Als Musikredakteur beim freien Webradio Radio GFM habe ich festgestellt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, einem Laien zu erklären, was eine Creative Commons-Lizenz ist. Klar, vielen Linux-Benutzern dürften freie Lizenzen wie Creative Commons sicherlich ein Begriff sein – was jedoch noch lange nicht heisst, dass sich jeder Mensch damit auskennt.

Natürlich könnte man der Einfachheit halber auf die freie Enzyklopädie Wikipedia verweisen, doch wer nicht den ganzen, ausführlichen Artikel über Creative Commons durchlesen will, dem bleibt meist nur den Griff zur Suchmaschine. Oder doch nicht?
Dieses Problem hat nämlich auch Gregor Atzbach – welcher regelmäßig Radiosendungen mit CC-Musik auf Radio Unerhört Marburg moderiert – erkannt und kurzerhand einen Infoclip über Creative Commons-Lizenzen aufgenommen.
Anhand der rund sieben-minütigen Sound-Datei ist der Begriff “Creative Commons” schnell erklärt und für weniger sachkundige Künstler nicht länger ein Fremdwort. Ein gute Sache.

Als Gründer von Radio GFM und somit Förderer von Musik, welche im Internet frei verfügbar ist, hat Gregor Atzbach seinen Infoclip selbstverständlich auch unter eine Creative Commons-Lizenz gestellt. Einer Weiterverbreitung des Clips ist somit nicht nur erlaubt sondern auch erwünscht.











KOMMENTARE ( 1 )
Veröffentlicht am Samstag, 10. März um 20:34
Tolle Sache. Es gibt - wie wir selbst bemerkt haben - noch immer wenig Wissen über CC-Lizenzen, und gerade im Buchmarkt kaum Anhänger dieses Modells. Als kleiner, neu gegründeter Verlag sind auch wir z.B. gespannt, wie es mit den eBooks funktioniert, und zwar sowohl für Autoren, wie für die Verlage. Wir wollen uns deshalb ein eigenes Bild machen und haben unseren Erstlings - Francis Neniks Roman "xo" - nicht nur gedruckt, sondern auch komplett kostenlos online gestellt. Wir wollen schauen, ob und wie freie Lizenzen auf dem Literaturmarkt funktionieren. Natürlich wissen auch wir, das Raubkopien keine schöne Sache für einen Künstler sind. Die Frage ist aber, wie man ein Bewusstsein für den Wert eines Produktes oder einer Sache weckt. Wir glauben, dass durch Verbote ud Anti-Raubkopierer-Kampagnen nichts bewirkt wird - und gehen deshalb den entgegengesetzten Weg. Auf die Ergebnisse sind wir gespannt.
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