Gzira - Interwetten Managing Director Dr. Birgit Bosch nimmt zu dem gestern von 15 der 16 deutschen Bundesländer abgesegneten Glücksspielstaatsvertrag wie folgt Stellung: "Wir bedauern, dass der neue Glücksspielstaatsvertrag in der vorliegenden Form von 15 der 16 Bundesländer unterzeichnet wurde. Der neue Entwurf enthält immer noch Komponenten, die bereits in der Erstfassung von der EU stark kritisiert wurden. Einer der zentralen Kritikpunkte bezieht sich auf die strikte Limitierung der Anzahl der Lizenzen. Die Mehrheit privater Anbieter wird demnach vom Deutschen Markt ausgeschlossen, was etliche Experten für nicht EU-konform halten. Darüber hinaus steht die exkzessive Steuerlast in keinem Verhältnis zum Business-Modell der privaten Onine-Anbieter.
Im Endeffekt wird der neue Glücksspielstaatsvertrag nur die bestehenden Verhältnisse fortschreiben und ist kein geeignetes Mittel den Schwarzmarkt einzudämmen. Am Ende sind damit alle Beteiligten Verlierer: An erster Stelle die Spieler, denn auf dem Schwarzmarkt kann der Spieler- und Verbraucherschutz nicht eingefordert werden. Die Länder nehmen vom Schwarzmarkt keine Steuern ein, und Betreiber, die einen legalen Status anstreben, werden effektiv daran gehindert."
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KOMMENTARE ( 2 )
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Januar um 08:09
Die Interwetten Managerin spricht mir aus der Seele. "Im Endeffekt wird der neue Glücksspielstaatsvertrag nur die bestehenden Verhältnisse fortschreiben und ist kein geeignetes Mittel den Schwarzmarkt einzudämmen." Manchmal hat man das Gefühl da werden absichtlich manche Dinge forciert...
Veröffentlicht am Samstag, 31. Dezember um 16:09
Solch einer strikten Regulierung des Marktes wird das EU-Parlament sowieso nicht zustimmen. Reine Zeitverschwendung solch einen Vertrag aufzusetzen der sowieso im Endeffekt fallen wird weil er zu wenig durchdacht ist. Das einzige was man damit erreicht ist eine Verschiebung vom Legalen in den Illegalen Bereich dadurch werden wohl noch mehr "Schwarzmarkt-Spieler" hinzukommen.
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