Ist Jesus Gott? – Hat Jesus jemals behauptet Gott zu sein?

Ist Jesus Gott? Der wohl am weitesten verbreitete Irrtum des Christentums ist die Lehre der Dreifaltigkeit. Diese besagt, dass der Vater (Gott), der Sohn (Jesus) und der heilige Geist eine einzige Person sind und wir deshalb auch getrost Jesus anbeten können. So werden oft folgende Verse zur Bestätigung der falschen Lehre fehlinterpretiert oder umgedeutet. Dabei ist die Frage: »Ist jesus Gott?« völlig überflüssig, wenn man die Bibel genau liest.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. (Johannes 1:1-2)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1:14)

Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10:30)

Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht! Tue ich sie aber, so glaubet, wenn ihr auch mir nicht glaubet, doch den Werken, auf dass ihr erkennet und glaubet, dass der Vater in mir ist und ich im Vater. (Johannes 10:37-38)

Ist Jesus Gott? Warum Jesus nicht Gott ist

Keiner dieser Verse drückt in geringster Weise aus, dass Jesus und Gott ein und die selbe Person sind. Allerdings beinhalten diese Verse eine Wahrheit, die den meisten Menschen bis heute verborgen blieb. Die Tatsache, dass wenn man neu geboren ist und das tut was Gott sagt (ja, Gott spricht zu seinen Kindern; Hinweis: Wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes. (Johannes 8:47)), Gott selbst in einem wohnt. Denn Gott ist Geist. So wurde Jesus ein Teil von Gott und Gott ein Teil von ihm. Deshalb war er selbst aber nicht gleich Gott.

Niemand hat Gott je gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist, ist dem Herzen des Vaters ganz nahe; er hat uns von ihm erzählt. (Johannes 1:18)

In einer anderen Übersetzung heißt es jedoch:

Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat uns Aufschluß über ihn gegeben. (Johannes 1:18)

Zu diesem Vers muss man ein wenig Hintergrundwissen besitzen, um zu verstehen, dass Jesus eben nicht Gott ist. Wie man sehen kann, widerspricht sich die obere Übersetzung selbst und lässt sich gut in zwei Teile teilen. Es ergibt einfach keinen Sinn mit Gott in engster Gemeinschaft zu stehen, wenn man selbst Gott ist. Allerdings ist es einfacher eine Aussage in der Bibel zu fälschen und sich darauf zu berufen, als die komplette Wahrheit zu verdrehen und hunderte tobende Christen vor der Tür stehen zu haben. Wie bereits vorher erwähnt, wohnt Gott in Jesus und Jesus in Gott. Weshalb die Aussage, dass er in engster Gemeinschaft mit dem Vater steht, sehr wohl stimmt.

Ist Jesus Gott? Die Fortsetzung der Christenverfolgung

Nach dem der Christentum zur Staatsreligion der Römer erklärt wurde, gab es Auseinandersetzungen zwischen den Römern und den einzelnen Gemeinden, die die Lehre vertraten, sie selbst würden in Verbindung mit Gott stehen und tun was Er sagt. Rom konnte die Verteilungen und die Selbstjustiz der Macht Gottes nicht dulden, da sie darin eine Gefahr für ihr Reich sahen. So wurde diese Aussage von den Römern umgeschrieben, um sich so zu vergewissern, dass sich niemand auf Gott selbst berufen und sich so über den Kaiser stellen kann. Daraufhin hatten unzählige Christen, die die wahre Botschaft von Jesus verstanden hatten die Wahl, ihre Einstellung zu ändern oder hingerichtet zu werden.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3:16)

In einer anderen Übersetzung heißt es jedoch wieder stattdessen:

Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Johannes 3:16)

Nur ein paar Sätze vorher erläutert die Bibel, dass jeder ein Kind Gottes sein kann und Jesus folgen kann:

Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Johannes 1:12-13)

Hat Jesus jemals behauptet Gott zu sein?

Bemerkenswert ist außerdem, dass Jesus niemals selbst gesagt hat, dass er Gott ist, sondern diese Aussage nur ein einziges mal in der Bibel zu finden ist und diese ist auch noch aus der Sicht eines Erzählers geschrieben wurde (vgl. Johannes 1:18). Für alle Aussagen, die Jesus trifft, gibt es immer wieder Belege aus vorherigen Schriften oder er erklärt sie ausführlich. Zudem wird bei allen Belegen für die Angebliche Dreifaltigkeit außer Acht gelassen, dass Jesus selbst Jude war und die Schriften streng eingehalten hat. Diese besagen, dass man nichts und niemanden außer den einen wahren Gott anbeten sollte. Er hätte eine Vergöttlichung seiner selbst niemals willkommen geheißen und es erst recht nicht gewagt, sich selbst als Gott abzustempeln.

Du sollst keine andern Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. (2. Mose 20:3-5)

Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. (1. Timotheus 2:5)

Jesus sagte auch, dass Gott ihn gesandt hat, um die Schriften zu erfüllen, nicht um diese ungeschehen zu machen, was wiederum beweist, dass er nicht vorhatte diese Gesetze nicht einzuhalten oder gar außer Kraft zu setzen.

Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis dass Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen! (Matthäus 5:17-20)

Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten. Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden! 

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen.

Nicht jeder, der zu mir sagt: »Herr, Herr«, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter (gesetzlosen)! (Matthäus 7:12-23)

Ist Jesus Gott? Er differenzierte zwischen ihm und dem Vater

Jesus selbst betete oft zum Vater (Gott), was aber nicht nötig gewesen wäre, wenn er selbst Gott ist. Bei dem folgenden Zitat kann man gut erkennen, dass Jesus in keinster Weise Gott ist. Hier ist es gut zu erkennen wie menschlich, aber zur gleichen Zeit vertraut er Gott gegenüber stand.

Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: »Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!« (Matthäus 26:39)

Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: »Eli, Eli, lama sabachthani!« das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27:46)

In all diesen Beispielen wird deutlich klar, dass Jesus nicht Gott ist, sondern der von Ihm gesandte Sohn, der von Gottes Geist völlig erfüllt war und seinem Wort gehorchte. Jesus tat nur das, was sein Vater ihm auftrug und handelte stets nur nach Gottes ermessen. Er selbst hob es oft deutlich hervor.

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. (Johannes 12:3)

Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste aller Gebote ist: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist alleiniger Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft!« (Markus 12:29-30)

Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 5:30)

Wenn ich aber auch richte, so ist mein Gericht wahr, weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist. Ich bin es, der von mir selbst zeugt, und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt von mir. (Johannes 8:16-18)

Damit aber die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater befohlen hat, stehet auf und lasset uns von hinnen gehen! (Johannes 14:31)

Ist Jesus Gott? Jesus wollte niemals angebetet werden

Gott hat sich den Menschen durch Jesus offenbart, weil es ihnen schwer fiel an ihn zu glauben ohne seine Taten zu sehen. Die Menschen aber verstanden nicht, dass Jesus die Ehre für seinen Vater suchte, nicht für sich selbst. So war es ziemlich offensichtlich, dass die Menschen früher oder später Jesus anbeten würden statt den Vater, der ihn gesandt hat. Sie taten es, weil es ihnen einfacher fiel an jemanden zu glauben, den sie mit ihren eigenen Augen gesehen haben.

Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Johannes 20:29)

Da nun Jesus merkte, dass sie kommen würden, um ihn mit Gewalt zum Könige zu machen, entwich er wiederum auf den Berg, er allein. (Johannes 6:15)

Ich aber suche nicht meine Ehre; es ist Einer, der sie sucht und der richtet. (Johannes 8:50)

Weder Jesus noch irgendeine von Gott eingegebene Schrift hat jemals die Äußerung gemacht, dass wir irgendjemand anders als den einen wahren Gott anbeten sollen. Auch wird an unzähligen Beispielen sofort klar, dass Jesus weder Gott ist noch dies in Anspruch nimmt. Allerdings hatten die Menschen schon zu seiner Zeit nicht verstanden, dass Gott eben nur in ihm wohnt und ein Teil von ihm ist und haben ihn deshalb als Gotteslästerer bezeichnet.

Die meisten Menschen haben bis heute nicht begriffen, wofür Gott Jesus gesandt hatte: folge Gott mit all deinem Herzen, höre auf sein Wort und befolge seinen Willen.

Denn alles hat er unter seine Füße getan. Wenn er aber sagt, dass ihm alles unterworfen sei, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, welcher ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allen. (1. Korinther 15:27-28)

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