habe alle „Normalgebärenden“ sehr beneidet, denn sie konnten nach einem Tag schon wieder mit ihren Kindern über den Gang laufen und nach dem 3. Tag nach Hause fahren. 

Babyupdate-Mama-Geburtsbericht

Wie fühlt es sich an Mutter zu sein?

Die ersten Tage im Krankenhaus waren sehr hart. Ich konnte mich kaum bewegen, brauchte für alles Hilfe und der Milcheinschuss tat sein Übriges. Auch die ersten 2 Tage zu Hause waren eher „wild“. Die Kleine hat unglaublich viel geweint und keiner wusste so richtig warum, obwohl wir wirklich alles getan haben um sie zufrieden zu stellen. Nach einer anstrengenden Woche mit dauerhafter Abnahme der Kleinen und viel Geschrei kam die Hebamme auf die Idee, dass sie vielleicht einfach nicht satt wird, weil sie zu schwach ist an der Brust zu trinken. Seitdem ich nun zusätzlich eine Milchpumpe habe und Muttermilch zufütter haben wir ein völlig anderes Kind und sind wirklich sehr verliebt. Klar gibt es auch Momente in denen ich verzweifelt bin und unglaublich übermüdet und mir nichts mehr Wünsche als 8 Stunden Ruhe, Einsamkeit, ein kuschliges Bett für mich alleine und eine ordentliche Wohnung. Aber wenn ich sie anschaue bin ich auch unendlich dankbar und glücklich für dieses wunderschöne und gesunde Kind, dass uns mit seiner Aktivität auf Trab hält und mit seinen verschiedenen Gesichtsausdrücken immer wieder zum Lachen bringt. Glücklicher und zufriedener könnten wir kaum sein! 

Robert geht seit heute wieder arbeiten, somit sind Laura und ich ab sofort voll auf uns alleine gestellt. Das wird mit Sicherheit erst mal eine große Umstellung, hat man so doch immer die Chance die Kleine mal für ein paar Minuten „abzugeben“. Da wir auch noch lange keinen strukturierten Tagesablauf haben, müssen wir uns zu zweit erst einmal zurecht finden und ich bin sehr gespannt wie es laufen wird! Seit knapp einer Woche hat sie ihre Augen entdeckt und begutachtet alles unwahrscheinlich aufmerksam. Es ist so spannend zu sehen, wofür sie sich interessiert und man fängt jetzt schon an, das Leben durch Kinderaugen zu entdecken. 

Wie hat sich der Körper nach der Geburt verändert?

Zugenommen habe ich insgesamt fast genau 15 kg, wovon sich 11 kg schon wieder verabschiedet haben. Mein Ziel ist es mein Startgewicht wieder zu erreichen und noch ein paar überflüssige Pfunde los zu werden. Um in Zahlen zu sprechen: ca. 13 kg sollen verschwinden und ich bin motivierter denn je. Sportlich gesehen muss ich nach wie vor eine Pause einlegen, denn einen Kaiserschnitt verkraftet der Körper nicht so schnell wie eine „normale“ Geburt. Ende April habe ich einen Termin bei meiner Ärztin und hier werde ich das Thema Sport mal ansprechen. Meine Hebamme ist aber optimistisch, dass ich bald mit einem Rückbildungskurs starten kann. Abgesehen davon werde ich mit der Kleinen viel und zügig spazieren gehen, mal mit dem Kinderwagen und mal in der Babytrage. Aber wir wissen ja alle: 80% macht die Ernährung aus, deshalb lasse ich mich von meinem Sportverbot nicht aufhalten!

Afterbabybody-Mama-Geburtsbericht-Märzbaby

Der Bauch ist nach wie vor, naja, nennen wir ihn elastisch 🙂 Von Festigkeit weit und breit keine Spur und durch den Kaiserschnitt werde ich mit meinem Unterbauch wohl noch recht lange „Freude“ haben. 

Das Thema Afterbaby-Body wird aber nur in dem Rahmen angegangen, in dem es der Milchproduktion nicht schadet, denn ich will natürlich nicht, das diese darunter leidet. Dementsprechend wird es keine unterkalorische Crash-Diät geben, sondern eher ein „Back to the basics“! 

Ich hoffe, mein kleines Update hat dir gefallen? An alle Muttis: mich würde mal interessieren, ob die ersten Wochen bei euch ähnlich waren? An alle kinderlosen Leser: Habt ihr euch das Ganze so vorgestellt? Jeder hat ja doch immer eine gewisse Vorstellung von einem Alltag mit Baby. 


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